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Jochen
Hörisch: Mediengenerationen
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Kurzbiographie
- 1951 in Bad
Oldeslohe geboren
- Studium der
Germanistik, Philosophie, und Geschichte
- 1997 Herausgeber des Buchs "Mediengenerationen"
- Professor für
Neuere deutsche Literaturgeschichte und
qualitative Medienanalyse an der
Universität Mannheim
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Jochen
Hörisch in seiner eigenen Schreibe
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- HÖRISCH,
Jochen (1999): Lebensromane - Zehn Kapitel über
das Phantasieren,
in:
Büchermarkt, Sendung des
DeutschlandRadio v. 11.01
- HÖRISCH, Jochen
(2001): Zählen und erzählen.
Geld ist das grosse Thema
der Literatur,
in: Neue
Zürcher Zeitung v. 24.02.
- HÖRISCH,
Jochen (2002): Die Asche glüht noch.
Uwe Timms polit-theologischer Roman
"Rot",
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 16.01.
- Kommentar:
HÖRISCH hält
den Roman
"Rot" von Uwe Timm
durchaus für gelungen. Es stört ihn
einzig, dass der Hedonist Thomas Linde zu
sympathisch gezeichnet ist.
- Neu:
HÖRISCH,
Jochen (2002): Kinder sind Medien.
Norbert Krons Débutroman
"Autopilot"
in: Neue
Zürcher Zeitung v. 09.03.
- Inhalt:
"«Autopilot» führt die
Medien-, die Gen- und die
Demographie-Diskussion elegant
zusammen", lobt der
Medienwissenschaftler HÖRISCH
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Jochen
Hörisch im Gespräch
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Die Beiträge
- HÖRISCH, Jochen: Was
generiert Generationen: Literatur oder Medien?
- STEINER, Uwe C.: "68 - 89".
Literarische und mediale Wendungen der Wende
-
BOLZ, Norbert: 1953 - Auch
eine Gnade der späten Geburt
- Kommentar:
Norbert BOLZ sieht sich im Anschluss an
Reinhard MOHR als Zaungast bzw. als Angehöriger der
78er-Generation:
"Eine langweilige, aber
vielleicht gerade deshalb sehr intelligente Zwischengeneration, die
gerade weil sie sowohl von der Weltrevolution als auch der
Computerwelt wie durch eine Glasscheibe abgetrennt war und ist,
berufen war und ist, deren Theorie zu formulieren. Und wenn es ein
Selbstbewußtsein der Postachtundsechziger gibt, dann eben dies: die
Studentenbewegung besser zu verstehen, als sie sich selbst
verstanden hat - und die Frage formulieren zu können, auf die der
Computer als Antwort erscheint".
Nicht die 68er, sondern
die 78er sind die wahren Revolutionäre:
"Auch wenn es einer
Beleidigung gleichkommen mag: Ich rechne die 68er denkstilistisch
zur Linearität. Erst mit den Zaungästen beginnt der Denkstil der
»gebrochenen Linie«, die
virtuose, alles erklärende und verknüpfende Dialektik, die erst
heute in der Tabularität der Netzwerke untergeht. Und wenn wir
fragen, welche Medien diese Denkstile stützten und stützen, kommen
wir endlich zum Thema. Die Postachtundsechziger sind die erste
Generation zwischen Buch und Computer. (...). Bücher waren gerade
auch für die Zaungäste die Initiation ins Erwachsensein".
Auch 78er wie Norbert BOLZ suchen
die Erlösung:
"Die Kriegsgewinnler der
Studentenbewegung, die Professoren des kritischen Bewußtseins,
werden heute pensioniert. Den Negativitätsbedarf der Gesellschaft
befriedigen längst schon die Massenmedien. Und was war nun
eigentlich die Leistung der Postachtungsechziger? Sie haben vor dem
Hintergrund der Medienrevolution die Denkfiguren ihrer heroischen
Geschwister revidiert und hoffen nun auf die Geburt einer Vision aus
der Revision".
- KITTLER, Friedrich:
Biogeographie
- MÜHL-BENNINGHAUS, Wolfgang:
1989 und andere Mediensozialisation
- BRAUN, Christina von: Faxen
mit dem Fax
-
WINKELS, Hubert:
Gleiten und Stottern
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Die Mediengenerationen
in der Debatte
- fehlt noch
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weiterführende
Links
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