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Horst-Eberhard
Richter in seiner eigenen Schreibe
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- RICHTER,
Horst-Eberhard (2001): Zwei im Glashaus.
J. Fischer, M. Schindhelm
und das Werfen mit Steinen,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 20.01.
-
RICHTER,
Horst-Eberhard (2001): Bum-Bum-Boris, der Letzte
seiner Zeit.
Der
Egokult der Ellbogengesellschaft hat seinen
Höhepunkt überschritten, diagnostiziert der
Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter exklusiv
für SPIEGEL-ONLINE. Boris Becker könnte als
Held der Ich-Generation bald ausgedient haben,
in:
Spiegel
Online Nr.7 v. 12.02.
- Kommentar:
Hätte
Horst-Eberhard RICHTER seine
These vor 10 Jahren vorgetragen, dann
wäre er auf der Höhe der Zeit gewesen,
aber so rennt er nur dem Zeitgeist
hinterher.
Christian DUNCKER
hat in dem Buch "Verlust der Werte? Wertewandel zwischen
Meinungen und Tatsachen" (DUV 2000) festgestellt:
"Je mehr eine
fortschreitende Individualisierung im Zusammenhang mit dem
Wandel der Werte öffentlich beklagt wurde, desto weniger
entsprach dies dem wirklichen Wertewandel in der
Bevölkerung."
Wenn
also in den Feuilletons über nichts anderes als den Egokult
geschrieben wird, dann ist Sicherheit und Geborgenheit
angesagt oder noch anders: wenn in den Feuilletons von der
Single-Gesellschaft geredet wird, dann leben wir garantiert
in einer wertkonservativen Familiengesellschaft.
DUNKER
sieht am Horizont aber bereits einen "abzeichnenden
Mainstream in Richtung Liberalismus und Lebenslust". Ob
Boris aber der Erste dieser neuen Zeit sein wird, das muss
bezweifelt werden...
PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Nur kein Neid!
Zufrieden leben in einer ungerechten Welt |
- Neu:
RICHTER,
Horst-Eberhard (2002): Eine andere Welt
ist möglich.
Nach dem
Zusammenbruch sozialistischer Systeme
feiert der Kapitalismus ungebremst seinen
Sieg. Die reichen Staaten werden immer
reicher, die armen immer ärmer. Werte
wie Solidarität, Gemeinschaft und
Gerechtigkeit haben in einer
globalisierten Welt keinen Platz. Doch
neuerdings haben sie wieder eine Lobby:
Attac. Der Psychoanalytiker
Horst-Eberhard Richter beschreibt die
neue Bewegung der Globalisierungsgegner
und erforscht die Motive ihrer
Mitglieder,
in: Psychologie
Heute, Mai
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Horst-Eberhard
Richter im Gespräch
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- SCHMITZ,
Martin (2002): Main-Talk. Horst-Eberhard Richter.
Der Direktor des Frankfurter
Sigmund-Freud-Institutes ist Deutschlands
profiliertester Psychoanalytiker. Doch über die
Grenzen seiner Zunft bekannt wurde er in den
Achtzigerjahren als engagierter Pazifist und
Friedenskämpfer, als unbequemer Moralist und
Mahner. Horst-Eberhard Richter sprach mit Martin
Schmitz über das Ende des Ego-Kults, den
westlichen Größenwahn und über Hoffnungen in
einer Welt der Enttäuschungen,
in: Journal
Frankfurt Nr.6 v. 15.03.
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Klappentext
"Nur die Bewährung
in Gegenseitigkeit schützt das
Leben. Keine noch so überlegenen
Machtmittel mindern die eigene
Verletzbarkeit. H.-E. Richter
untersucht, wie sich das klassische
individualistische Menschenbild seit
der Renaissance entwickelt hat. Aus
der ursprünglichen
Glaubensgemeinschaft des »Wir« hat
sich das »Ich« verselbständigt. Es
ist eine am früheren göttlichen
Vorbild orientierte Kultur eines
egoistischen Allmachtswahns
entstanden. Zum leitenden Antrieb
wurde ein unbändiger
Bemächtigungswille, der schließlich
in einen rücksichtslosen Wettkampf
um die Erringung einer absoluten
ökonomisch-technischen Herrschaft
eingemündet ist. Dieser
kulturprägende Machtwille führte
zur Unterdrückung der sozialen
Bindungskräfte, die aber z.B. in
Pascal, Hume, Smith, Rousseau,
Schopenhauer und Buber immer wieder
bedeutende Fürsprecher fanden. H.-E.
Richter schildert, wie er selbst in
der Arbeit als Psychoanalytiker und
Familientherapeut zu der Erkenntnis
gelangt ist, dass seelisches Leben
von Geburt an in Gegenseitigkeit, in
einem Aufeinander-Angewiesen-Sein
verläuft. Die künstliche
Vorstellung von einem individuell
abgeschlossenen seelischen Apparat
ist Produkt eben jenes egoistischen
Bemächtigungswillens. Notwendig ist
eine Umbesinnung, denn der Einzelne
ist stets in die ihn tragenden, aber
auch verpflichtenden gegenseitigen
Abhängigkeitsverhältnisse
eingebunden. Hoffnung schöpft
Richter aus dem raschen Anwachsen der
neuen kritischen Bewegung, die sich
gegen die ungleiche Verteilung der
Globalisierungs-Gewinne und die
dadurch forcierte Spaltung zwischen
arm und reich, außerdem gegen einen
Krieg wendet, der mit dem Tod von
Unschuldigen das Elend nur
vergrößert. Er erläutert das
Engagement von »Attac«, einer
Organisation, in der er mitwirkt,
für eine menschlichere Gemeinschaft
auf der Basis von Gerechtigkeit und
Ebenbürtigkeit."
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Das Buch in der Debatte
- fehlt noch
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