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Barbara
Holland-Cunz: Die alte neue
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Barbara Holland-Cunz
in ihrer eigenen Schreibe
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Barbara Holland-Cunz im
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Klappentext
"»Die alte neue Frauenfrage« bietet den
bislang umfassendsten Überblick zum Thema im
deutschsprachigen Raum. Das Buch ist sowohl eine
kleine Geschichte des Feminismus seit dem Ende des
18. Jahrhunderts als auch eine kritische Analyse der
aktuellen frauenpolitischen Lage.
Neben der Bilanz richtet sich der Blick
zugleich in die Zukunft und auf die neuen
Herausforderungen, vor denen Frauenbewegung und
Gleichstellungspolitik im 21. Jahrhundert stehen.
Denn »die Frauenfrage« ist, entgegen landläufiger
Meinung, noch lange nicht erledigt: Keine der
Forderungen, die Feministinnen der ersten Stunde am
Beginn der Moderne erhoben haben, sind bis heute für
alle Frauen weltweit eingelöst.
Mit einer kommentierten Bibliographie,
zusammengestellt unter Mitarbeit von Maren Kolkhorst
und Lea Rosenberg."
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Rezensionen
- OY, Gottfried (2003): Ohne Angst
verschieden.
Barbara Holland-Cunz schreibt eine politische Ideengeschichte des
modernen Feminismus,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.02.
- Inhalt:
OY liefert eine ausführliche Rezension, in der
er die Geschichte der Frauenbewegung skizziert. Zur gegenwärtigen
Situation zählt OY drei Kritikpunkte von HOLLAND-CUNZ an
frauenpolitischen Positionen auf:
"Im
21. Jahrhundert angekommen wandelt sich Holland-Cunz' Rolle von der
akribischen Chronistin der Frauenbewegung zur Zeitgenossin, die
pointiert Stellung bezieht. Erstes Ziel ihrer Kritik ist der
»antifeministische Zeitgeist«, wie er in linksliberalen Kreisen
hoffähig geworden sei - ein Vorwurf, von dem auch diese Zeitung
nicht verschont bleibt.
Ursula März' Auseinandersetzung mit dem Soldatinnen-Urteil des
Bundesverfassungsgerichts (FR vom 4. 1. 2001) oder
Gabriele Bruns'
Kritik am »verstaubten lila Gewand« des Feminismus (FR vom 16. 12.
2000) bestätigen laut Holland-Cunz bestehende Vorurteile:
»Gleichheit macht unglücklich und Feministinnen sind Furien, das
sind die allzu bekannten Botschaften.«
Ein
zweites Problem sieht Holland-Cunz in dem »professionellen
feministischen Mainstream«, dessen Akademismus und
Leidenschaftslosigkeit zum Zerfall der feministischen Öffentlichkeit
beitrage. Eine Art
Alice-Schwarzer-Phänomen sorge zudem für einen Innovationsstau:
»Wo immer dieselben Frauen auf Podien und in Gesprächsrunden
professionell ‚für alle' sprechen..., können neue Gedanken, neue
Positionen, neue Ideen und neue Reaktionen auf gesellschaftliche
Herausforderungen nur schwer gedeihen oder Gehör finden.«
Holland-Cunz'
drittes und mit größter Emphase verfolgtes Anliegen ist die Kritik
an der in ihren Augen unpolitischen postmodernen feministischen
Theorie."
Zum
Schluss verteidigt OY die Identitätspolitik der "unpolitischen"
Differenzfeministinnen gegenüber dem Gleichheitsfeminismus.
- MAYR, Gaby (2003): Die neue
Frauenfrage und die alten Themen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.09.
- Inhalt:
"Der
bedenkenträgerische Blick auf die weiblichen Fortschritte beim
Machtkampf der Geschlechter erscheint (...) nicht in jedem Fall
begründet. Beim Richteramt, in der Gynäkologie, im
Journalismus haben sich in modernen westlichen Gesellschaften
innerhalb weniger Jahrzehnte die Verhältnisse deutlich zugunsten der
Frauen verschoben, auch wenn sie die Top-Posten in der Regel noch
nicht erreicht haben. Dass diese Berufe deshalb entwertet sind, kann
man kaum behaupten. Aber vielleicht ist die Skepsis von Holland-Cunz
eine Folge ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte
der so genannten Frauenfrage",
meint MAYR.
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