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Eva
Jaeggi in ihrer eigenen Schreibe
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JAEGGI, Eva (1995): Das
schmerzlich-befriedigende Pionierleben der modernen Singles,
in: Gewerkschaftliche Monatshefte Nr.3,
März
hier als PDF-Datei downloadbar
JAEGGI, Eva & Heidi MÖLLER (2000):
Psychologen in den Medien: Psychogebabbel im Trash-TV.
Bin ich schokoladenabhängig? Ist Sex in Windeln
normal? Was verrät die Handtasche über die Persönlichkeit ihrer
Besitzerin? Ob Sexualität, Sucht, Lifestyle oder der neueste
"Trend": die Medien setzen bei allen großen und weniger großen
Problemen auf Expertise, Rat und Tat von Psychologen. Eva Jaeggi und
Heidi Möller sehen viele Kollegen aber als Bauernfänger und
Betrüger: Als Handlanger meist unseriöser Medienmacher diffamieren
sie nur ihre Zunft,
in: Psychologie Heute Nr.11,
November
-
Die beiden
Psychologinnen beschäftigen sich u. a. mit den Trend-Meldungen und
meinen:
"Viele 'Trends' sind
überhaupt keine, sondern entstehen - zum Beispiel - in der
Kantine einer Redaktion, wo sich gerade drei junge
Journalistinnen geschworen haben, dass sie nie heiraten
wollen, oder wenn ein Magazin einen spektakulären Aufmacher
sucht".
Statt Trends wie "Das neue
Singleleben" oder "Die neue Zweisamkeit" zu proklamieren,
sollte danach gefragt werden, warum es einen derart
gesteigerten Bedarf an Trendmeldungen gibt. |
JAEGGI, Eva (2003): Seit Adam und
Lilith.
Hans-Joachim Maaz spekuliert über die verdrängten Seiten der
Weiblichkeit,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
-
Eva JAEGGI ist wenig angetan von Hans-Joachim
MAAZ' Buch
Der Lilith-Komplex:
"In den fünfziger und sechziger Jahren
wurde bekanntlich sowohl in der Psychoanalyse als auch in der
Psychiatrie die Mutter als pathogene Erscheinung entdeckt.
(...).
Die anfänglich recht übertriebene Schuldzuweisung an die Mütter
wurde wiederum gemildert, die wichtige Problematik des
Ödipuskomplexes als »Knotenpunkt« der psychischen Fehlentwicklung in
sehr vielen Feinheiten immer wieder neu durchgespielt, verworfen,
neu überdacht. Alle diese Diskussionen scheinen an Maaz
vorbeigegangen zu sein. Für ihn sind es wieder die bösen Mütter, die
ziemlich umstandslos alles Leid verursachen, der Ödipuskomplex wird
quasi beiläufig aus der Theorie hinausexpediert. Stattdessen wird
das ganze Arsenal der Frühstörungen aufgeboten, um
»Muttervergiftung« oder »Muttermangel« in all ihren katastrophalen
Folgen aufzuzeigen."
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Neu:
JAEGGI, Eva (2004): Was tun, wenn die Fetzen fliegen?
PARTNERSCHAFT / Schwere
Schule des Liebesglücks: Moderne Paare müssen ihre Beziehung ständig
neu erfinden.
Alle träumen von Ehe und Familie, doch noch
nie wurde so rasch und häufig geschieden. Ratgeber helfen da nur
bedingt,
in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 07.10.
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Eva
Jaeggi: Gespräche und Porträts
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NIMMERVOLL, Lisa (2004): "Viel mehr Frauen genießen ihr Singledasein".
Eva Jaeggi meint, weibliche Singles kommen
mit ihrer Autonomie besser zurecht als männliche - Singles seien
Pioniere der Moderne,
in: Der Standard v. 31.08.
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Klappentext
"Schön wär's,
wenn das von allen Menschen ersehnte
Liebesglück zu haben wäre ohne die
ständige und strapaziöse
Auseinandersetzung der Liebenden.
»Beziehungsarbeit« - so lautet
höchst uncharmant der Fachbegriff -
bleibt uns allen nicht erspart. Zwar
sind wir freier geworden und können
aufrichtiger leben. Aber verlieren
wir dadurch etwa die Fähigkeit, auf
Dauer liebevoll zusammenzuleben?
Verweist der Epochentrend auf eine
kommende Gesellschaft
individualistischer Singles? Ist das
dann überhaupt noch eine
Gesellschaft?."
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Rezension von
single-generation.de
JAEGGI, Eva (1999):
Sind Singles glücklich oder
unglücklich?, in: Liebesglück -
Beziehungsarbeit, Reinbek: Rowohlt,
S.115-155
Im Dezemberprogramm des
Rowohlt-Verlags ist eine Essaysammlung der Psychoanalytikerin
Eva JAEGGI erschienen. Unter dem Titel
Liebesglück - Beziehungsarbeit wird der
Frage nachgegangen, warum das Lieben
heute schwierig ist. Die Rezension
beschäftigt sich mit dem Essay Sind
Singles glücklich oder unglücklich?
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Klappentext
"Leben
als Single
- das ist der Traum vom Leben ganz nach eigenem Wunsch, nach
eigenen Bedürfnissen, in eigener Regie! Das ist aber auch die
Horror-Vision vom Absturz in soziale Unverbindlichkeit und
Einsamkeit. Was macht diese Lebensform für immer mehr Individuen
so attraktiv?
Eva Jaeggi (...) ist diesen Fragen nachgegangen. Sie hat in
monatelangen Interviews Tag- und Nachtseiten des Single-Daseins
erkundet. Wie in ihrem Buch über älter gewordene Ehebeziehungen
beweist die Autorin auch hier wieder ihre brillante Erzählkunst.
Eva Jeaggis Untersuchung bietet vor allem aber eine Reihe
handfeste sozialpsychologischer Ergebnisse: Wer allein lebt, muß
sich mögen, muß bei sich selbst ausruhen können; er muß
vielfältige Interessen und ein Verhältnis zur Welt haben; er muß
Freunde haben, mit denen er in einem dichten und zuverlässigen
Beziehungsnetz steht. Wer allein lebt, wird nicht durch die
Selbstverständlichkeiten des Familienlebens aufgefangen. Er/sie
muß sich gut zu organisieren wissen: die freien Abende, das
Wochenende, den Urlaub.
Ein Buch für Singles, aber auch für die vielen, die darüber
nachdenken, wie sie leben wollen."
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Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Von der Eroberung
des inneren Raumes
1. Was ist ein Single?
Allgemeine Überlegungen
Single als neue Lebensform: soziologisch und sozialpsychologisch
betrachtet
Der Single als
gesellschaftlicher Pionier?
Wie narzißtisch sind die Singles? oder: Die neue Autonomie
Kranke Männer, befreite Frauen?
Das Paar - noch immer Goldfolie des Lebens?
Singles in der
Roman-Literatur
Die Alleinlebenden: Historische Anmerkungen
2. Das konkrete Leben
moderner Singles
Vignetten: Meine
Interview-PartnerInnen
Der Alltag
Die Wohnung als Partner
Kochen als Kunstwerk
Leere Abende und Wochenenden
Die Wichtigkeit der Freundschaftskultur
Sinnstifter Beruf
Verwandte als Rückzugsmöglichkeit?
Das Problem mit der Sexualität
Ferien: Der wunde Punkt der Singles
Und was wird später sein?
Der Single im Dialog
Das große Problem Einsamkeit
Eine zentrale Dimension: Präzision und Bewußtsein
Eine zweite zentrale Dimension: Regression und Progression
Phasen und Krisen
3. Gibt es "den" Single
wirklich?
Gibt es den geborenen Single?
Einige Lebensgeschichten
Maria: Die drei Mütter
Werner: Der Liebling
Sybille: Ein weiter Weg, und noch nicht angekommen
Karin: Tapfer, tapfer...
Eva-Maria: Distanz als Schutz
Marion: Oh, mein Papa...
"Den" Single gibt es nicht -
aber vielleicht gibt es "Typen"?
Warum eigentlich lebe ich alleine? - Selbstdeutungen
4. Singles in den Augen der
anderen
Was denken andere Menschen
über die Singles?
Der Single und der Rest der Welt
Fazit: Singles haben bessere
Chancen, erwachsen zu werden
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Rezensionen
Infos zu:
Barbara
Sichtermann - Autorin der 68er-Generation
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Das Buch
in der Debatte
NINCK,
Mathias (1997): Single - die moderne
Lebensform.
In
der Schweiz leben eine Million Menschen
allein - Innerhalb einer Generation hat
sich die Zahl der Solisten vervierfacht,
in:
Tages-Anzeiger
v. 22.07.
WILDT, Dirk (1993):
Zweisamkeit - Illusion der Unersetzlichkeit?
Diskussion über die Existenz als Single: Ideale
Lebensform oder idealisierte Not. Vorwurf an Single-Autorin
Eva Jaeggi, sie verleite junge Menschen zur
Bindungslosigkeit,
in: TAZ v. 11.01.
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weiterführende
Links
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