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Claus Offe :
Strukturprobleme des kapitalistischen Staates
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Kurzbiographie
- 1940 geboren
- Studium der Soziologie,
Volkswirtschaft und Philosophie
- 1965 - 1969 Assistent am
Institut für Sozialforschung in Frankfurt (Lehrstuhl von
Jürgen HABERMAS)
- 1972 Aufsatzsammlung
"Strukturprobleme des
kapitalistischen Staates"
- 1975 - 1988 Professor für
Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität
Bielefeld
- 1988 - 1995 Professor an der
Universität Bremen
- 2003 Buch
"Selbstbetrachtung aus der
Ferne"
- Professor für Politische
Soziologie und Sozialpolitik an der Humboldt-Universität in
Berlin
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Claus Offe in
seiner eigenen Schreibe
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Claus Offe im
Gespräch
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Klappentext
"Die drei Klassiker der europäischen
Sozialtheorie, Alexis de Tocqueville, Max Weber und
Theodor W. Adorno, haben in ihren Schriften, die
während oder aus Anlaß ihrer Aufenthalte in Amerika
entstanden sind, die Verhältnisse und Entwicklungen
Europas immer vergleichend im Blick behalten.
Zusammengenommen erstrecken sich ihre amerikanischen
Beobachtungen auf einen Zeitraum von 120 Jahren.
Claus Offes
Frankfurter Adorno-Vorlesungen haben diese
einzigartige Konstellation zum Anlaß genommen, die
Beobachtungen ihrerseits kritisch zu untersuchen und
den Blick auf die fremde Kultur als Blick auf die
eigene zu profilieren. Somit ergibt sich ein
faszinierendes Vexierbild, das materialreich wie
begrifflich luzide immer wieder neue theoretische
wie historische Konstellationen auslotet. Dabei
zielen die Beobachtungen, die die Amerikareisenden
damals beschäftigten, auf Fragen, die gerade heute
von großer Brisanz sind: Was können wir, die Bürger
des »Alten Kontinents«, von den Verwandten auf der
anderen Seite des Atlantiks lernen? Oder sie von
uns? Wird Europa sich amerikanisieren oder umgekehrt
Amerika sich europäisieren? Ist uns Amerika voraus,
und wenn ja, im Guten oder im Schlechten? Aufgrund
welcher Gemeinsamkeiten ist die Rede vom »Westen«
überhaupt gerechtfertigt?"
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Rezensionen
- Neu:
SCHEFCZYK,
Michael (2004): Amerika als Zerrspiegel und Zeitmaschine.
Claus Offe über Tocqueville, Weber, Adorno und Amerika,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 21.12.
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Klappentext
"Die
vorliegenden Aufsätze behandeln Dynamik und Widersprüche der
Funktionen des kapitalistischen Staates. Die Ebene der
Untersuchung ist durch die Fragestellungen einer Politischen
Soziologie bestimmt, die den liberalen pluralistischen Ansatz
kritisiert, ohne jene neuorthodoxen Auffassungen zu teilen, die
das politische System kapitalistischer Industriegesellschaften
in den Formkategorien Marxscher Politischer Ökonomie für
zureichend analysierbar halten. Bis auf zwei bereits zuvor
veröffentlichte Beiträge sind die Arbeiten in mehr oder weniger
direktem Zusammenhang mit und als explorative Vorarbeiten zu
einem empirischen Forschungsprojekt entstanden, das am
Max-Planck-Institut, Starnberg, durchgeführt wird und sich mit
den krisenhaften Folgeproblemen spätkapitalistischen
"Krisenmanagements" befaßt."
Inhaltsverzeichnis
1. Spätkapitalismus - Versuch
einer Begriffsbestimmung
2. Tauschverhältnis und
politische Steuerung. Zur Aktualität des Legitimationsproblems
3. Klassenherrschaft und
politisches System. Die Selektivität politischer Institutionen
4. Das politische Dilemma der
Technokratie
5. Demokratische Legitimation
der Planung
6. Bürgerinitiativen und
Reproduktion der Arbeitskraft im Spätkapitalismus
7. Dokumentation:
"Wortmeldung" - eine Gegenpolemik
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Das Buch in der Debatte
- fehlt noch
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