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Peter
Sloterdijk : Zorn und Zeit
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Peter Sloterdijk bei
single-generation.de
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Peter Sloterdijk in
seiner eigenen Schreibe
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Peter Sloterdijk im
Gespräch
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MISIK, Robert (2006): "Unter einem helleren Himmel".
Warum LINKS nicht mehr geht:
Weltzustände, Lebensgefühle: Ein Gespräch mit Peter
Sloterdijk über die Verwirrung als Produktivkraft, die verdichtete
Welt des "Kapitalinnenraums", seine prägenden Jahre als Bhagwan-Jünger
in Poona und was Linke und Banken gemeinsam haben,
in: TAZ v. 13.06.
- Inhalt:
"Das
Versprechen des Wohlfahrtsstaats lautete: Arbeitslosigkeit bedeutet
nicht Armut, sondern schlimmstenfalls das Absinken in ein
Kleinbürgertum, unter zwar traurigen, aber nicht elenden
Bedingungen. Seit klar ist, dass diese Garantie nicht mehr zu halten
ist, wächst die Spannung. Doch fürs Erste versinken die inneren
Ausgeschlossenen in Depression, für sie gibt es zur Stunde keine
Sprache des Zorns, keine historische Perspektive, um von der
Depression zum Stolz überzugehen",
meint Peter SLOTERDIJK
-
SCHLESINGER, Katja (2006): Demografie als Waffe.
Philosoph Sloterdijk: Hohe Geburtenraten bringen radikalen
Islamisten Zulauf,
in: DeutschlandRadio v. 31.07.
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Klappentext
"Unverwechselbares Kennzeichen des
Denkens und Schreibens von Peter Sloterdijk ist die
Einbettung aktuellster Fragen in ihre lange
Geschichte. Dadurch gelangt er zu Neubestimmungen
der gegenwärtigen condition humaine, kann sie durch
eine bisher unbekannte Perspektive sichtbar machen
und unerwartete oder ungewollte Zusammenhänge
nachweisen. In seinem neuen Essay geht er auf den
Zorn ein, dessen Folgen sich als Kampf, Gewalt,
Aggression äußern. Am Anfang des ersten Satzes der
europäischen Überlieferung, die mit der Ilias
beginnt, steht das Wort »Zorn«. Er gilt dort als
unheilbringend – und wird deshalb hoch geschätzt,
auch weil er Helden hervorbringt. Wie kommt es, daß
Zorn schon relativ bald danach in der Polis nur in
eng umgrenzten Situationen zugelassen wird? Wie
kommt es in späteren kulturellen Traditionen zur
Herausbildung des »heiligen Zorns« und damit
zugleich eines ersten Begriffs von Gerechtigkeit?
Wie ist eine kommunistische Weltbank des Zorns
denkbar? Wie kam es dazu, daß die Gesellschaften mit
Gerechtigkeit als Grundwert den Zorn in allen
Kontexten ausgeschlossen haben? Und wie ist seiner
Wiederkehr zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu
begegnen? Peter Sloterdijk formuliert eine Antwort:
»Große Politik geschieht allein im Modus von
Balanceübungen. Die Balance üben heißt keinem
notwendigen Kampf ausweichen, keinen überflüssigen
provozieren. Es heißt auch, den Wettlauf mit der
Umweltzerstörung und der allgemeinen Demoralisierung
nicht verloren geben.«
»Wer an der
Forderung festhält, die Weltgeschichte müsse sich
als das Weltgericht vollziehen, hat enttäuschende
Zeiten vor sich. In jedem Fall würde man sich nach
anderen Richtern umsehen müssen. Da man von
Strafgerichten nichts Gutes zu erwarten hat, dürften
es künftig allenfalls Schiedsgerichte sein.«"
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Rezensionen
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MELLER, Marius (2006): Thymós statt Thanatos.
Peter Sloterdijk: "Zorn und Zeit",
in: DeutschlandRadio v. 19.09.
- MELLER, Marius (2006): Auf der
Zornsparkasse.
Peter Sloterdijk beschreibt die Weltgeschichte als Wutgeschichte.
Und zur Beruhigung fährt er Fahrrad,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.09.
-
SEZGIN, Hilal (2006): Erotik? Thymotik!
Der Philosoph Peter Sloterdijk entdeckt den Zorn als vergessene
Triebkraft der Geschichte. Das ist anregend. Aber plausibel ist es
nicht,
in: Literaturbeilage der Zeit Nr.40 v. 28.09.
- Neu:
BISKY, Jens
(2006): Entdecke, Bürger, den Zorn.
Achill trifft Fukuyama und wird misanthropisch: Peter Sloterdijks
Stichworte zur Zeit,
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 04.10.
- ENKE, Julia (2006): Wenn ganze Kulturen
sich beleidigt fühlen.
Raus aus der Einschüchterung: Peter Sloterdijks gewaltig erzählte
Analyse der Zornkollektive,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
v. 04.10.
- HEINRICHS, Hans-Jürgen (2006): Sammelt
euren Zorn.
Peter Sloterdijk hält ein Plädoyer für politische Empörung auf
Weltniveau,
in: Tagesspiegel v. 04.10.
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weiterführende
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