"Wege aus der Angst
Angstpatienten führen ein Schattendasein; nur jeder vierte
betrachtet seine Angstzustände als Krankheit und begibt sich
in Behandlung. Die meisten Betroffenen ziehen sich zurück
und vermeiden Situationen, die panische Ängste auslösen.
Dabei sind Angststörungen in der Regel gut zu behandeln -
vor allem, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.
Dieses
von einem erfahrenen Psychologen und international
renommierten Spezialisten verfaßte Buch erklärt die
vielfältigen Formen und Entstehungsursachen von
Angsterkrankungen. Von der
- Panikattacke, die den Patienten aus heiterem Himmel
überfällt, über die
- generalisierte Angsterkrankung, die durch unablässige
ängstliche Sorgen und Angstzustände gekennzeichnet ist, bis
hin zur
- Spezifischen und Sozialen Phobie, die den Betroffenen dazu
zwingt, immer mehr alltägliche Lebensaufgaben zu vermeiden.
Angst hat
viele Gesichter. Dieser Ratgeber ermutigt dazu, auch
schwerste Angstzustände und Panikattacken durch Selbsthilfe
und Therapie zu bewältigen. Er legt in klarer Sprache und
anhand vieler Beispiele anschaulich dar, daß es Wege aus der
Angst gibt."
Zitat:
Soziale Phobie
"Die soziale Phobie ist eine
Angsterkrankung, bei der immer dann unangemessen starke
Ängste auftreten, wenn man es mit anderen Menschen zu tun
bekommt oder ein solches Ereignis bevorsteht (...).
Typischerweise treten bei der sozialen Phobie zusätzlich zu
den grundlegenden Angstsymptomen auch Befürchtungen auf, man
könne sich blamieren, rot werden, keinen Ton herausbringen
oder etwas sehr Peinliches tun. (...). Typischerweise
beginnen soziale Phobien bereits in der frühen Jugend
schleichend und kaum merklich. Erste Anzeichen dieser
Angststörung zeigen sich manchmal als ausgeprägte
Schüchternheit oder Zurückhaltung, Zu gravierenden
beruflichen oder privaten Problemen kommt es in der Regel
bei größeren Lebensveränderungen, wie zum Beispiel (...) bei
neuen Partnerschaften oder Freundschaften, zum einen weil
man sich nicht traut, auf andere zuzugehen und Beziehungen
zu knüpfen, zum anderen weil man nicht ins Kino oder
Restaurant mitgehen kann." (S.36f.)