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Angelika Tölke: Lebensform und Berufskarriere

 
       
     
       
     
       
   

Angelika Tölke in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • TÖLKE, Angelika (1989): Beruflich erfolgreich durch Ehe und Familie? Der Zusammenhang von Lebensform und Berufskarriere. In: B. Geissler & M. Oechsle (Hg.) : Die ungleiche Gleichheit. Junge Frauen und der Wandel im Geschlechterverhältnis, Opladen: Leske + Budrich
  • TÖLKE, Angelika (1996): Berufskarrieren von Frauen und Männern - Der Einfluß von Herkunft, Bildung und Lebensform, in: Zeitschrift für Frauenforschung, 1996, Jg. 14, Heft 4, S.161-177
  • Neu:
    TÖLKE, Angelika (2000): Private Lebenssituation und Karriereentwicklung in männlichen Biographien, in: Hans Bosse & Vera King (Hg.) Männlichkeitsentwürfe. Wandlungen und Widerstände im Geschlechterverhältnis, Frankfurt a/M: Campus, S.139-154
 
       
   

Angelika Tölke im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Männer - Das "vernachlässigte" Geschlecht in der Familienforschung (2005)
Zeitschrift für Familienforschung - Sonderheft Band 4
Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften

 
   
 
 

Klappentext

"In theoretischen Überlegungen sowie in empirischen Untersuchungen zu den Ursachen rückläufiger Heirats- und Geburtenzahlen tauchen Männer zumeist nicht als eigenständige Subjekte auf. Zunehmende Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt und in Berufskarrieren untergraben jedoch die traditionelle Rolle des Familienernährers; gleichzeitig gewinnen Vorstellungen von partnerschaftlichem Verhalten in Beziehungen und von einer aktiven Ausübung der Vaterrolle an Bedeutung. Ziel dieses Sonderheftes ist es daher, unter sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Aufmerksamkeit auf das in der Familienforschung bislang »vernachlässigte« Geschlecht zu lenken.
Die ausgewählten Studien greifen u.a. folgende Fragen auf: In welcher Weise wird von jungen Männern Vaterschaft in ihren Lebensentwurf aufgenommen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Berufskarriere und Familiengründung? Da der vielfach konstatierte Wandel der weiblichen Lebensführung nicht folgenlos für den Umgang mit Männern mit dem Lebensbereich Familie sein kann, wird auch die Paarbeziehung in den Blick genommen."

 
 
 
       
   
  • Beiträge des Sonderheftes

  • HANK, Karsten & Angelika TÖLKE - Männer das "vernachlässigte" Geschlecht in der Familienforschung: Untersuchungen zu Partnerschaft und Elternschaft bei Männern
  • HELFFERICH, Cornelia, u.a. - Familienentwicklung als Transformation von Männlichkeit. Retrospektive Deutungen der Gestalt und der Gestaltung der Familienbiografie von Männern mit Hauptschulabschluss
  • TÖLKE, Angelika - Die Bedeutung von Herkunftsfamilie, Berufsbiografie und Partnerschaften für den Übergang zur Ehe und Vaterschaft
  • KLINDWORTH, Heike/WALTER, Wolfgang /HELFFERICH, Cornelia - Frühe erste Vaterschaft – ein intendierter, passender Übergang?
  • KÜHN, Thomas - Die Bedeutung von Familiengründung für die Biografiegestaltung junger Männer
 
       
   

Private Lebenssituation und Karriereentwicklung in männlichen Biographien (2000).
In: Hans Bosse & Vera King (Hg.) Männlichkeitsentwürfe. Wandlungen und Widerstände im Geschlechterverhältnis,
Frankfurt a/M: Campus

 
   
 
 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Verbindungslinien zwischen Beruf und privater Lebensform

Daten und Methoden

Karrierestufenmodell
Logistische Regression

Zusammenhang von Lebensform und beruflicher Plazierung - Deskriptive Darstellung des Wandels zwischen 1986 und 1996

Lebensform und berufliche Karriere - Muster in der Verknüpfung der Lebensbereiche und dessen Wandel auf der Basis von Modellrechnungen

Determinanten für Berufskarrieren bis 1986

Determinanten für Berufskarrieren bis 1996 und Veränderungen im Vergleich zu 1986

Subjektive Bewertung der Lebenssituation und Erwartungen an die Zukunft

Allgemeine Lebenszufriedenheit

Zusammenfassung

Zitat:

Männliche Singles sind weniger erfolgreich als Ehemänner

"Eine hohe berufliche Plazierung bzw. beruflicher Erfolg gehen bis in die 1980er Jahre noch mit der institutionalisierten Lebensform der Ehe einher. (...). Dieser Zusammenhang zwischen den beiden Lebensbereichen löst sich innerhalb von nur zehn Jahren auf. (...) Die Einschätzung, die in den 1990er Jahren sowohl im wissenschaftlichen Kontext als auch in den Medien häufig zum Ausdruck kam, daß »Singles« aufgrund der Arbeitsmarktanforderungen in ihren Berufskarrieren im Vorteil seien, trifft jedoch nicht zu - sie haben nur aufgeholt." (S.151)

 
 
 
       
     
   

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Update: 30. März 2005
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