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Peter Bofinger:
Für eine Nachfragepolitik zur Belebung der Konjunktur in Deutschland
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Peter Bofinger in seiner
eigenen Schreibe
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- BOFINGER, Peter (2003): Der angeblich
zu fette Sozialstaat bremst das Wachstum keineswegs.
FR-Serie Teil 3: Bevor wir uns zu Tode jammern: Gegen ökonomische
Halbwahrheiten und Fehldiagnosen,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.08.
- BOFINGER, Peter (2003): Warum Sparen der
Wirtschaft schadet,
in: Süddeutsche Zeitung v. 15.09.
- BOFINGER,
Peter (2004): Albrecht Müller: Die Reformlüge.
Die Lieblingslektüre der Ökonomen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.10.
- Inhalt:
BOFINGER empfiehlt das Buch
"Die Reformlüge" von Albrecht
MÜLLER:
"In sehr sachlicher und systematischer
Form werden dort viele der Vorurteile widerlegt, die jeden
Sonntagabend im Fernsehen bei Christiane Christiansen die Runde
machen."
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Peter Bofinger im
Gespräch
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-
SPENGLER, Jochen (2003): "Agenda 2010 kontraproduktiv",
in: DeutschlandRadio v. 12.06.
-
STRUVE, Anja (2003): "Ich will Wirtschaft spannend machen".
Über die Schwierigkeit, Interesse an VWL zu wecken,
in: Welt v. 06.09.
- WOLFF, Sebastian (2004): "Wir
brauchen eine Reformpause".
Der designierte
Wirtschaftsweise Peter Bofinger plädiert für eine längerfristige
Wirtschaftspolitik und warnt vor dem starken Euro,
in: Berliner Zeitung v. 03.02.
-
KOCH, Hannes & Beate WILLMS (2004): "Noch mehr sparen wäre Unsinn".
Dass die Deutschen ihr Geld
nicht ausgeben, ist die eigentliche Ursache der aktuellen
Wirtschaftsmisere, meint Peter Bofinger, frisch gekürtes Mitglied
des Sachverständigenrates der Bundesregierung. Morgen tagt das
Gremium. Bofinger wird für eine "Reformpause" plädieren,
in: TAZ v. 17.03.
-
HEUSINGER, Robert von & Kolja RUDZIO (2004): "Sparen!" - "Nein, bloß
nicht!".
Voodoo-Ökonomie, Schmerzmittel und Amputationen: Ein
Streitgespräch zwischen Hans-Werner Sinn und Peter Bofinger über
Staatsschulden und Konjunktur,
in: Die ZEIT Nr.21 v. 13.05.
- KAUFMANN, Stephan (2004): "Bypass für
einen Asthmakranken".
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger über die Hartz-IV-Reform,
Kaufzurückhaltung und das Lohnniveau in Deutschland,
in: Berliner Zeitung v. 23.08.
- Inhalt:
"Das Lohnniveau ist nicht Deutschlands zentrales
Problem. Die Tatsache, dass unsere Exporte trotz der
Euro-Aufwertung seit Jahren stark steigen zeigt doch, wie
wettbewerbsfähig unsere Unternehmen sind. Woran es fehlt, ist die
Binnennachfrage", kritisiert der Ökonom Peter BOFINGER die
Hartz-Reform.
-
WILLMS, Beate (2004): Warum müssen die Löhne steigen, Herr Bofinger?
"Lohn ist keine Herz-Jesu-Frage",
in: TAZ v. 24.11.
- Neu:
MAHLER, Armin
(2006): "Der Staat gibt zu wenig aus".
Deutschland ist unterfinanziert, die Regierung muss die Steuern
erhöhen und mehr investieren - behauptet der Ökonom Peter Bofinger.
Man darf gutes neues Geld nicht schlechtem altem hinterherwerfen,
hält sein Kollege Thomas Straubhaar entgegen und fordert radikale
Reformen,
in: Spiegel Nr.26 v. 26.06.
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Klappentext
"Auf unterhaltsame, aber präzise
Art und Weise unternimmt Prof. Bofinger eine Reise
durch das aktuelle wirtschaftspolitische
Tagesgeschehen. Sein in 23 kurzen Kapiteln
eingeteilter Bericht zeigt dem Leser, woran das
einstige Wunderkind Deutschland krankt und welche
Lösungen es gibt, verkrustete Strukturen
aufzubrechen und nachhaltiges Wachstum zu schaffen.
Mit "Wir sind besser, als wir glauben" liegt uns ein
Buch vor, in dem nicht immer nur auf eine Seite
geschaut wird (Löhne runter); es bietet vielmehr
einen Blick hinter die Kulissen und zwar nach links
und rechts, ohne sich einer Politik oder Doktrin zu
verpflichten. Dabei wird auch mit den populärsten
Fehldiagnosen aufgeräumt:
1. Wir leben
über unsere Verhältnisse.
2. Arbeit lohnt sich nicht mehr.
3. Der Staat ist zu fett geworden.
4. Die Steuern sind viel zu hoch.
5. Die Bürokratie erstickt das Wachstum.
6. Die Löhne sind zu hoch, Arbeitszeit zu kurz.
7. Der Arbeitsmarkt ist zu unflexibel.
8. Wir haben unsere Wettbewerbsfähigkeit verloren.
9. Immer mehr Firmen investieren im Ausland.
Sowohl für den
wirtschaftswissenschaftlichen Laien als auch für
Professor, Manager, Politiker oder Gewerkschafter
wird ein spannender Bogen aufgebaut, der einem nicht
mehr los lässt. Und am Ende des Buches, nein, am
Ende jeden Kapitels kommt der berühmte Aha-Effekt.
Es reiht sich nicht in die Abgesangsklagen über
unser Land ein, sondern zeigt, dass Deutschland im
Stande ist, sein Lebensniveau zu halten UND dabei
auch Wachstum zu schaffen."
Pressestimmen
"Bofinger, der in den 90er Jahren zur
verschwindend kleinen Zahl deutscher Ökonomen
gehörte, die sich für die Europäische Währungsunion
aussprachen, während das wissenschaftliche
Establishment des Landes Thesen aneinanderreihte,
warum das Projekt in einem Desaster enden würde.
Bofinger sieht zumindest bislang nicht wie der
Verlierer der Euro-Debatte aus. Aus dieser Erfahrung
hat der Würzburger Selbstvertrauen geschöpft, um
sich im laufenden Reformstreit wieder gegen die
Mehrheit der Fachkollegen zu stellen. (...).
Bofinger ist nicht der einzige seriöse Ökonom, der
das 3-Prozent-Schuldenkriterium des Stabilitätspakts
in Frage stellt. Und es ist richtig, daß Amerika,
das Europa von Liberalen in der Angebotspolitik als
Vorbild gepriesen wird, häufig Nachfragepolitik
betreibt (was Liberale gern verschweigen)."
(Gerald Braunberger in der
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom
21.11.2004)
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Rezensionen
- BRAUNBERGER, Gerald (2004): Peter
Bofinger zieht ins Feld gegen die Christiansen-Ökonomie.
Ein Wirtschaftsweiser findet Radikalreformer unerträglich.
Doch sein Gegenkonzept ist nicht minder einseitig,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 21.11.
- SYMANSKI, Tobias (2004): "Wir leben
unter unseren Verhältnissen".
Ökonom Bofinger fordert ein Ende der Sparpolitik,
in: Tagesspiegel v. 23.11.
-
HEUSER, Uwe Jean (2004): Neues vom Anti-Sinn.
Der Keynesianer Peter
Bofinger wehrt sich gegen neoliberale Ökonomen und deren Wende zum
Weniger,
in: Die ZEIT Nr.29 v. 25.11.
-
MACHOLD, Ulrich (2004): Ich bin besser, als ihr glaubt.
Wirtschaftsweise Bofinger kritisiert Reformen,
in: Welt am Sonntag v. 28.11.
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Pressestimmen
"Der Volkswirtschaftsprofessor der
Universität Würzburg nimmt (...) deutlich Anleihen
bei erfolgreichen amerikanischen Lehrbüchern.
Formeln und Mathematik sind auf das notwendige
Minimum reduziert - so wie in der jüngsten Ausgabe
des Klassikers »Volkswirtschaftslehre« von Paul
Samuelson. Ähnlich wie der Nobelpreisträger in
seinem millionenfach verkauften Standardwerk - im
Original »Economics« - erklärt Bofinger nicht nur
Teilbereiche der Wirtschaft, sondern stellt in einem
einzigen Buch sowohl die einzelwirtschaftlichen
Entscheidungen als auch die makroökonomischen
Zusammenhänge dar.
Die Präsentation ist zudem sehr praxisnah. (...).
Bofingers Buch setzt sich darüber hinaus mit den
deutschen Institutionen auseinander, die oft in den
Übersetzungen angelsächsischer Lehrbücher
vernachlässigt werden."
(Sebastian Dullien in der
Financial Times Deutschland vom 09.09.2003)
"Der Autor verknüpft Theorie mit
Politik, ist kurzweilig und dennoch niveauvoll. Ein
gelungenes Buch".
(chf in der Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung vom 21.03.2004)
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Rezensionen
- DULLIEN, Sebastian (2003): Von der
Gast- zur Volkswirtschaft,
in: Financial Times Deutschland v. 09.09.
- CHF (2004): Immer klug bleiben,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 21.03.
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Peter Bofinger in der Debatte
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weiterführende
Links
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