| |
|
[
Verzeichnis der Single-Forscher/innen
] [
News ] [
Suche ] [
Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Alexander Noyon:
Intrapsychische Konflikte in Partnerschaften
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Alexander Noyon
in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Alexander Noyon
im Gespräch
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Zusammenhang zwischen
Partnerschaftszufriedenheit und Beziehungsform
3 Zusammenhang zwischen Liebe
und Beziehungsform
4 Methode
4.1 Stichprobe
4.2 Untersuchungsmaterial
5 Ergebnisse
5.1 Wohnsituation und
Partnerschaftszufriedenheit
5.2 Wohnsituation und Liebesstile
6 Diskussion
Zitate:
Frauen in Partnerschaften
mit getrennten Haushalten sind zufriedener als Frauen, die
mit ihrem Partner zusammenwohnen
"Die
(...) Erwartung, dass von ihrem Partner Getrenntwohnende über
eine größere Partnerschaftszufriedenheit berichten als mit
ihrem Partner Zusammenwohnende, konnte ausschließlich für die
Frauenteilstichprobe bestätigt werden." (S.40)
"Gerade
angesichts der Tatsache, dass wir zwischen unseren
Männer-Teilstichproben keine signifikanten Unterschiede in der
Partnerschafszufriedenheit finden konnten, müssen unsere
Befunde als Hinweis darauf betrachtet werden, dass Frauen im
klassischen Beziehungsmodell stärker benachteiligt werden als
Männer. Möglicherweise stellt die Lebensform der LAT-Beziehung
insbesondere für Frauen eine attraktive und der eigenen
Zufriedenheit zuträgliche Gestaltungsform dar." (S.43)
Zusammenwohnende Paare streiten häufiger über die Hausarbeit
"Es
erscheint zu vereinfachend, dieses Resultat, ausschließlich
auf die Annahme zurückzuführen, dass LAT-Paare mit diesem
Thema nicht konfrontiert werden. Denn selbst beim Fehlen eines
gemeinsamen Haushalts kann es Phasen des längeren
Zusammenseins geben, in denen Hausarbeiten verrichtet werden
müssen. Es erscheint sinnvoll, noch weitere Gründe für dieses
Resultat in Erwägung zu ziehen. Zum einen ist vorstellbar,
dass Getrenntwohnende seltener über Haushaltsangelegenheiten
streiten, weil abweichende Ordnungsvorstellungen leichter
toleriert werden können, sofern es nicht den eigenen Haushalt
betrifft. Zum anderen scheint die Arbeitsteilung eine
entscheidende Rolle zu spielen. In der Annahme, dass die
Probandinnen in herkömmlichen Partnerschaften den größten Teil
der Hausarbeit leisten, obwohl sie wenig zufrieden damit sind
(...), erscheint es naheliegend, dass die Haushaltsführung aus
Sicht der Zusammenwohnenden sehr viel problembehafteter ist
als aus der Perspektive der Getrenntwohnenden. Dies könnte
erklären, warum sie den Haushalt häufiger als Streitgrund
angeben. Nach Meyer und Schulze (1992) sind getrennt wohnende
Frauen ausschließlich für ihren eigenen Haushalt
verantwortlich, so dass partnerschaftliche
Auseinandersetzungen über die Arbeitsteilung entfallen. "
(S.42)
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
Beiträge von
single-generation.de zum Thema
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Die Arbeit von Alexander Noyon
beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle
intrapsychische Konflikte in Partnerschaften
spielen. In der gegenwärtigen Forschung zum
Themenbereich »Partnerschaft« wird hauptsächlich
untersucht, welche Bedeutung zwischenmenschliche
Bereiche wie Kommunikation, Streitverhalten und
Gemeinsamkeiten für das Funktionieren von
Partnerschaft haben. Es wird jedoch kaum betrachtet,
wie sich intrapersonale Konflikte (zum Beispiel der
Konflikt, selbstbewußt sein zu wollen, tatsächlich
aber nur ein geringes Selbstbewußtsein zu haben) auf
Partnerschaft auswirken.
Im
theoretischen Teil des Buches wird ein Überblick
über die Partnerschaftsforschung im allgemeinen und
Paartherapie im speziellen gegeben. Es wird
aufgezeigt, wie in der modernen Forschung der
Bereich »Partnerschaft« untersucht wird und aus
welchen zentralen Konzepten die heutige Paartherapie
besteht. Außerdem wird eine wissenschaftliche
Definition intrapsychischer Konflikte gegeben und
dargestellt, wie man diese messen kann.
Im empirischen
Teil der Arbeit werden die beiden Untersuchungen
dargestellt, die im Rahmen der oben beschriebenen
Fragen durchgeführt wurden. Dies waren eine größere
Studie an insgesamt 514 Paaren, die sich nicht in
Paartherapie befanden, sowie eine kleinere
Untersuchung an 15 Paaren in therapeutischer
Behandlung. Die Ergebnisse der beiden Studien zeigen
deutlich, daß intrapsychische Konflikte mit
Partnerschaftsproblemen in Zusammenhang stehen. Je
mehr Konflikte jeder der Partner mit sich selber
hatte, desto geringer war auch die
Partnerschaftszufriedenheit. Dieses Ergebnis deutet
an, daß sich auch Paartherapie nicht allein auf
zwischenmenschliche Variablen wie die Güte der
Kommunikation und ähnliches richten sollte. Die
individuellen Konflikte der Partner sollten im
Interesse der Partnerschaft mitbehandelt werden.
Dieses Buch
ist insbesondere für Partnerschaftsforscher
interessant, die vollständiger als bisher jene
Variablen erfassen möchten, die für
Partnerschaftsqualität von Bedeutung sind. Auch
Paartherapeuten können die Arbeit mit Gewinn lesen,
da sie einen Überblick über wichtige moderne Ansätze
der Paartherapie gibt. Weitere Adressaten sind
Psychotherapeuten allgemein, verschiedene
Berufsgruppen im Bereich der Partnerschaftsberatung
(Eheberater etc.) sowie Psychologie- und
Medizinstudenten (mit psychotherapeutischem
Schwerpunkt)."
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|