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Karl Lenz: Die Paarbildung

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1955 geboren
    • Lehrstuhl für Mikrosoziologie an der TU Dresden
    • 1998 Buch "Soziologie der Zweierbeziehung"
    • Lehrstuhl für Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der TU Dresden
 
       
     
       
   

Karl Lenz in seiner eigenen Schreibe

 
   
LENZ, Karl (2009): Haben Familien und Familiensoziologie noch eine Zukunft?
in: Burkart, Günter (Hg.): Zukunft der Familie, Sonderheft der Zeitschrift für Familienforschung, Opladen, S 73-92
 
       
   

Karl Lenz im Gespräch

 
   
Neu:
STAAT, Yvonne & Sven BRODER (2010): "Frauen haben sehr gute Karten".
Sexuell hyperaktiv und unfähig, sich zu binden: So sind Singles, sagt man. Karl Lenz weiss es besser. Der Soziologe hat sich ausgiebig mit dem Wesen der Ungebundenen befasst.
in: Beobachter, Heft 4 v. 17.02.
 
       
   

Soziologie der Zweierbeziehung (1998)
Eine Einführung
Opladen: Westdeutscher Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Die Pluralisierung von Beziehungsformen macht eine Soziologie der Zweierbeziehung erforderlich, die sowohl Ehen wie auch nichteheliche Formen einbezieht. In dieser Einführung werden die bislang verstreuten Beiträge gebündelt, systematisiert und in einer soziologischen Perspektive verdichtet. Zweierbeziehungen werden als soziale Wechselwirkungen aufgefaßt und nicht als bloßer Ausfluß der Psyche der Einzelindividuen. Der Autor behandelt ausführlich den Phasenverlauf der Zweierbeziehungen, die Konstruktion einer Paar-Wirklichkeit und die Emotionen in Zweierbeziehungen. "

     
 
       
   

Rezensionen

BATTKE, Achim (1999): Rezension,
in: Soziologische Revue 1999, H.3

SCHMIDT, Johannes F. K. (1999): Rezension,
in:
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, H.2, Juni

SCHÜTZEICHEL, Rainer (2008): Rezension,
in: Soziologische Revue 2008, H.2, April

"Die »Soziologie der Zweierbeziehung« von Karl Lenz ist ein Standardwerk, an dem in der zukünftigen Forschung kein Weg vorbei führen dürfte. Zwei kritische Anmerkungen seien jedoch erlaubt: Lenz vernachlässigt mit den Partnerschaftsportalen im Internet eine maßgebliche Entwicklung. Diese Portale sind nicht nur als ein anderer Modus der Partnerschaftsfindung anzusehen, sondern sie regieren bis in die kulturelle Programmatik der Zweierbeziehungen und die romantische Liebe hinein, wie dies beispielsweise von Eva Illouz, aber auch anderen Forschungen, herausgearbeitet wurde. (...). Die zweite Anmerkung betrifft die externe Abgrenzung von Zweierbeziehungen gegenüber anderen Formen von persönlichen Beziehungen einerseits, die interne Differenz von verschiedenen Formen von Zweierbeziehungen andererseits. Diesbezüglich würde die vor allem seitens der Systemtheorie empfohlene Differenz von Code und Programm weiterhelfen", meint SCHÜTZEICHEL.
 
   

Karl Lenz in den Medien

HOFFMANN, Franziska (2002): Von der Fremdheit zur Intimität.
Dresdener Soziologen wollen das Geheimnis der Paarbildung lüften,
in: Tagesspiegel
v. 08.01.

Bericht über das Forschungsprojekt Institutionalisierungsprozesse in Zweierbeziehungen, das Teil des Sonderforschungsbereiches 537 "Institutionalität und Geschichtlichkeit" ist.
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 25. November 2001
Update: 10. Oktober 2011