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Kai A. Konrad: Zur Berücksichtigung von Kindern bei umlagefinanzierter Alterssicherung

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1961 in Heidelberg geboren
    • Studium der Volkswirtschaftslehre
    • Professor am Institut für öffentliche Finanzen und Sozialpolitik an der Freien Universität Berlin 
 
       
     
       
   

Kai A. Konrad in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Kai A. Konrad im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Zur Berücksichtigung von Kindern bei umlagefinanzierter Alterssicherung (2005),
in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Zeitschrift des Vereins für Sozialpolitik , Heft 1, Februar, S.115-130
(Beitrag als PDF-Datei)

 
   
 
 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kinderbezogene Beitragsdifferenzierung als verteilungspolitisches Instrument

2.1 Förderung von Familien als verteilungspolitische Aufgabe
2.2 Neutralisierung umlagefinanzierungsbedingter Verteilungswirkungen

2.2.2 Vergleich mit den Verteilungswirkungen kinderbezogener Beitragsdifferenzierung
2.2.3 Grundsätzliche Überlegungen zur Verteilungsneutralität in der Sozialversicherung

3. Förderung von Familien als allokationspolitische Aufgabe?

3.1 Wirtschaftspolitisch relevante externe Effekte bei laissez-faire?
3.2 Effekte im Rahmen eines entwickelten Sozialstaats

4. Beitragsdifferenzierung im Instrumentenvergleich

4.1 Effiziente Förderung der Elternschaft
4.2 Effiziente Förderung der Humankapitalbildung

5. Schlussbetrachtungen

Zitate:

Nachteil der Beitragsdifferenzierung nach Kinderzahl

"Wenn es politischer Wille ist, Familien mit Kindern stärker zu unterstützen, dann nützt die kinderbezogene Beitragsdifferenzierung zweifellos diesem Anliegen. Zu fragen ist allerdings, ob es nicht bessere Methoden gibt. Der augenfälligste Nachteil der Beitragsdifferenzierung ist, dass nur der Kreis der Beitragspflichtigen erfasst wird. Außerdem ist die Höhe gezahlter Sozialversicherungsbeiträge ein höchst unvollkommener Indikator persönlicher Leistungsfähigkeit. Dies alles spricht dafür, familienpolitische Einkommenstransfers in die Einkommenstransfers in die Einkommensbesteuerung zu integrieren." (117)

Alternativen zur Beitragsdifferenzierung

"Die Diskussion (...) hat gezeigt, dass sich eine kinderbezogene Beitragsdifferenzierung für umlagefinanzierte soziale Sicherungssysteme wohlfahrtstheoretisch nicht überzeugend begründen lässt. (...) Sind beispielsweise die intergenerativen Verteilungswirkungen zu neutralisieren (...), dann wirkt eine Rückführung der allgemeinen Staatsverschuldung genauer als eine Beitragsdifferenzierung nach der Kinderzahl. Gilt es dagegen, die Fertilität zu steigern, sollte man z.B. darüber nachdenken, wie sich Kinder- und Berufswunsch von Eltern besser in Einklang bringen lassen. Geht es um die Förderung der Humankapitalbildung, erscheinen entsprechende Maßnahmen im Bereich der allgemeinen oder beruflichen Ausbildung einer Beitragsdifferenzierung in der Sozialversicherung überlegen. (...). Die Differenzierung von Sozialversicherungsbeiträgen nach der Kinderzahl drängt sich aber in keinem Fall auf." (127)

 
 
 
       
     
       
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 15. Dezember 2005
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