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Jochen Hörisch: Mediengenerationen

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1951 in Bad Oldeslohe geboren
    • Studium der Germanistik, Philosophie, und Geschichte
    • 1997 Herausgeber des Buchs  "Mediengenerationen"
    • Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte und qualitative Medienanalyse an der Universität Mannheim
 
       
     
       
   

Jochen Hörisch in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Jochen Hörisch im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
   

Mediengenerationen (1997)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Es geht um die Frage, wie Medien - von Jukebox, Film und TV über PC, CD und MTV bis zu Hypertext und Cyberspace - neue Generationen form(at)ieren. In ihren Betrachtungen beleuchten die Autoren Norbert Bolz, Christina von Braun, Jochen Hörisch, Friedirch Kittler, Wolfgang Mühl-Benninghaus, Uwe C. Steiner und Hubert Winkels das Beziehungsgeflecht der verschiedenen Generationen mit den alten und neuen Medien."

 
 
       
   
  • Die Beiträge

  • HÖRISCH, Jochen: Was generiert Generationen: Literatur oder Medien?
  • STEINER, Uwe C.: "68 - 89". Literarische und mediale Wendungen der Wende
  • BOLZ, Norbert: 1953 - Auch eine Gnade der späten Geburt
    • Kommentar:
      Norbert BOLZ sieht sich im Anschluss an Reinhard MOHR als Zaungast bzw. als Angehöriger der 78er-Generation:

            
        "Eine langweilige, aber vielleicht gerade deshalb sehr intelligente Zwischengeneration, die gerade weil sie sowohl von der Weltrevolution als auch der Computerwelt wie durch eine Glasscheibe abgetrennt war und ist, berufen war und ist, deren Theorie zu formulieren. Und wenn es ein Selbstbewußtsein der Postachtundsechziger gibt, dann eben dies: die Studentenbewegung besser zu verstehen, als sie sich selbst verstanden hat - und die Frage formulieren zu können, auf die der Computer als Antwort erscheint".
            
        Nicht die 68er, sondern die 78er sind die wahren Revolutionäre:
            
        "Auch wenn es einer Beleidigung gleichkommen mag: Ich rechne die 68er denkstilistisch zur Linearität. Erst mit den Zaungästen beginnt der Denkstil der »gebrochenen Linie«, die virtuose, alles erklärende und verknüpfende Dialektik, die erst heute in der Tabularität der Netzwerke untergeht. Und wenn wir fragen, welche Medien diese Denkstile stützten und stützen, kommen wir endlich zum Thema. Die Postachtundsechziger sind die erste Generation zwischen Buch und Computer. (...). Bücher waren gerade auch für die Zaungäste die Initiation ins Erwachsensein".
            
        Auch 78er wie Norbert BOLZ suchen die Erlösung:
            
        "Die Kriegsgewinnler der Studentenbewegung, die Professoren des kritischen Bewußtseins, werden heute pensioniert. Den Negativitätsbedarf der Gesellschaft befriedigen längst schon die Massenmedien. Und was war nun eigentlich die Leistung der Postachtungsechziger? Sie haben vor dem Hintergrund der Medienrevolution die Denkfiguren ihrer heroischen Geschwister revidiert und hoffen nun auf die Geburt einer Vision aus der Revision".
  • KITTLER, Friedrich: Biogeographie
  • MÜHL-BENNINGHAUS, Wolfgang: 1989 und andere Mediensozialisation
  • BRAUN, Christina von: Faxen mit dem Fax
  • WINKELS, Hubert: Gleiten und Stottern
 
     
   
  • Die Mediengenerationen in der Debatte

  • fehlt noch
 
     
   

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Update: 28. November 2003
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