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Elisabeth Bronfen: Mütterbilder in kulturgeschichtlicher Sicht

 
       
     
       
     
       
   

Elisabeth Bronfen in ihrer eigenen Schreibe

 
     
   

Elisabeth Bronfen im Gespräch

 
   
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Das verknotete Subjekt (1998).
Hysterie in der Moderne
Luchterhand Literaturverlag

 
   
 
 

Klappentext

"Mit den »Studien über Hysterie« haben Josef Bauer und Sigmund Freud unserem Jahrhundert das Grundverständnis dieser rätselhaften, manchmal epidemisch grassierenden psychischen Störung und menschlichen Verstörung eingeschrieben: ein traumatischer Konflikt wirft die Seele aus der Bahn, er äußert sich in Symptomen, die mit ihm scheinbar nichts zu tun haben, und haust unerkannt im Unbewußten. Sich der Hysterie zu stellen, heißt, zu dem riesigen Kontinent des Unbewußten aufzubrechen. Die Entdeckungsfahrten sind Legion, manchmal wurden auch sie in hysterischer Erregtheit unternommen. Hundert Jahre später, mitten in unserer Epochenwende, ist Zeit für eine Bilanz. Elisabeth Bronfen befragt Kronzeugen: die Medizingeschichte der Hysterie seit Hippokrates, die Philosopheme über den Sinn unseres Dasein, die kulturellen Zeugnisse vom »König Ödipus« des Sophokles bis zu Filmen wie Hitchcocks »Psycho« und Woody Allens »Zelig«. Mit dem Durchtrennen der Nabelschnur beginnt das selbständige Leben, und zugleich werden wir von der Vergangenheit erst durch den Tod endgültig abgenabelt. In den »Fallbeispielen« Bronfens erscheint »Die Zauberflöte« als das Drama von der Entstehung der bürgerlichen Familie; »Madame Bovary«, dieser exemplarische Roman, bei dem es um Nichts geht, ist auch die verzweifelte Symptombildung eines hysterischen Autors; Stokers »Dracula« führt ein Hysterie-Theater auf wie der legendäre Pariser Arzt Charcot. Elisabeth Bronfens Auseinandersetzung mit der Hysterie ist eine faszinierende Kulturgeschichte und zugleich der Nabel eines zeitgemäßen Menschenbildes."

 
 
       
   
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Update: 08. Dezember 2007
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