[ Verzeichnis der Single-Forscher/innen ] [ Autoren der 68er-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Karin & Klaus E. Grossmann: Bindungsstile

 
       
     
       
     
       
   

Karin & Klaus E. Grossmann in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Karin & Klaus E. Grossmann im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Bindungen - das Gefüge psychischer Sicherheit  (2004)
Stuttgart: Klett-Cotta

 
   
 
 

Klappentext

"Wie können Bindungen gelingen?

Fast 100 Kinder konnte das Ehepaar Grossmann über mehr als 30 Jahre, von der Geburt an bis heute, wissenschaftlich begleiten und beobachten. Schon als Säugling binden wir uns an die Eltern, die uns versorgen und schützen. Ob es aber gelingt, eine sichere Bindung zu entwickeln, hängt von der Qualität der Erfahrungen mit Mutter und Vater ab. Und davon hängen wiederum unsere Erwartungen über die Reaktionen anderer Menschen ab, wenn wir deren Unterstützung brauchen. Wie die Forschungsergebnisse zeigen, führen positive Erfahrungen mit beiden Eltern zur Bereitschaft, verläßliche, vertrauensvolle Beziehungen einzugehen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Bereits in den ersten Lebensjahren wird das Fundament für Freundschaften, Partnerschaften und den rücksichtsvollen sozialen Umgang mit anderen gelegt.

Der Bindungsprozeß und die Entstehung psychischer Sicherheit wird von seinen frühen Anfängen ebenso dargestellt wie der Einfluß von Bindungen bei Erwachsenenund im hohen Lebensalter."

 
 
 
       
     
   
  • Rezensionen

    • fehlen noch
 
   
  • Die Bindungsforschung in der Debatte

    • Neu:
      SACHSE, Katrin (2004): Der geheimnisvolle Code.
      Single, Fremdgänger oder zuverlässiger Partner: Jeder Mensch entwickelt schon in der Kindheit einen Bindungsstil. Dieser prägt auch spätere Partnerschaften,
      in: Focus Nr.38 v. 13.09.
      • Kommentar:
        Die Bindungsforschung lag bereits in der formierten Gesellschaft der 50er Jahre im Trend.

              
          Dass dies nun wieder der Fall ist, ist kein Zufall, sondern die Folge der gegenwärtigen Gesellschaftspolitik, die ein "Zurück zur Familie" und lebenslange Bindungen als "sozial"-staatstragend propagiert.
              
          In der Bindungsforschung erscheint das Single-Dasein wieder als abweichendes Verhalten und nicht als notwendige Lebensphase, die Teil der pragmatischen Partnerfindung ist, oder als alternativer Lebensstil, der den eigenen Bedürfnissen besser entspricht.
              
          SACHSE stellt anlässlich des Erscheinens des Buches "Bindungen - das Gefüge psychischer Sicherheit" die Ergebnisse der Bindungsforscher Karin & Klaus E. GROSSMANN vor.
              
          Im Gegensatz zur traditionellen Bindungsforschung, die sich auf die Mutter-Kind-Beziehung konzentrierte, wird hier auch die Vater-Kind-Beziehung berücksichtigt.
              
          SACHSE beschreibt im Artikel drei Bindungsstile: den sicheren, den unsicher-vermeidenden ("Vermeider") und den unsicher-verstrickten ("Klammerer") Bindungsstil.
              
          Die schlichte Botschaft dieser Forschungsrichtung:
              
          Bindungsstile werden in der Familie reproduziert, d.h. das Risiko eigener Trennungen und Scheidungen ist für Trennungs-bzw. Scheidungskinder größer als für Kinder bindungssicherer Eltern.
              
          Ergo sind die Chancen auf eine lebenslange Partnerschaft bei zwei bindungssicheren Partnern größer als bei anderen Partnerkonstellationen (Bindungssicher - Vermeider, Bindungssicher - Klammerer, Vermeider - Klammerer).
              
          Nun kann man sich bekanntlich seine Familie nicht aussuchen, d.h. ob man als Erwachsener bindungssicher ist, ist in erster Linie Schicksal.
              
          Aber auch hier hat SACHSE eine scheinbar frohe Botschaft.
              
          Für diese ist der Sozialpsychologe Hans Werner BIERHOFF zuständig.
              
          Der Psychologe ist der Ansicht, dass Bindungsstile im Laufe der Lebensgeschichte verändert werden können. Bindungssicherheit kann also gelernt werden.
              
          Ein bindungssicherer Partner kann einen Klammerer oder einen Vermeider "umerziehen". Das kann sich dann zur Lebensaufgabe auswachsen - Enttäuschungen sind hier vorprogrammiert. Der bindungssichere Partner muss darüber hinwegsehen (viel "Frustrationstoleranz" ist hier notwendig!).
              
          Apropos: Singles kommen konsequenterweise nur im abstrakten Sinne vor. Dagegen stehen außereheliche Affären (Pierre FRANCKH, der hat gleich einen Ratgeber über sein Glück geschrieben; bekanntlich sind Bekehrte die gnadenlosesten Missionare) und ehelich abgesegnete serielle Monogamie (Joschka FISCHER wird als Klammerer vorgestellt) im Vordergrund.
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2004
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 13 September 2004
Update: 13. September 2004
Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002