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Sybille Buske:
Fräulein Mutter und ihr Bastard
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Kurzbiographie
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1971 geboren
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Studium der Germanistik,
Geschichte und
Philosophie
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2004 Buch
"Fräulein Mutter und ihr Bastard"
-
Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
der Universität Freiburg
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Sybille Buske in
ihrer eigenen Schreibe
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fehlt noch
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Sybille Buske
im Gespräch
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fehlt noch
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Klappentext
"Die
Geschichte der Unehelichkeit eröffnet neue
Perspektiven auf die (west-) deutsche Gesellschaft
im 20. Jahrhundert und ihre normativen Grundlagen.
Sie wurden als »Bastard«, »Bankert« oder »Hurenkind«
beschimpft: Uneheliche Kinder. Sie und ihre Mütter
waren in der deutschen Gesellschaft über einen
langen Zeitraum hinweg geächtet. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts wurde Unehelichkeit vornehmlich mit
Armut, Kriminalität und Verwahrlosung in Verbindung
gebracht. Uneheliche Kinder erschienen als eine
sittliche Gefährdung der bürgerlichen Familie, ja
sogar als existentielle Bedrohung der Gesellschaft.
Sybille Buske untersucht die rechtliche und
gesellschaftliche Stellung nichtehelicher Kinder und
ihrer Eltern vom Kaiserreich bis in die
Bundesrepublik. Die sechziger Jahre erfahren dabei
besondere Beachtung, denn dieses Jahrzehnt brachte
tiefgreifende Um- und Aufbrüche: Nach zähem
politischem Ringen wurde die Reform des
Unehelichenrechts auf den Weg gebracht. Ziel war es,
den Kindern und Eltern mehr Rechte zuzuerkennen und
ihre gesellschaftliche Diskriminierung zu beenden.
Erstmals in der langen Geschichte der Unehelichkeit
konnten ledige Mütter in eigener Sache
gesellschaftlich und politisch gestaltend wirken.
Der veränderte Umgang mit Unehelichkeit erschließt
exemplarisch Dimensionen und Dynamik
gesellschaftlicher Wandlungsprozesse in
Westdeutschland. Der diachrone Ansatz der Studie
ermöglicht, den Wandel der sechziger Jahre im
Kontext des Jahrhunderts zu gewichten und seine
Ergebnisse kritisch zu reflektieren. Somit erweitert
Sybille Buske den historischen Zugang zur
Veränderung der politischen Kultur in (West-)
deutschland, zum Wandel der Gesellschaft und ihrer
normativen Grundlagen"
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Pressestimmen zum Buch
"Sybille Buske zeigt, wie Diskurse die Wahrnehmung
sozialer Konflikte prägen können - und eben nicht
nur die Folge ökonomischer Bedingungen sind.
Darin liegt auch die
aktuelle Bedeutung des Buches. Heute erleben wir die
Einführung eines neuen Sittlichkeitsdiskurses im
Wechsel von einer Armuts- zur Armendebatte. Etwa
wenn Renate Schmidt die Armut als Folge
individuellen Fehlverhaltens definiert. So sei der
Umgang der Armen mit Geld das Problem - und nicht
die fehlenden finanziellen Mittel."
(Frank Lübberding in der TAZ v. 09.04.2005)
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Rezensionen
WEIKMANN, Dorian (2004): Bahn frei für
den Sprößling.
Sybille Buske schildert den Gestaltwandel des unehelichen Kindes,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.06.
LÖCHEL, Rolf (2004): Das Unrecht des Unehelichenrechts.
Sybille Buskes Geschichte der Unehelichkeit in Deutschland
1900 bis 1970,
in: Literaturkritik.de, Nr.10, Oktober
Neu:
LÜBBERDING, Frank (2005): Kochkurse im ehrenwerten Haus.
Die Historikerin Sybille
Buske beschreibt den gesellschaftlichen Umgang mit unehelichen
Müttern: "Fräulein Mutter und ihr Bastard",
in: TAZ v. 09.04.
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weiterführende
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