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Axel
Börsch-Supan: Ökonomische Auswirkungen des demografischen Wandels
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Axel
Börsch-Supan in
seiner eigenen Schreibe
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BÖRSCH-SUPAN, Axel
(2004): Aus der Not eine Tugend.
Die Zukunft
der alternden Gesellschaft,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.08.
BÖRSCH-SUPAN, Axel
(2007): Der Ruf nach Einheit.
Der
SPD-Politiker Karl Lauterbach diagnostiziert vorschnell den
"Zweiklassenstaat",
in: Berliner Zeitung v. 26.06.
"Viele der von
Lauterbach angeprangerten Zustände sind in der Tat
himmelschreiend. Lauterbach hat völlig recht, das deutsche
Bildungssystem als im Kern marode zu bezeichnen, das es
schafft, »oben und unten gleichzeitig zu versagen«. (...).
Er hat auch recht, über unser Gesundheitssystem zu klagen,
weil es das drittteuerste der Welt ist, aber nur mäßige
Leistungen erwirtschaftet. Er hat recht, das absurde
Abrechnungssystem, die Überheblichkeit der kassenärztlichen
Vereinigungen, die schädliche Trennung von ambulanten und
stationären Behandlungen und die Verinselung von
Spezialisten anzuprangern und anschließend die verlogene
Gesundheitsreform 2006 zu beweinen.
Wenn dieses Buch ein wenig dazu beiträgt, Deutschland
aufzurütteln (...) - dann hat das Buch einen großen Dienst
geleistet. (...).
Es
ist gut, dass Lauterbach engagiert und mit vielen richtigen
Fakten die Dringlichkeit tiefgreifender Reformen anmahnt.
Was aber ganz und gar nicht überzeugt, sind seine Sprünge in
den Klassenkampf"
meint BÖRSCH-SUPAN zum
Buch
Der Zweiklassenstaat von Karl LAUTERBACH. |
BÖRSCH-SUPAN, Axel (2011):
Unsere gewonnenen Jahre.
Es lässt sich nicht ändern, dass die
Bevölkerung in Deutschland in den kommenden Jahren in einem nie
gekannten Maß altern wird. Der demographische Wandel ist aber nicht
unser Schicksal. Durch eine längere Erwerbstätigkeit ließe sich diese
Entwicklung ohne eine wesentliche Beeinträchtigung des Lebensstandard
ausgleichen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.
Die FAZ und ihr Herausgeber
Frank SCHIRRMACHER ("Das Methusalem-Komplott", "Minimum")
sah Deutschland aufgrund des demographischen Wandels am
Abgrund. Blödsinn! BÖRSCH-SUPAN erläutert, dass die
Auswirkungen einer Gesellschaft der Langlebigen zwar eine
Herausforderung darstellt - wie im übrigen jede Änderung der
Zusammensetzung einer Bevölkerung - aber kein Grund zur Sorge
ist, sondern vielmehr eine Chance darstellt.
BÖRSCH-SUPAN,
von der FAZ Anfang 2009 sogar als Nachfolger von
Bert RÜRUP im Sachverständigenrat zur Begutachtung der ökonomischen
Entwicklung gehandelt, kommt aus der Sicht der Wirtschaft
zur Auffassung, dass der so genannte
DEMOGRAPHISCHE
Altersquotient, der bei Panikmachern von Herwig BIRG bis
SCHIRRMACHER sehr beliebt ist, anders als der
FUNKTIONALE Altersquotient, nicht als Indikator geeignet ist,
um den demographischen Wandel angemessen zu beurteilen. BÖRSCH-SUPAN fordert u. a. ein
Umdenken in Sachen
Gesundheitswesen, das bislang allein unter
Kostengesichtspunkten ("Kostenexplosion") gesehen wird, und
nicht, was angemessener wäre, als Investition in die Zukunft:
"Wenn es gelänge, bis zum
Jahr 2030 durch Prävention, bessere Arbeitsbedingungen und
verstärkte Anstrengungen des Gesundheitssystems den
physischen Gesundheitszustand derjenigen Bürger im Alter
zwischen 50 und 67 Jahren, die sich »schlecht« fühlen, auf
»mittelmäßig« zu verbessern, könnten etwa 3,4 Millionen mehr
Menschen erwerbstätig sein. Die Güter und Dienstleistungen,
die sie produzieren, würden das Bruttoinlandsprodukt um etwa
7,5 Prozent steigern. Diese hypothetische Rechnung zeigt,
warum gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit
eine Investition mit hohen Zukunftserträgen und keineswegs
nur ein Kostenfaktor sind.
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Neu:
BÖRSCH-SUPAN, Axel
(2011): Ökonomische Auswirkungen des demografischen Wandels,
in: Aus Politik und
Zeitgeschichte Nr.10-11 v. 07.03.
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Axel
Börsch-Supan: Porträts und Gespräche
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MEHLITZ, Johannes
(2002): "Die Bevölkerung wird unterschätzt".
Demografie.
Neue Grundlagen. Selbst eine höhere Geburtenrate kann die Folgen
des demografischen Wandels nicht beheben. Gespräch mit Axel
Börsch-Supan,
in: Rheinischer Merkur Nr.49 v. 05.12.
BÖRSCH-SUPAN hält die typische neoliberale Lösung parat. Diese
ist jedoch zu kurz gegriffen, wie
Leander SCHOLZ und
Iris
HANIKA zeigen. Ein
typisches Beispiel für die absurde neoliberale Phraseologie:
"Die statische
Betrachtung, es gebe eine feste Arbeitsmenge ist falsch
(...). Bis 2030 fehlen acht Millionen Arbeitnehmer, das ist
nicht zu ersetzen".
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GERMIS, Carsten (2003):
"Die Baby-Boomer sind die Gekniffenen".
Der Ökonom Axel
Börsch-Supan über den Streit mit den Alten und die Chancen für
Reformen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
SPANNBAUER, Andreas (2004): "In fünf Jahren brauchen
wir die Älteren".
Dass Arbeitnehmer über 55 Jahre keinen Job finden,
wird sich bald schlagartig ändern, meint der Rentenexperte Axel
Börsch-Supan. Zuwanderung qualifizierter Kräfte könnte helfen. Aber:
"So viele wollen gar nicht nach Deutschland"
in: TAZ v. 11.03.
BERNAU, Patrick (2009): Der Rentenrechner.
Im Porträt: Axel Börsch-Supan - Er
hat die Alten als Thema seines Lebens entdeckt. Damit gewann er Ruhm
und Aufträge. Jetzt wird er als der neue Rürup gehandelt,
in:
Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.01.
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Im Vorfeld der
Neubesetzung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stellt die FAS den
Mannheimer Ökonom Axel BÖRSCH-SUPAN vor, der die Reformierung
der Altersversorgung im Sinne der Versicherungsbranche weiter
vorantreiben soll. Mit dem "Nachhaltigkeitsfaktor" hat
BÖRSCH-SUPAN bereits das Herzstück der letzten Rentenreform
geliefert.
Altersarmut ist dadurch vorprogrammiert worden.
Die Lobbyarbeit der Frankfurter
Allgemeine setzte bereits kurz nach Bekanntgabe von
RÜRUPs Ausscheiden ein. |
SCHWENTKER, Björn (2009): Formeln für den Wandel.
Axel Börsch-Supan rechnet vor, warum
die alternde Gesellschaft ökonomisch nicht zusammenbrechen muss,
in:
Die ZEIT
Nr.12 v. 12.03.
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Klappentext
"Der vorliegende Band stellt
Ergebnisse der ersten Befragungswelle des Survey of
Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) vor,
in deren Rahmen mehr als 30.000 Personen im Alter
50plus aus 11 Ländern befragt wurden. In acht
Kapiteln werden verschiedene ökonomische, soziale
und gesundheitliche Aspekte des Alterns in
Deutschland und Europa beleuchtet. Darin spiegelt
sich die disziplinäre und thematische Vielfalt sowie
das Forschungspotential des SHARE wider, das durch
die Möglichkeit von Längsschnittauswertungen
zukünftig noch potenziert wird."
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Rezensionen
fehlen noch
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Axel
Börsch-Supan
in den Medien
TUMA, Thomas (2004): Generation XY ungelöst.
Der Jahrgang
1964 ist der bevölkerungsreichste, den Deutschland je erlebt hat.
Aber wo sind all die nun 40-Jährigen in Politik, Wirtschaft oder
Kultur? Pflegen die Babyboomer die alte Abneigung gegen die 68er -
oder leiden sie an Zukunftsängsten? Eine Spurensuche,
in: Spiegel Nr.14 v. 29.03.
Thomas TUMA, Jahrgang 1964,
kann sich mit der Sicht von BÖRSCH-SUPAN auf die Mittelschicht
seines Jahrgang nicht so recht anfreunden:
"Man
kann uns auch rein ökonomisch betrachten. Dann muss man
Wissenschaftler wie den Mannheimer Axel Börsch-Supan
besuchen, der uns für »insgesamt privilegiert« hält:
aufgewachsen in einer Ära schnellen Wachstums, keinerlei
Kriege erlebt, Muttis Liebling, betüterte Jugend, ein
enormer Zuwachs an Reichtum, den wir irgendwann auch mal
erben werden.
Wir sind gut
ausgebildet. Wir sind einigermaßen vermögend. Wir haben
Kreditkarten und sind als werberelevante Zielgruppe
umworben. Und später, wenn wir noch zehn Jahre älter sind,
werden uns die Arbeitgeber hofieren statt in die Frührente
zu treiben. Ab 2011 nämlich kippt der Arbeitsmarkt, weil
dann der Nachwuchs fehlt und die Unternehmen froh sind, wenn
wir 64er noch ein paar Jahre dranhängen, sagt Herr
Börsch-Supan. »Den Druck schafft die schiere Demografie.«
Nicht einmal
das Argument, dass wir den Jungen ja dann die Arbeit
wegnähmen, lässt er gelten: »Wer arbeitet, konsumiert und
schafft sich so sein eigenes Bruttosozialprodukt.«
Und wenn wir
mal an Norbert
Blüm geglaubt haben, der immer gepfälzert hat: »Die
Rende is sischä« - tja. Die Rente sei ja auch sicher
gewesen, nur ihre Höhe nicht. Da lacht der Herr Professor.
»Das schöne Konzept der Generationengerechtigkeit ist eben
eine Schimäre.« Das hat er auch in der Rürup-Kommission
gesagt.
Neulich
bekam ich einen Brief, auf dem stand: »Sichern Sie mit uns
Ihre Zukunft: Wir haben Ihre Rente.« Er kam aber nicht von
Ulla Schmidt oder Hans Eichel, sondern von einer
Lotteriegesellschaft aus Hamburg, was unserer Realität schon
wieder ziemlich nahe kommt.
Einerseits
appelliert das Schreiben an unsere diffuse Angst, noch als
70-Jährige im Supermarkt Einkaufstüten verteilen zu müssen,
wie das bei manchen Senioren in den USA schon heute der Fall
ist. Andererseits ahnen wir spätestens da, dass das
bundesdeutsche Rentensystem nur noch Glücksspielcharakter
hat.
Wir sind
aber mit Blüm aufgewachsen. Und mit einem Kanzler, der 16
Jahre lang Helmut Kohl hieß. Und mit der DDR. Und nun ist
das alles nicht mehr da: Stattdessen zahlen wir
Solidarbeiträge für weinerliche Ostler, Riester-Renten, die
wir nicht kapieren, und die Zeche eines Kanzlers, der
dauernd irgendwelche Agenden bastelt für den
Sankt-Irgendwann-Tag.
Larmoyanz
sei wirklich unangebracht, sagt Herr Börsch-Supan nach einer
Stunde, in der er über demografische Aggregate und
Kaufkraft-Änderungen doziert und eigentlich immer gesagt
hat: Habt euch mal nicht so. Euch geht's wirklich blendend.
Natürlich
hat er Recht. Aber wir sind eben auch die Wende. Wir haben
das Staatsversagen als Fakt entdeckt.
Wir wissen, dass es für kommende Jahrgänge erst recht und
nur noch bergab gehen wird. Nur: Die wachsen mit diesem
Wissen schon auf. Wir dagegen verarbeiten immer noch, heute
der dicke Bauch und morgen der Wasserkopf der
bundesdeutschen Alterspyramide zu sein."
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ASTHEIMER, Sven/KROHN, Philipp/MÜLLER, Matthias (2008): Guter Rat
ist teuer.
Wenn Bert Rürup, der Weise, geht, muss die
Lücke gefüllt werden. Gesucht wird eine eierlegende Wollmilchsau.
Das wird nicht einfach,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.11.
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Die FAZ bringt Axel
BÖRSCH-SUPAN als Nachfolger von
Bert RÜRUP
im Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ins Gespräch. |
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weiterführende
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