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Elisabeth Wehling: Politisches Framing

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1981 in Hamburg geboren
      Studium der Soziologie, Journalistik und Linguistik
    • 2016 Buch "Politisches Framing"
 
       
     
       
   

Elisabeth Wehling in ihrer eigenen Schreibe

 
       
   

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Elisabeth Wehling im Gespräch

 
       
   

Neu:
ESSLINGER, Detlef (2016): "Das moralische Bauchgefühl".
Die Linguistin Elisabeth Wehling aus Berkeley über die Macht des Unbewussten und Wörter, die in den USA und in Deutschland Politik und Wahlen prägen,
in: Süddeutsche Zeitung
v. 31.12.

Der Begriff "abschlagfreie Rente mit 63" wird von Elisabeth WEHLING als Beispiel dafür verwendet, warum die SPD von ihren Erfolgen nicht profitiert. Angeblich sei der Begriff zu kompliziert als, dass man ihn erfolgreich kommunizieren könnte.

Vielleicht liegt es jedoch nicht am Framing bzw. am falschen Begriff, sondern an der Tatsache, dass von der Rente ab 63 nur wenige profitieren, während die Mehrzahl neidisch ist, weil sie nicht in den Genuss dieser Vergünstigung kommt. Dies zumindest war der Tenor der neoliberalen Propaganda in den Medien.

"Nach der Einführung der Rente mit 63 belief sich die Zahl der Zugänge im zweiten Halbjahr 2014 auf 136.000. Im Jahr 2015 gab es insgesamt 274.000 Zugänge in diese Rente für besonders langjährige Versicherte" (2016, S.7),

heißt es in der Broschüre Blickpunkt Arbeitsmarkt: Situation von Älteren der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt gab es 2015 rund 942.000 Rentnerzugänge. Lediglich 29,1 % der Neurentner konnten also 2015 von der abschlagfreien Rente profitieren.

 
       
       
   

Politisches Framing (2016).
Wie eine Nation sich ihr Denken einredet - und daraus Politik macht
Edition Medienpraxis

 
   
     
 

Klappentext

"Politisches Denken ist bewusst, rational und objektiv – diese althergebrachte Vorstellung geistert bis heute über die Flure von Parteizentralen und Medienredaktionen und durch die Köpfe vieler Bürger. Doch die Kognitionsforschung hat die ›klassische Vernunft‹ längst zu Grabe getragen. Nicht Fakten bedingen unsere Meinungen, sondern Frames. Sie ziehen im Gehirn die Strippen und entscheiden, ob Informationen als wichtig erkannt oder kognitiv unter den Teppich gekehrt werden. Frames sind immer ideologisch selektiv, und sie werden über Sprache aktiviert und gefestigt – unsere öffentlichen Debatten wirken wie ein synaptischer Superkleber, der Ideen miteinander vernetzen kann, und zwar dauerhaft. In der Kognitionsforschung ist man sich daher schon lange einig: Sprache ist Politik.

Höchste Zeit also, unsere Naivität gegenüber der Macht politischer Diskurse abzulegen. Dieses Buch legt dazu den Grundstein. In einfacher Sprache deckt es zunächst auf, wie Sprache sich auf unser Denken, unsere Wahrnehmung der Welt und unser Handeln auswirkt. Es zeigt, wo die Wirkkraft mentaler Mechanismen wie Frames und Metaphern herrührt, und macht deutlich, wieso es für gesunde demokratische Diskurse unabdingbar ist, die Bewertungen von Gesellschaft und Politik durch vorherrschende Frames mit eigenen Wertvorstellungen abzugleichen – und für eine authentische Vermittlung der eigenen Weltsicht zu sorgen. Diesen Grundlagen folgt eine Analyse der augenfälligsten Frames unserer deutschsprachigen Debatten über Steuern, Sozialstaat, Gesellschaft, Sozialleistungen, Arbeit, Abtreibung, Islam, Terrorismus, Zuwanderung, Flüchtlingspolitik und Umwelt."

     
 
       
   

Rezensionen

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Das Buch in der Debatte

LAMBECK, Fabian (2016): Meinungsbildung durch Metaphern.
Sprachverwirrung kann Politik gestalten. Eine Debatte mit Elisabeth Wehling,
in:
Neues Deutschland v. 05.03.

 
       
   

Elisabeth Wehling im WWW

www.elisabethwehling.com

 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 08. März 2017
Update: 09. März 2017