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Michael Vester : Die
pluralisierte Klassengesellschaft
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Michael Vester in
seiner eigenen Schreibe
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- VESTER, Michael (1999): Die "neue
Mitte". Wer oder was ist das?
in: Psychologie Heute, Februar, S.64-67
- VESTER, Michael (2000): Kennt der
Kanzler eigentlich seine "Neue Mitte"? Die modernen Arbeitnehmer:
Über die gesellschaftliche Basis einer sozialdemokratischen
Reformpolitik,
in: Frankfurter Rundschau v. 05.02.
- VESTER, Michael (2002): Schieflagen
sozialer Gerechtigkeit.
Warum die gesellschaftlichen und weltanschaulichen Eliten in
Deutschland an Akzeptanz verlieren. Michael Vester über die Krise
der politischen Repräsentation,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.09.
- Inhalt:
VESTER kritisiert die Mythen der
neoliberalen Neue-Mitte-Eliten vom milieuunabhängigen
Wechselwähler.
VESTER
sieht dagegen einen Generationenkonflikt bei den
Vorstellungen zur sozialen Gerechtigkeit:
"Die
Ergebnisse der Befragung bestätigen keineswegs die gängige These,
dass die Grundeinstellungen der Wählerinnen und Wähler kurz- und
mittelfristig stark schwanken und durch geschickte Medienauftritte
der Politiker beliebig beeinflusst werden können. Die
Grundvorstellungen sozialer Gerechtigkeit ändern sich vielmehr
sehr langsam, vor allem im Rhythmus des Generationenwechsels. Für
jede Generation und für jedes Milieu fungieren sie als langfristig
stabile Maßstäbe, nach denen Erfahrungen bewertet und die sich
wandelnden sozialen Verhältnisse beurteilt werden."
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Michael Vester im
Gespräch
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Klappentext
"Der Modernisierungsschub, der
seit den 1960er Jahren beschleunigt unsere
Wirtschafts- und Sozialstruktur umformt, ist in eine
kritische Phase getreten. Die Dynamik ökonomischer
Produktivkräfte und sozialer Akteure, die im Osten
System- und Staatsgrenzen sprengte, hat auch unsere
sozialen und politischen Institutionen eingeholt.
Politikverdrossenheit, Arbeitslosigkeit und neue
Armut, Fremdenfurcht und Gewaltakte gegen Ausländer
erreichen ungeahnte Dimensionen. Sie verdeutlichen
auch die Kehrseite der Modernisierungen und die
Hilflosigkeit unserer Institutionen. Wie sind diese
beunruhigenden Veränderungen der sozialen
Gesamtordnung zu verstehen?
Das vorliegende Buch, das auf langjährigen
qualitativen Forschungen in drei ausgewählten
Regionen und einer breitangelegten repräsentativen
Befragung für das Gesamtgebiet der alten
Bundesrepublik beruht, versteht diesen Wandel als
Teil einer umfassenden Modernisierung unserer
Sozialstruktur. Bei dieser Taschenbuchausgabe
handelt es sich um eine überarbeitete Neuausgabe der
zuerst im Dezember 1993 erschienenen Untersuchung."
Stimmen zum Buch
"Ingesamt wird man Vester so interpretieren können,
dass die oberen und die unteren sozialen Milieus
nach wie vor relativ stark von Klasseneinflüssen
geprägt sind, die mittleren hingegen in eher
abnehmendem Maße. Insgesamt kommt Vester zum Fazit
einer »pluralisierten« Klassengesellschaft."
(Stefan Hradil in der
Sozialwissenschaftlichen Literaturrundschau,
H.2/2003)
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Rezensionen
- Neu:
HRADIL, Stefan (2003): Soziale
Milieus im gesellschaftlichen Strukturwandel,
in: Sozialwissenschaftliche Literaturrundschau, 47, Heft 2,
S.43-48
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weiterführende
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