[ Verzeichnis der Single-Forscher/innen ] [ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Dirk Sander: Ledige und die Heiratsfrage

 
       
     
       
     
       
   

Dirk Sander in seiner eigenen Schreibe

 
   

SANDER, Dirk (1994): Warum nicht Ehe? Warum (noch) ledig?
In: Norbert F. Schneider (Hg.) Familie und Familienprobleme im Wandel, Sonderheft 1 der Zeitschrift für Familienforschung, S.183-185

SANDER, Dirk (1995): Ambivalenzen und Konfliktvermeidungsstrategien bei ledigen erwachsenen Frauen und Männern.
In: Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.): Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung, Neuwied: Luchterhand, S.369-381
 

SANDER, Dirk (1997): Ledige Erwachsene: "Krise" und Zukunft der Ehe an der Jahrtausendwende,
in: Zeitschrift für Frauenforschung, H. 4, S.103-120

Neu:
NAVE-HERZ, Rosemarie & Dirk SANDER (1998): Heirat ausgeschlossen? Ledige Erwachsene in sozialhistorischer und subjektiver Perspektive, Frankfurt/New York: Campus

 
       
   

Warum (noch) ledig? Warum nicht Ehe? (1997).
Lebensformen lediger Erwachsener.
Eine qualitative Untersuchung über Heiratsbarrieren unter geschlechtsspezifischer Perspektive
Bielefeld: Kleine

 
   
     
 

Klappentext

"Obwohl heute noch die überwiegende Mehrheit aller Frauen und Männer zumindest einmal im Leben den Bund der Ehe schließt, nimmt seit den 70er Jahren die Zahl der Ledigen zu. In der öffentlichen wie in der wissenschaftlichen Diskussion wird der »dramatische« Anstieg der Ledigenziffern mit Begriffen wie »Individualisierung«, »Entsolidarisierung«, »Singlegesellschaft« und mit einer »Krise« und De-Institutionalisierung der Ehe in Verbindung gebracht.
Die qualitative empirische Studie geht den vielschichtigen  Gründen für den Verzicht oder für den Aufschub der Eheschließung nach; dabei kommen erstmals Ledige selber zu Wort.
Zum einen lassen sich strukturelle Hindernisse wie z.B. die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die zunehmende Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt als Ursachen einer aufgeschobenen oder aufgehobenen Eheschließungsbereitschaft ausmachen; auf der ökonomischen Ebene können u.a. die finanziellen Kosten der Heirat, aber auch die antizipierten Kosten einer Scheidung Ambivalenzen im Hinblick auf die Eheschließung verursachen; im Kontext der Veränderungen gesellschaftlicher, normativer Rahmenbedingungen schließlich kann z.B. die heutzutage fehlende »Nutzeneindeutigkeit« zwischen Ehe und nichtehelicher Lebensgemeinschaft die Individuen dazu veranlassen, auf die Ehe zu verzichten. Letztlich können auch individualpsychologische Gründe wie z.B. bestimmte Bindungsängste oder auch eine nicht vollzogene Ablösung vom Elternhaus das Verbleiben im Ledigenstatus mitbedingen."

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Forschungsstand

2.1 Statistischer Bezugsrahmen
2.2 Begriffsdefinition
2.3 Historischer Bezugsrahmen
2.4 Ledige in empirischen Untersuchungen

3 Theoretische Vorüberlegungen

3.1 Basisannahmen
3.11 Lebens- und Wohnformen und Entscheidungsmodalitäten in modernen Gesellschaften
3.1.2 Ökonomische Zusatzannahmen
3.2 Anpassung an strukturelle Hindernisse unter "rational-choice" - Bedingungen

4 Methodische Vorüberlegungen

5 Empirische Ergebnisse

5.1 Einleitung
5.2 Normative Eheschließungshindernisse

5.2.1 Sind ledige Erwachsene Ehegegner?

5.2.1.1 Die fehlende Nutzeneindeutigkeit der Ehe
5.2.1.2 Diskriminierungserfahrungen
5.2.1.3 Konkurrierende Normen bzw. widersprüchliche Individualisierung
5.2.1.4 Späte Heirat nicht ausgeschlossen
5.2.1.5 Zusammenfassung

5.3 Der Zusammenhang zwischen Kinderwunsch und Eheschließung

5.3.1 Die Einstellungen lediger Erwachsener zu Kindern
5.3.2 Die Norm der Biparentalität
5.3.3 Die Ansprüche an die Elternschaft und der Komplex der "verantworteten Elternschaft"
5.3.4 Altersnormen bei Elternschaft

5.4 Strukturelle Barrieren zur Ehe

5.4.1 Die verhinderten Familienernährer
5.4.2 Heiratsmarkt und Handlungsgelegenheiten

5.4.2.1 Erklärungsmuster des Alleinlebens bei Männern
5.4.2.2 Von Frauen genannte Trennungsgründe

5.5 Individualpsychologische Eheschließungsbarrieren

5.5.1 Bindungsverhalten und Ledig-Sein als Sozialisationseffekt
5.5.2 Überorganisation
5.5.3 Ledige "Missionare": Die Delegation von Familienaufgaben

Exkurs: Krankheit als Eheschließungsbarriere

5.5.4 Zusammenfassung

5.6 Ökonomische Eheschließungshindernisse

5.6.1 Die ökonomischen Kosten der Eheschließung
5.6.2 Die finanziellen Kosten der Hochzeit
5.6.3 Die Onkel-Ehen
5.6.4 Die ökonomischen Kosten der Ehescheidung
5.6.4.1 Eigene und abgeleitete Trennungserfahrungen
5.6.4.2  Die Scheidungs- "Rhetorik"
5.6.4.3 Der "Ewigkeitswert" der aktuellen Partnerschaft
5.6.5 Zusammenfassung

5.7 Zusammenfassung und Ausblick

 
     
 
       
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002 - 2011
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. November 2002
Update: 10. Oktober 2011