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Elisabeth Bronfen:
Mütterbilder in kulturgeschichtlicher Sicht
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Elisabeth Bronfen
in ihrer eigenen Schreibe
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- BRONFEN,
Elisabeth (2001): Ein Mythos wird
demontiert.
Barbara Vinkens
"Die deutsche Mutter",
in: Literaturkritik.de
Nr.10, Oktober
-
BRONFEN, Elisabeth
(2002): Geharnischte Glucken.
Im Hollywood-Kino blasen die Müttermonster zum Angriff,
in: Die ZEIT Nr.16 v. 11.04.
- Kommentar:
BRONFEN hat im amerikanischen Kino die beiden Mütterbilder
"American Mom" und "Momism" in neueren Produktionen unter
die Lupe genommen. Ihr Fazit zur
mütterlichen
Kampfzone:
"Einerseits
suchen all diese Filme über Mütter, die auf ihrem
symbolischen Mandat beharren, eine
Antwort auf den zeitgenössischen Zusammenbruch der
Familie. Zum anderen deckt sich der Rückzug auf
aktionistisch verkaufte Familienwerte natürlich mit den
konservativen moralischen Aufgaben, die die Bush-Regierung
und ihr geistig-moralischer Überbau den Amerikanerinnen
wieder zuschreiben möchte."
-
BRONFEN, Elisabeth (2003): Macht und Lust.
Madonna entlarvt mit ihrer neuen CD "American Life" den
American Dream. Und bestätigt sich mit einem weiteren
Imagewechsel als Überlebenskünstlerin,
in: Facts Nr.16 v. 17.04.
-
Neu:
BRONFEN, Elisabeth (2004): Weiblich, ledig, über 35 sucht.
Die
US-Bestsellerautorin Rachel Greenwald verrät, wie
Heiratssehnsüchtige mit den Methoden der Harvard Business
School den Mann fürs Leben finden,
in: NZZ Folio, H.11, November
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Elisabeth Bronfen im
Gespräch
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Klappentext
"Mit den »Studien über Hysterie«
haben Josef Bauer und Sigmund Freud unserem
Jahrhundert das Grundverständnis dieser
rätselhaften, manchmal epidemisch grassierenden
psychischen Störung und menschlichen Verstörung
eingeschrieben: ein traumatischer Konflikt wirft die
Seele aus der Bahn, er äußert sich in Symptomen, die
mit ihm scheinbar nichts zu tun haben, und haust
unerkannt im Unbewußten. Sich der Hysterie zu
stellen, heißt, zu dem riesigen Kontinent des
Unbewußten aufzubrechen. Die Entdeckungsfahrten sind
Legion, manchmal wurden auch sie in hysterischer
Erregtheit unternommen. Hundert Jahre später, mitten
in unserer Epochenwende, ist Zeit für eine Bilanz.
Elisabeth Bronfen befragt Kronzeugen: die
Medizingeschichte der Hysterie seit Hippokrates, die
Philosopheme über den Sinn unseres Dasein, die
kulturellen Zeugnisse vom »König Ödipus« des
Sophokles bis zu Filmen wie Hitchcocks »Psycho« und
Woody Allens »Zelig«. Mit dem Durchtrennen der
Nabelschnur beginnt das selbständige Leben, und
zugleich werden wir von der Vergangenheit erst durch
den Tod endgültig abgenabelt. In den »Fallbeispielen«
Bronfens erscheint »Die Zauberflöte« als das Drama
von der Entstehung der bürgerlichen Familie; »Madame
Bovary«, dieser exemplarische Roman, bei dem es um
Nichts geht, ist auch die verzweifelte
Symptombildung eines hysterischen Autors; Stokers »Dracula«
führt ein Hysterie-Theater auf wie der legendäre
Pariser Arzt Charcot. Elisabeth Bronfens
Auseinandersetzung mit der Hysterie ist eine
faszinierende Kulturgeschichte und zugleich der
Nabel eines zeitgemäßen Menschenbildes."
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