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Diana Auth: Grenzen der Bevölkerungspolitik

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1970 in Fulda geboren
    • Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Neueren Deutschen Literatur
    • 2007 Mitherausgeberin von "Grenzen der Bevölkerungspolitik"
    • Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität in Gießen
 
       
     
       
   

Diana Auth in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • Neu:
    AUTH, Diana (2005): Fataler Fehler.
    Die mit einer gewissen Leidenschaft geführte Debatte über die Generationengerechtigkeit überdeckt die Wirklichkeit - die sozialpolitische Privatisierung,
    in: Frankfurter Rundschau v. 29.10.
    • Inhalt:
      Diana AUTH sieht Frauen - im Gegensatz zu Susanne GASCHKE - immer noch benachteiligt, denn Frauen drohen durch den Umbau des Sozialstaats zu den Verliererinnen zu gehören:

                
      "Da Frauen weniger Rente erhalten und aufgrund der längeren Lebenserwartung den Großteil der Pflegebedürftigen ausmachen, werden sie ohne soziale Reformen die Verliererinnen der alternden Gesellschaft sein."
 
       
   

Diana Auth im Gespräch

 
   
  • STEGEMANN, Thorsten (2005): Verweigerung des demografischen Auftrags.
    Die Deutschen werden immer älter und immer weniger - Wie effektiv können bevölkerungspolitische Maßnahmen noch sein?
    in: Telepolis v. 21.10.
    • Kommentar:
      Susanne GASCHKE  attackiert in ihrem Buch "Die Emanzipationsfalle" die zweite Frauenbewegung seit den 1960er Jahren.

                
      Diana AUTH  nimmt u.a. zu GASCHKEs Kritik Stellung.
                
      Zusammen mit Barbara HOLLAND-CUNZ hält sie auf dem Gießener "Demografie-Kongress" einen Vortrag über "Alarmismus und Aktionismus: der demographische Wandel und die Struktur der öffentlichen Debatte in Deutschland".
                
      AUTH bezweifelt u.a. die Aussagekraft von Bevölkerungsvoraussagen und die Wirksamkeit von Bevölkerungspolitik, die wichtige Aspekte der "Geburtenkrise" nicht genügend berücksichtigt.
 
       
   

Grenzen der Bevölkerungspolitik (2007).
Strategien und Diskurse demographischer Steuerung
(herausgegeben zusammen mit Barbara Holland-Cunz)
Opladen: Verlag Barbara Budrich

 
   
 
 

Klappentext

"Die Sorge um die »alternde« deutsche Gesellschaft ist heute allgegenwärtig und provoziert eine aufgeregte Debatte darüber, wie die Geburtenrate, insbesondere bei der jüngeren Akademikerinnen-Generation, erfolgreich gesteigert werden könnte. In der Debatte wird einhellig unterstellt, dass staatliche Fördermaßnahmen, (privat-)wirtschaftliche Unterstützungen und/ oder Veränderungen der gesellschaftlichen Kultur Frauen davon überzeugen können, Kinder zu gebären. Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen befragen – historisch und international vergleichend – Geschichte und Daten, um den Grenzen bevölkerungspolitischer Steuerung auf die Spur zu kommen."

 
 
 
       
     
   
  • Die Beiträge des Buchs

  • Diskurse demographischer Steuerung
  • FERDINAND, Ursula - Geburtenrückgangstheorien "um 1930" in Deutschland
  • WILLENBACHER, Barbara - Nationalsozialistische Bevölkerungspolitiken
  • HOLLAND-CUNZ, Barbara - Alarmismus. Die Struktur der öffentlichen Debatte über den demographischen Wandel in Deutschland
  • AUTH, Diana - Pronatalistischer Aktionismus: von der bevölkerungspolitischen Instrumentalisierung und Ökonomisierung der Familienpolitik in Deutschland
  • RAINER, Bettina - "Die "Bevölkerungsexplosion": Bevölkerungswachstum als globale Katastrophe
  • Strategien demographischer Steuerung
  • ROLOFF, Juliane - Familienpolitik und Geburtenentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Situation in der ehemaligen DDR
  • TRÄGER, Jutta - Neue Wege familialer Arbeitsteilung - Neuorientierung in der Familienpolitik?
  • ONNEN-ISEMANN, Corinna - Deutsche Perspektive: Kinderlosigkeit - französische Perspektive: Elternschaft?
  • HUMMEL, Diana - Bevölkerungsentwicklung und gesellschaftliche Naturverhältnisse - Eine sozialökologische Perspektive
 
   
  • Rezension von single-generation.de

  • Grenzen der Bevölkerungspolitik.
    Der Sammelband zeigt, dass die Steigerung der Geburtenrate nur mittels und nicht gegen die Emanzipation der Frau möglich ist
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 23. August 2007
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