[ Debatte: Familien contra Singles ] [ Autoren der 68er Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Amartya Sen: Ökonomie für den Menschen

 
       
     
       
     
       
   

Amartya Sen in seiner eigenen Schreibe

 
   

SEN, Amartya (1990): More Than 100 Million Women Are Missing
in: The New York Review of Books v. 20.12.

Die selektive Geburtenkontrolle in der Debatte

 
       
   

Amartya Sen im Gespräch

 
   

Neu:
HESSE, Michael (2011): Die am häufigsten missverstandene Frage.
Zwischen unterschiedlichen Kulturen ist es sehr schwierig, so etwas wie eine allgemeine Vernunft zu denken. Aber es geht. Ein FR-Interview mit Amartya Sen über Möglichkeiten der Auflösung der Ungerechtigkeiten,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.01.

 
       
   

Die Idee der Gerechtigkeit (2010).
(Original: The Idea of Justice, 2009)
München: C. H. Beck

 
   
     
 

Klappentext

"Drei Kinder streiten darüber, wem von ihnen eine Flöte gehören sollte. Das erste Kind hat Musikunterricht gehabt und kann als einziges Flöte spielen. Das zweite ist arm und besitzt keinerlei anderes Spielzeug. Das dritte Kind hat die Flöte mit viel Ausdauer selbst angefertigt.

Mit diesem Gleichnis eröffnet Amartya Sen, einer der wichtigsten Denker unserer Zeit, sein Buch über die Idee der Gerechtigkeit. Es ist John Rawls gewidmet und grenzt sich doch von der wirkungsmächtigsten Gerechtigkeitstheorie des 20. Jahrhunderts ab. Wer eine weitere abstrakte Diskussion der institutionellen Grundlagen einer gerechten Gesellschaft erwartet, der wird enttäuscht sein. Wer sich hingegen darüber wundert, was diese Theorien eigentlich zur Bekämpfung real existierender Ungerechtigkeiten beitragen, der wird großen Gewinn daraus ziehen. Sen nämlich stellt die Plausibilität solcher Anstrengungen der reinen Vernunft in Frage. Seine Theorie der Gerechtigkeit ist weniger an der Ausformulierung einer ethisch perfekten Gesellschaft interessiert als an Argumenten, deren Maßstab die konkrete Überwindung von Ungerechtigkeit ist.

Sen eröffnet Perspektiven, die dem westlichen Denken meist fehlen. Seine Kenntnis der hinduistischen, buddhistischen und islamischen Kultur ist wundervoll eingewoben in das Buch und prägt den ganzen Charakter seines Philosophierens. Die Vernunft sucht die Wahrheit, wo immer sie sich finden lässt – und wie der Autor dieses außergewöhnlichen Werkes entdeckt sie auf ihrer weiten Reise viele gangbare Wege zu einer gerechteren Welt."

     
 
       
   

Rezensionen

CELIKATES, Robert (2005): Eine Idee, aber keine Theorie.
Das vermutlich einflussreichste Buch der politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts ist John Rawls’ "Eine Theorie der Gerechtigkeit" von 1971. Nun hat der Ökonomie-Nobelpreisträger Amartya Sen ein ambitionierte Revision der Theorie geschrieben,
in: Frankfurter Rundschau v. 07.10.

HÖFFE, Otfried (2010): Im milden Licht der Philanthropie.
Nobelpreisträger Amartya Sen sucht im Land der Philosophen nach der Idee der Gerechtigkeit,
in: Welt v. 20.11.

WALTHER, Rudolf (2010): Studium der Gefühle.
Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaft, Amartya Sen, untersucht die "Idee der Gerechtigkeit",
in: Berliner Zeitung v. 09.12.

GRANZIN, Katharina (2011): Glaube an den Unparteiischen.
Gerechtigkeit: Der Philosoph und Wirtschaftswissenschaftler Amartya Sen fordert auf zum Gebrauch der öffentlichen Vernunft,
in: TAZ v. 08.01.

 
       
   

Ökonomie für den Menschen (2000).
Wege zu Gerechtigkeit und Solidarität in der Marktwirtschaft
(Originaltitel: Development as Freedom, 1999; als Taschenbuch 2002 beim dtv-Verlag erschienen)
Hanser Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Amartya Sen wurde 1998 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Als einer der bedeutenden Wirtschaftstheoretiker der Gegenwart fordert er die Moral in der Marktwirtschaft ein und packt das Weltproblem Nr. 1 an: die sich immer weiter öffnende Schere zwischen dem global agierenden Turbokapitalismus und der zunehmenden Arbeitslosigkeit und Verelendung. Ein engagiertes Buch, das erklärt, dass Freiheit, Gleichheit und Solidarität für die Weltwirtschaft wichtig sind."

     
 
       
   

Rezensionen

HORN, Karen (2005): Ökonomie für den Menschen.
Individuelle Freiheit als Selbstzweck und Voraussetzung für Entwicklung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.10.

 
   

Amartya Sen im WWW

www.economics.harvard.edu/faculty/sen

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2014
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 13. Februar 2011
Update: 09. Februar 2014