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Martin
Kohli in seiner eigenen Schreibe
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BUDE, Heinz & Martin KOHLI
(Hg.)(1989): Radikalisierte Aufklärung.
Studentenbewegung und Soziologie in
Berlin 1965 bis 1970, Weinheim: Juventa
KOHLI, Martin
(1989): Institutionalisierung und
Individualisierung der Erwerbsbiographie.
Aktuelle Veränderungstendenzen und ihre
Folgen,
in:
Brock
u.a. (Hg.) Subjektivität im
gesellschaftlichen Wandel. Umbrüche im
beruflichen Sozialisationsprozeß,
München: DJI, S.249-278
BURKART, Günter/FIETZE,
Barbara/KOHLI, Martin (1989): Liebe, Ehe,
Elternschaft. Eine qualitative
Untersuchung über den Bedeutungswandel
von Paarbeziehungen und seine
demographischen Konsequenzen,
Schriftenreihe des Bundesinstitut für
Bevölkerungswissenschaft, Materialien
zur Bevölkerungswissenschaft, Heft 60,
Wiesbaden
KOHLI, Martin &
Harald KÜNEMUND (1998): Die Gewerkschaften im
Konflikt um den Generationenvertrag,
in:
Gewerkschaftliche
Monatshefte Nr.11, Schwerpunkt
"Generationen"
KOHLI, Martin
(2009): Ungleichheit, Konflikt und Integration - Anmerkungen zur
Bedeutung des Generationenkonzeptes in der Soziologie.
In:
Harald Kühnemund & Marc
Szydlik (Hrsg) Generationen. Multidisziplinäre Perspektiven,
Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S.229-236
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Martin
Kohli im Gespräch
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Der Soziologe
Martin KOHLI unterscheidet zwischen einem privaten und einem
öffentlichen Generationenvertrag. Während
letzterer die Transfers von jung zu alt regelt, verläuft ersterer nach
KOHLI überwiegend umgekehrt. Eltern unterstützen ihre Kinder durch
Geld und Erziehungsleistungen. Im
Individualisierungsansatz der sozialpopulistischen Politik, der einzig
den Haushalt betrachtet, werden diese Leistungen der
Multilokalen Mehrgenerationen-Familie
ausgeblendet.
KOHLI
sieht in der Familie ein informelles Versicherungssystem:
"Transfers
unter Lebenden erfolgen, wenn sie das Geld wirklich noch brauchen, am
Anfang des Erwachsenenlebens, wenn es um den Aufbau einer Familie und
die heute schwierige Phase des Fußfassens in der Arbeitswelt geht. Die
Familie stellt eine Art informelles Versicherungssystem dar, das bei
Risiken, beispielsweise im Erwerbsleben oder bei Scheidungen, in Kraft
tritt."
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Klappentext
"Das
Generationenthema ist gleichzeitig
populär wie kontrovers. Seine
Popularität zeigt sich an der
Generationenetikettierungswut von der
auch manche Soziologen ergriffen
sind. Wie kontrovers das Thema ist,
wird daran deutlich, daß von der
einen Seite ein »Krieg der
Generationen« heraufbeschworen wird,
während andernorts von einer »neuen
Solidarität zwischen den
Generationen« die Rede ist. In
diesem Buch erläutern die führenden
Vertreter der Generationenforschung
den Stand der Diskussion und zeigen
was die Generationenforschung für
die Analyse von Familie und
Gesellschaft leisten kann."
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Die Beiträge des
Sammelbandes
BUDE, Heinz - Die
biographische Relevanz der Generation
WEYMANN, Ansgar - Sozialer
Wandel, Generationsverhältnisse und Technikgenerationen
LEISERING, Lutz - Wolfahrtsstaatliche Generationen
EHMER, Josef - Ökonomische
Transfers und emotionale Bindungen in den
Generationenbeziehungen des 18. und 19. Jahrhunderts
BERTRAM, Hans - Die verborgenen familiären Beziehungen
in Deutschland: Die multilokale Mehrgenerationenfamilie
KÜNEMUND, Harald & Andreas
MOTEL - Verbreitung, Motivation und Entwicklungsperspektiven
intergenerationeller Hilfeleistungen und Transfers
LÜSCHER, Kurt -
Die Ambivalenz von Generationenbeziehungen - eine allgemeine
heuristische Hypothese
ROSENTHAL, Gabriele -
Historische und familiale Generationenabfolge
ROSENMAYR,
Leopold - Zwischen Sippe und Modernität - Feldstudien
über das Generationenverhältnis im afrikanischen
Kulturwandel
KRÜGER, Helga & Claudia BORN
- Vom patriarchalen Diktat zur Aushandlung - Facetten des
Wandels der Geschlechterrollen im familialen
Generationenverbund
ATTIAS-DONFUT, Claudine -
Familialer Austausch und soziale Sicherung
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Rezension von
single-generation
Kurzzusammenfassung
mit weiterführenden Links
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Die zweite Lebenshälfte (2000).
Gesellschaftliche Lage und Partizipation im Spiegel des
Alters-Survey
(herausgegeben
zusammen mit Harald Kühnemund)
Opladen:
Leske
+ Budrich
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Klappentext
"Verläßliche Informationen über die
alternde Gesellschaft sind bisher dünn gesät. Der
Alters-Survey - gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend - schafft hier
Abhilfe. Er basiert auf einer großen, anspruchsvoll
angelegten Repräsentativuntersuchung der deutschen
Bevölkerung von 40-85 Jahren. Diese kann sowohl im
Sinne einer Sozialberichterstattung wie auch zur
Klärung zentraler Theoretischer Fragen genutzt
werden.
Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der
soziologischen Befunde des Alters-Survey."
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Martin
Kohli in den Medien
JAUKEN, Georg (2001): Die
Rentenkasse finanziert nicht nur Rentner.
Professor Martin Kohli
analysiert am Hanse-Wissenschafts-Kolleg
Transferleistungen von Rentnern an ihre
Kinder,
in: Weser Kurier
v. 09.04.
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"Kohlis
Erkenntnis: 'Man hat zu wenig
gesehen, dass familiäre
Beziehungen und materielle
Leistungssträume nach dem Auszug
der Kinder weitergehen.' Eine
Erkenntnis, die im
'Wohlfahrtsmix' moderner
Sozialstaaten nicht zu
unterschätzen sei. Denn während
die gerade abflauende
Rentendiskussion immer wieder um
Begriffe wie Arbeitsmarktdruck,
demografische Entwicklungen,
Generationenvertrag und der
drohenden Benachteiligung der
jüngeren Beitragszahler kreiste,
fand die vielfach übliche
Alimentation der
Erwachsenengeneration durch ihre
Eltern meist nur wenig Beachtung.
Gerade in Notfällen helfen die
Rentner aus, zeigte die
umfassende repräsentative
Studie, auf die sich Kohli
bezieht." |
JAUKEN, Georg
(2001): "Noch nicht alt und doch schon Rentner".
Soziologe Martin Kohli sprach im
HWK-Vortragssaal über spezifische Merkmale der "dritten
Lebensphase."
in: Weser Kurier v. 31.05.
Der
Berliner Soziologe Martin KOHLI hat mit seinem "Alters-Survey"
die neue Lebensphase "Alter" erforscht. Sein Blick gilt
dem haushaltsübergreifenden "Zusammenhalt zwischen den
Generationen" wie er im gelebten
Modell der Multilokalen Mehrgenerationen-Familie zum
Ausdruck kommt:
"Eine 'geografische Isolation' ist den
Erhebungsergebnissen zufolge selten, und die
Unterstützungsleistungen sind erheblich. So leben von den
70- bis 85-Jährigen 90 Prozent in höchstens zwei Stunden
Entfernung zu einem der Kinder, zwei Drittel in der
gleichen Stadt, knapp die Hälfte in der Nachbarschaft und
27 Prozent sogar im gleichen Haus. Ein Viertel aller 70-
bis 85-Jährigen unterstützt Kinder und Enkelkinder in
erheblichem Maße finanziell, besonders in speziellen
Bedarfslagen. Der Durchschnitt lag im Jahr vor der
Befragung bei immerhin 7000 Mark. 'Die Älteren sind die
Nettozahler im Generationenaustausch', folgerte Kohli. Das
Geld dazu stamme zu fast 100 Prozent aus den Renten- und
Pensionssystemen. Der Wohlfahrtsstaat verdränge die
familiären Leistungen daher nicht, sondern ermögliche sie
erst. Eine Kürzung der Renten würde diese Leistungsströme
innerhalb der Familien gefährden, warnte Kohli".
In der gegenwärtigen Kontroverse
"Familien contra Singles" wird dieser Aspekt vollkommen
verdrängt. |
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Martin
Kohli im WWW
www.fall-berlin.de
(Forschungsgruppe Altern und Lebenslauf)
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weiterführende
Links
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