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Otfried Höffe : Ethik der Bürgergesellschaft

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Otfried Höffe in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • HÖFFE, Otfried (2002): Zwischen Risiko und Sicherheit.
    Vor lauter Zukunftsangst geht die Gegenwart verloren. Der wuchernde Fürsorgestaat entmündigt die Bürger,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.08.
  • HÖFFE, Otfried (2003): Dreidimensionales Sparen.
    Was heißt Soziale Gerechtigkeit heute?
    in: Süddeutsche Zeitung v. 04.11.
  • HÖFFE, Otfried (2004): Werte für ein demokratisches Bildungswesen.
    Kaum ein Begriff wird seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit so strapaziert wie der Begriff "Werte". In den deutschen Grundwerten taucht er auf wie in den amerikanischen "family values", im Werturteilsstreit der Soziologie und als Maßgabe der Bildungspolitik. Das Chaos ist jedoch nicht heillos. Fünf Wertedimensionen lassen sich voneinander unterscheiden, für unsere Gesellschaft im allgemeinen und das Bildungswesen im besonderen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.08.
  • HÖFFE, Otfried (2009): Gewonnene Jahre.
    Wider die unbedachte Rede von der «Überalterung» der Gesellschaften,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.07.
    • Anmerkungen:
      Der Kampfbegriff "Unterjünging", den Otfried HÖFFE präferiert, haben Nationalkonservative um Herwig BIRG und Franz-Xaver KAUFMANN in die Debatte um den demografischen Wandel eingeführt. Er soll die Schuld an der Misere der Welt den Kinderlosen zuschieben.

                  Die Gegenfraktion, die von Überalterung spricht, ist ebenfalls dem demografischen Sachzwangdenken verpflichtet, sieht jedoch in der Überhandnahme der Alten die Misere der Welt.
                  Auf dieser Website wird dagegen seit dem Jahr 2003 der Begriff von der Gesellschaft der Langlebigen verwendet. Im Gegensatz zu den bevölkerungspolitisch motivierten Polarbegriffen Unterjüngung - Überalterung ist der Begriff nicht normativ, sondern beschreibt den Sachverhalt der gewonnenen Jahre (Arthur E.  IMHOF) neutral.
 
       
   

Otfried Höffe in der Debatte

 
     
       
   

Wirtschaftsbürger - Staatsbürger - Weltbürger (2004).
Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung
München: C. H. Beck

 
   
 
 

Klappentext

"Otfried Höffes neues Buch versteht sich als Beitrag zu einer eminent praktischen und politischen Ethik. Nach grundsätzlichen Überlegungen zu den drei Rollen jeden modernen Bürgers geht es zu so aktuellen Fragen über wie: Braucht es für Manager einen hippokratischen Eid? Läßt sich die repräsentative mit direkter Demokratie verbinden? Was sagt die Toleranz zum Kopftuchstreit? Ist die Türkei schon europäisch? Hegemonie der USA oder eine faire Weltrechtsordnung?
Die Politische Philosophie argumentiert noch immer vornehmlich in Begriffen von Interessen und Macht, von Institutionen und Verfassungen. Otfried Höffe entwirft in seinem neuen Buch die notwendige Ergänzung: eine Theorie der verantwortlichen Subjekte, der Bürger und ihrer Bürger- bzw. Zivilgesellschaft. Das Buch beschreibt und analysiert nacheinander die drei Rollen, in denen die politischen Akteure auftreten. Der Wirtschaftsbürger schafft die materiellen und finanziellen Voraussetzungen, ohne die kein Gemeinwesen leben kann. Bei der zweiten Bürgerrolle, dem Staatsbürger, plädiert Höffe für eine Ausweitung der Bürgerbeteiligung und stellt Bürgertugenden und Werte für ein demokratisches Bildungswesen vor. Der immer noch wachsende globale Handlungsbedarf macht eine dritte, kosmopolitische Rolle erforderlich, und zwar nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zu den beiden anderen Rollen: den Weltbürger."

 
 
       
   
  • Rezensionen

  • SCHEFCZYK, Michael (2004): Verantwortliche Subjekte.
    Otfried Höffe über Wirtschafts-, Staats- und Weltbürger,
    in: Literaturbeilage der Neuen Zürcher Zeitung v. 05.10.
  • BRUNKHORST, Hauke (2004): Die aristotelische Verharmlosung.
    Otfried Höffes Philosophie der Globalisierung landet nicht auf Erden,
    in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.42 v. 07.10.
  • BAUER, Martin (2004): Eine Straßenverkehrsordnung für alle.
    Otfried Höffe entwirft eine politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 08.10.
  • KERSTING, Wolfgang (2004): Die Union der Turkvölker.
    Otfried Höffe entwirft für den Bürger eine politische Ethik,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.10.
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 05. Oktober 2004
Update: 16. August 2009