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Niklas Luhmann in seiner
eigenen Schreibe
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- LUHMANN, Niklas (1988): Njet-Set und
Terror-Desperados.
Die Protestler von '68 waren
ein querulantischer Njet-Set, der endlich dank der Ökologiebewegung
und der von ihr aufgeworfenen Fragestellungen von einer Generation mit
den erforderlichen technischen und wissenschaftlichen Kenntnissen
abgelöst wird,
in: TAZ v. 04.08.
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Niklas
Luhmann im Gespräch
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Liebe (2008).
Eine Übung
(herausgegeben von André Kieserling)
Frankfurt
a/M:
Suhrkamp
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Klappentext
"Individuen kann man bekanntlich daran
erkennen, daß sie einen Knick in der Optik haben.
Sie gewinnen allen öffentlich zugänglichen Dingen
und Ereignissen einen zweiten Sinn ab, der zunächst
einmal nur für sie selbst zugänglich ist. In dieser
höchst persönlichen Optik mag dann etwa als
Langsamkeit eines Mitmenschen erlebt werden, was
dieser der Ungeduld des Erlebenden selbst zurechnen
würde. Besonders konsensfähig ist diese
individualisierte Art des Erlebens also nicht.
Immerhin kann der Fall eintreten, daß ein anderer,
statt einfach nur mit dem Kopf zu schütteln, sich in
meine Weltsicht hineinversetzt und dann sogar
anfängt, sie durch eigenes Handeln zu bestätigen:
Statt mir Ungeduld vorzuwerfen, handelt er selbst
etwas schneller. Für die anderen ist mein
Erleben dann immer noch unmaßgeblich, aber für
den anderen hat es offenbar die Kraft eines
starken Motivs. So wird es mir leichter gemacht, der
zu sein, der ich bin.
In dieser Bestätigung fremden Erlebens durch eigenes
Handeln sieht Niklas Luhmann die kommunikative
Grundlage dessen, was wir Liebe nennen. Sein 1982
erschienener Klassiker Liebe als Passion
hatte vor allem die Ideengeschichte des Themas vor
Augen.
Der
nun edierte Aufsatz, geschrieben 1969 als Vorlage zu
einem der ersten Bielefelder Seminare Luhmanns,
behandelt die Liebe ohne den Apparat des Gelehrten.
Er bietet eine direkte und pointierte Darstellung
der bis heute einzigen soziologischen Theorie der
Liebe, die wir haben."
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Rezensionen
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KAUBE, Jürgen (2008): Geteiltes Leid ist halbes Leid,
in: DeutschlandRadio v. 02.10.
-
KAUBE, Jürgen (2008): Ist die Liebe etwa ein Gefühl?
Nein, sie ist eine Gefühlsdeutung, die auf Kommunikation
beruht, auf Büchern, Filmen - sagt der Soziologe Niklas
Luhmann in einem Buch aus dem Nachlass,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
12.10.
-
GEYER,
Christian (2008): Pardon, dass wir so einfältig sind.
Was weiß man, wenn man all das weiß, was Niklas Luhmann
in seinem frühen Traktat über die Liebe darlegt? Es wurde
soeben aus dem Nachlass publiziert,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.10.
-
PRIES, Christine (2008): Als Mann besonders.
Niklas Luhmann über die Liebe,
in: Frankfurter Rundschau v. 16.10.
- Neu:
WERBER, Niels (2008): Freie Liebe und Sozialtechnologie.
In seiner nachgelassenen Schrift "Liebe. Eine Übung"
kommt der Soziologe Niklas Luhmann den 68ern erstaunlich
nahe,
in: Literaturen, November
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Liebe
als Passion (1982)
Zur
Codierung von Intimität
Frankfurt:
Suhrkamp
(auch als Taschenbuch stw 1124, 1994)
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Rezensionen
- BALLSTAEDT,
Steffen-Peter (1983): Die Soziologie der
"wahren" Liebe,
in: Psychologie
Heute, H.4, April
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Das Buch in der Debatte
- GASCHKE,
Susanne (1999): Revolution im Reihenhaus.
Die Zukunft der
Liebe: Ein Plädoyer für die
Wiederentdeckung der Doppelmoral,
in: Die
ZEIT v. 11.03.
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Beiträge zu Niklas Luhmann
- BUDE,
Heinz (1992): Die Soziologen der
Bundesrepublik,
in: Merkur H.7
- Infos
zu:
Heinz
Bude - Autor der Generation
Berlin
- LAU,
Mariam (1998): Systeme sind alles, Umwelt
auch.
Theorie als
Passion: Zum tode des großen Soziologen
Niklas Luhmann,
in: Welt
v. 12.11.
- Infos
zu:
Mariam
Lau - Autorin der
Generation Berlin
- RADIO
BREMEN (1999): "Ich sehe was, was du
nicht siehst".
Niklas Luhmanns
Systemtheorie - ein
"Kinderspiel" mit Folgen,
in: Feature.
Sendung des Radio Bremen
am 03.11.
- DIEDERICHSEN,
Diedrich (2001): Luhmann mit langem U.
Besser als die
rollende Möllewelle sind die empirischen
68er, die noch wissen, dass Politik mit
Inhalten zu tun hat, allemal: die
elastischen Netze der Systemtheorie
halten sie cool,
in: Frankfurter
Rundschau v. 17.01.
- Infos
zu:
Diedrich
Diedrichsen - Autor der
Single-Generation
- NASSEHI,
Armin (2001): Die melancholische Theorie.
Niklas
Luhmann hat Adorno als soziologische
Leitfigur abgelöst. Denn die
Systemtheorie beschreibt die Gesellschaft
in Paradoxien - und passt damit zu
unserem skeptischen Lebensgefühl
in: Tagesspiegel
v. 16.06.
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weiterführende Links
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