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Reinhold Sackmann in
seiner eigenen Schreibe
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- SACKMANN, Reinhold (1998):
Generationenverhältnis und Gerechtigkeit - das Beispiel der
Rentenversicherung,
in: Gewerkschaftliche Monatshefte, 49,
S.713-721
- SACKMANN, Reinhold (2001):
Generationsspezifische Arbeitsmarktchancen im internationalen
Vergleich. In: Peter A. Berger/ Dirk Konietzka (HG) Die
Erwerbsgesellschaft. Neue Ungleichheiten und Unsicherheiten,
Opladen: Leske + Budrich. S. 253-276
- SACKMANN, Reinhold
(2004): Institutionalistische Generationsanalyse sozialer
Ungleichheit. In:
Marc Szydlik (HG) Generation und Ungleichheit, Wiesbaden:
Verlag für Sozialwissenschaften, S.25-48
- Neu:
SACKMANN, Reinhold (2007): Social Protection in Germany: Is There a
Growing Generational Inequity?
In: Horizons Stratégiques, Nr.5, S.120-129
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Reinhold Sackmann im Gespräch
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Zitat:
Die
Organisationsfähigkeit von Generationsinteressen
"Politische
Unternehmer spielen eine wichtige Rolle bei der
Organisation von Interessen, die nicht objektiv
vorhanden, sondern auch kreativ geschaffen werden
können.
(...).
Ein Beispiel für die zunehmende Organisierbarkeit
auch von Generationsinteressen bietet die
generational equity Debatte in den USA in den 1980er
Jahren (...). Es standen sich (...) zwei
Generationsverbände mit charakteristischen Problemen
und Möglichkeiten gegenüber: AARP, einer der
mitgliederstärksten Verbände der USA überhaupt, der
die Interessen amerikanischer Rentner vertritt. Ein
schlafender Riese, der aufgrund der Heterogenität
der Mitgliederinteressen nicht immer kampagnefähig
ist. Ihm gegenüber stand AGE, Americans for
generational equity, ein kleiner issue-Verband, der
von politischen Unternehmern geschaffen und
professionell geführt wurde. Dieser Verband
versuchte einen neuen frame zu setzen:
»Generationengerechtigkeit«. Aus diesem frame
konnten polarisierende Aussagen abgeleitet werden,
wie die, dass die »Sozial«-Versicherung
Rentenversicherung nicht sozial sei, da sie die
»junge Generation« benachteilige. Der frame formiert
(über eine ideologische Innovation) eine
Interessenlage, die durch eine schnelle
Medienverbreitung Aufmerksamkeit erregt. Ein issue
war geschaffen. AGE zeigt allerdings auch die
Grenzen der Macht von issue-Verbänden. Durch
Skandale der politischen Unternehmer des Verbandes
verlor er rasch an Glaubwürdigkeit ebenso wie durch
das Bekanntwerden eines intensiven Sponsoring des
Verbandes durch eigeninteressierte
Finanzunternehmen.
Diese in Ansätzen auch in Deutschland erkennbare
Organisationskonstellation verdeutlicht, dass
»schwache Interessen« wie z.B.
generationsspezifische Interessenlagen durchaus
organisierbar sind." (2004, S.43)
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Generationsbegriff: Generationsbeziehungen und
Generationsverhältnisse
2.1 Verschiedene Generationenbeziehungen
2.2 Begriffe
2.3 Institutionell mitbedingte
Generationsverhältnisse
3
Generationen und Vergesellschaftsformen
4 Generationen und "neue" soziale Ungleichheit
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