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Gabriele
Klein: electronic vibration & HipHop
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Gabriele
Klein in ihrer eigenen Schreibe
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- KLEIN, Gabriele & Katharina
LIEBSCH
(2001): Egalisierung und Individualisierung.
Zur Dynamik der Geschlechterbalancen bei Norbert
Elias,
in: Gudrun-Axeli KNAPP &
Angelika WETTERER (Hg.) Soziale Verortung der
Geschlechter. Gesellschaftstheorie und
feministische Kritik,
Münster: Westfälisches Dampfboot, S.225-255
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Gabriele
Klein im Gespräch
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Is this real? (2003).
Die
Kultur des HipHop
(zusammen mit Malte Friedrich)
Frankfurt
a/M: Suhrkamp
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Klappentext
"HipHop ist die erfolgreichste und
folgenreichste Popkultur, die die globale
Kulturindustrie hervorgebracht hat. In Is this real?
geht es nicht um die Werke, sondern um die
kulturelle Praxis des HipHop; Lebensstil und
Lebensgefühl stehen im Mittelpunkt. HipHop wird als
eine hybride Kultur vorgestellt, die sich im
›Dazwischen‹ von Ethnizität und Authentizität,
Globalisierung und Lokalisierung, von Bild und
Wirklichkeit, von Theater und Realität, von
Ritualität und Profanität entfaltet.
Die Frage nach der Herstellung von Wirklichkeit wird
in medien-, kultur- und sozialwissenschaftlichen
Debatten der spätmodernen Gesellschaften besonders
diskutiert. In der HipHop-Kultur ist die Frage »Is
this real?« besonders virulent, weil HipHop eine
theatrale Kulturpraxis ist und als solche
Wirklichkeit herstellt.
Das Buch entwickelt also nicht nur eine neue
Perspektive auf die HipHop-Kultur. Es macht am
Beispiel dieser Popkultur auch kulturtheoretisch
aktuelle Fragen anschaulich. Damit ist das Buch
zugleich ein unverzichtbarer Baustein zum
Verständnis von Populärkultur und alltagskulturellen
Praktiken in Mediengesellschaften."
Pressestimmen
"Die Seele des HipHoppers ist gespalten. Einerseits
fühlt er sich den Vorbildern aus den USA
verpflichtet, gleichzeitig versucht er, einen
regionalen Akzent zu setzen. Deutscher Rap steht
also im »Spannungsverhältnis von Globalität und
Lokalität«. So drücken es Soziologen wie Gabriele
Klein und Malte Friedrich aus. Die beiden forschen
an der Universität Hamburg über »Die Inszenierung
des Ethnischen am Beispiel HipHop« und haben bei der
Analyse von HipHop-Videos herausgefunden, dass darin
die Großstadt an sich mit ihren Häuserschluchten,
eingezäunten Spielplätzen und U-Bahn-Stationen eine
entscheidendere Rolle spielt als in anderen
Pop-Kulturen. Global flottierende Bilder, die den
Mythos Großstadt beschwören und von New York über
Tokio bis Hamburg, Stuttgart und Mannheim ihre
symbolische Wirkung auf die jeweiligen örtlichen
HipHop-Szenen verbreiten."
(Dirk Fuhrig in der Frankfurter
Rundschau vom 30.04.2002)
"Die Revolte gegen die betonierte Normalwelt - ob
Wolkenkratzer oder Reihenhaussiedlung - geschieht
eher beiläufig im Akt der Selbstbejahung der
community, deren Praktiken sich als erfolgreiche
Antworten auf die Zerstörungswut der Hypermoderne
begreifen lassen. Auch wenn Poesie und Musik in dem
Buch von Klein und Friedrich etwas zu kurz kommen:
dass sie das Rettende in der Gefahr wind, wird mehr
als deutlich."
(Clemens Pornschlegel in der
Süddeutschen Zeitung vom 06.10.2003)
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Rezensionen
-
Neu:
PORNSCHLEGEL,
Clemens (2003): Rettende Reime.
Epiphänomen von IBM oder Pseudo-Religion? Was ist und
wozu braucht die Welt HipHop?
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v.
06.10.
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Klappentext
"»Um
Freundschaften zu pflegen oder
Schecks einzulösen oder Kleidung zu
kaufen, ruft man einfach an oder
schickt eine Nachricht durch den
Computer. (...) Um jemanden zu
schwängern oder sich fortzupflanzen,
kann man einfach Sperma schicken. Man
muß noch nicht einmal anwesend sein,
um einen Krieg zu führen - man
schickt einfach eine Bombe. BEI SEX
UND PARTIES hingegen MUSS DER KÖRPER
ZUGEGEN SEIN.«
(ANDY WARHOL)
Die Geschichte
des Körpers verläuft paradox. Beim
Übergang von der Industrie- zur
Mediengesellschaft wird er zunehmend
von seinen physischen Leistungen
entbunden, zugleich aber läßt der
Kult um Erotik, Jugendlichkeit und
Exotik den Körper zur Visitenkarte
werden. Freizeit wird zu einem Feld,
in dem Körperarbeit geleistet wird.
Der Körper unterliegt dabei strikten
Leistungs- und Fitneßansprüchen -
dies gilt für Extremsportarten und
auch für Party-Marathons und
tagelange Raves. Die Räume und
Handlungen, in denen die Präsenz des
Körpers die zentrale Rolle spielt,
markieren zugleich Widerstand gegen
die zunehmende Medialisierung der
Körper.
Am Beispiel von
TECHNO und den Raves der 90er Jahre
erläutert ELECTRONIC VIBRATION den
Fortgang der Entwicklung, die Andy
Warhol aufgezeigt hat. Die Soziologin
und ehemalige Tänzerin GABRIELE
KLEIN (...) legt damit eine aktuelle
THEORIE DER POPKULTUR vor."
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Gabriele Klein in den
Medien
- FUHRIG, Dirk (2002):
HipHoppers Delight.
Jugendkultur-Forscher tagten in Mannheim,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.04.
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weiterführende
Links
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