[ Verzeichnis der Single-Forscher/innen ] [ Literaten der Single-Generation ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Ronald Hitzler: Leben in Szenen

 
       
     
       
     
       
   

Ronald Hitzler in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Ronald Hitzler im Gespräch

 
   
  • RÜCKERT, Sabine (2000): Heimwerker des Lebens.
    Ronald Hitzler, Soziologe an der Universität Dortmund, über strapaziöse Beziehungen und die neue Unverbindlichkeit,
    in: Die ZEIT Nr.34 v. 17.08.
    • Inhalt:
      Ronald HITZLER über die Gesetze der Marktgesellschaft:
      "Brutal gesagt, werden Attraktivität und Durchsetzungsvermögen zu den wichtigsten Zwängen in einer Gesellschaft, die auf Verführung statt Verpflichtung basiert."
  • STEPHAN, Beat A. (2003): Die jungen Missionare.
    Moral ist trendy, gerade bei Jugendlichen. Sie wenden sich von der Partywelt der Techno-Szene ab und engagieren sich für das Gute - zum Beispiel für den Frieden,
    in: Brückenbauer Nr.22 v. 27.05.
 
       
   

Karrierepolitik (2003).
Beiträge zur Rekonstruktion erfolgsorientierten Handelns,
(herausgegeben zusammen mit Michaela Pfadenhauer)
Verlag für Sozialwissenschaften

 
   
 
 

Klappentext

"Unter der Maßgabe, dass sich Karriere als eine politische Angelegenheit bestimmen lässt, vereint der Band zum einen Beiträge, die nach individuellen Strategien und Taktiken beim Verfolg von Karriereambitionen fragen, Karriere also als (intendierte) Effekte der Mikropolitik des Akteurs in seiner Organisation begreifen. Sozusagen die Gegenposition hierzu markieren zum anderen Beiträge, die sogenannte makrostrukturelle Bedingungen, soziale Determinanten, institutionelle Normierungen, organisatorische Faktoren, biographische Lagerungen und kollektive Habitus für Karriereverläufe betonen. Dem dabei implizierten Konzept des Politischen liegt die Auffassung zugrunde, dass neue Formen politischen Handelns sich sowohl in einer modernisierten, vor allem auf Popularität und Populismus abzielenden Form des Betreibens von "Politik und Beruf" unter den Bedingungen massenmedialer (Selbst-)Inszenierungschancen und -zwänge zeigen als auch in der Verbreitung und Veralltäglichung von politischen Intentionen und Strategien unter »Nichtpolitikern«."

 
 
       
   
  • Die Beiträge des Sammelbandes

  • HITZLER, Ronald & Michaela PFADENHAUER - Politiken der Karriere. Oder: Heterogene Antworten auf die Frage, wie man den Karren durch den Dreck zieht
  • I. Leitbilder der Karrierepolitik
  • KAESLER, Dirk - Karrierepolitik zwischen Geld und Wissenschaft. Der Fall Max Weber
  • GEBHARDT, Winfried - "Fachmenschen ohne Geist, Genußmenschen ohne Herz". Über das Karriereleitbild des "Machers"
  • PRISCHING, Manfred - Seelentraining. Über eine neue Dimension der Karrierepolitik
  • BLASK, Falko - Karriere total? - Karriere unmöglich?
  • II. Rahmenbedingungen von Karrierepolitik
  • HILLMERT, Steffen - Karrieren und institutioneller Kontext. Fallstudien aus dem Bereich der Ausbildungsberufe
  • LUZIO, Gaia di - Karrieren im öffentlichen Dienst. Veränderung eines Aufstiegsmodells durch die Verwaltungsreform
  • ENGLER, Steffani - "Aufsteigen oder Aussteigen". Soziale Bedingungen von Karrieren in der Wissenschaft
  • HUBER, Andreas & Ivo ZÜCHNER - Berufskarrieren ohne Muster. Langfristige Wirkungen eines umstrittenen akademischen Qualifikationsprofils in der Erziehungswissenschaft
  • III. Ressourcen für Karrierepolitik
  • PUNIA, Peter - Soziales Kapital als Ressource der Karrierepolitik
  • HARTMANN, Michael - Individuelle Karrierepolitik oder herkunftsabhängiger Aufstieg? Spitzenkarrieren in Deutschland
  • BÖHNISCH, Tomke - Karriereressource Ehefrau - Statusressource Ehemann. Oder warum Frauen von Topmanagern keine berufliche Karriere machen
  • BEHNKE, Cornelia & Michael MEUSER - Karriere zu zweit - Projekt oder Problem? Zum Verhältnis von beruflichem Erfolg und Lebensform
  • VOGT, Ludgera - Karrierepolitik in der Bürgergesellschaft
  • HORNBOSTEL, Stefan - Kleine Alchemie der Karriere. Oder: Wie man aus Blech Gold macht
  • IV. Karrierepolitik als Professionspolitik
  • HOERNING, Erika M. - Karrierepolitik: Professionelle Frauen. Zur sozialen Konstruktion symbolischer Ordnung
  • FROMMEL, Monika - Karrierepolitik für Juristinnen in Deutschland
  • ENDERS, Jürgen - Flickwerkkarrieren und Strickleitern in einer prekären Profession. Ein Beitrag zur Nachwuchspolitik an den Hochschulen
  • KOPPETSCH, Cornelia - Neue Wirtschaftsberater als Sinnstifter der Marktkultur? Zur professionellen Bedeutung neuer Leitbilder wirtschaftlichen Handelns
  • V. Karrierepolitik als Mikropolitik
  • BÖGENHOLD, Dieter - Sind die Einzelnen ihres Glückes Schmied? Überlegungen zur Frage des Verhältnisses von Akteur und Struktur und den Schwierigkeiten der Interpretation von Karrieremanagement
  • SCHIFFINGER, Michael & Guido STRUNK - Zur Messung von Karrieretaktiken und ihrer Zusammenhänge mit Karriereerfolg und Karriereaspirationen
  • FUNKEN, Christiane & Susanne FOHLER. Unternehmerische Informationspolitik als Karrierestrategie. Alternierende Karrierechancen im Vertrieb
  • KESSELRING, Sven - Eine Frage der Logistik. Karrieren im Spannungsfeld von Mobilität und Flexibilität
  • MEYER, Thomas - Politische Karriere und theatralische Kompetenz
  • REICHERT, Jo - Erfolgreich Sozialwissenschaft betreiben. Überlegungen zur Karrierepolitik einer kritischen Berufsgruppe
 
       
   

Leben in Szenen (2001).
Formen jugendlicher Vergemeinschaftung,
(zusammen mit Thomas Bucher und Arne Niederbacher)
Opladen:
Leske + Budrich

 
   
 
 

Klappentext

"Technoide, Hardcores, Gothics, Skater, Sprayer, Videospieler, Daily Soap-Fans, Street Gangsters, Antifas, Junkies, Lebensretter, Sportkletterer - ein »struktureller« Vergleich solch unterschiedlicher Beispiele jugendkultureller Fokussierungen zeigt nicht nur, dass eine spezielle Form der Vergemeinschaftung für das Selbst- und Weltverständnis von Jugendlichen immer bedeutsamer wird, sondern auch, dass Jugendliche diese Formen der Vergemeinschaftung vor dem Hintergrund vielfältiger Individualisierungsprozesse zunehmend kompetent und selbstverständlich handhaben. Gemeint ist die Orientierung an bzw. das Leben in Szenen.
Das Konzept »Szene« ermöglicht einen analytischen Vergleich heterogener Kulturformationen und eröffnet zugleich den Blick auf ihre je besonderen Erlebnisqualitäten. Durch deren empirische Rekonstruktion entsteht ein zugleich differenziertes und strukturiertes Bild kultureller Orientierungen von Jugendlichen heute."

 
 
       
   
  • Das Buch in der Debatte

  • fehlt noch
 
   

Techno-Soziologie (2001).
Erkundungen einer Jugendkultur,
(zusammen mit Michaela Pfadenhauer)

Opladen: Leske + Budrich

 
   
 
 

Klappentext

"»Techno« ist im Laufe eines Jahrzehnts zum Massenphänomen avanciert, das anhaltend mediale Aufmerksamkeit erregt. Die Beiträge des Bandes dokumentieren Komplexität und Vielseitigkeit dieses in der breiten Öffentlichkeit vorwiegend einseitig und vorurteilsbeladen wahrgenommenen jugendkulturellen Phänomens. »Techno« ist ein Sammelbegriff nicht nur für verschiedene Phänomene, sondern für verschiedene Arten von Phänomenen: für mehrere musikalische Stilrichtungen, eine Reihe von Tanzformen, ein Bündel von Lebensgefühlen, etliche habituelle Spezifikationen, divergente ideologische Milieus. Der Ausdruck »Techno-Szene« umfasst eine Vielzahl und Vielfalt von Akteuren sowie von deren Aktivitäten und Objektivationen, die auf alle möglichen Arten und Weisen mit Techno zu tun haben. Die in den zurückliegenden drei bis vier Jahren auch im deutschsprachigen Raum stark intensivierte und personell verbreiterte sozialwissenschaftliche Techno-Forschung hat auf der Basis vielfältiger empirischer Untersuchungen einen beträchtlichen Bestand an systematisierenden Beschreibungen, analytischen Rekonstruktionen und auch theoretischen Deutungen dieses Phänomens erzeugt. Mit diesem Sammelband liegen einschlägige Forschungserträge erstmals in gebündelter Form vor. Er ist damit als eine Art Zwischenbericht der sozialwissenschaftlichen Techno-Forschung im deutschsprachigen Raum zu verstehen."

 
 
       
   
  • Die Beiträge des Sammelbandes

  • Vorwort
  • HITZLER, Ronald - Erlebniswelt Techno. Aspekte einer Jugendkultur
  • I. Techno-Events
  • WERNER, Julia - Die Club-Party. Eine Ethnographie der Berliner Techno-Szene
  • MEYER, Erik - Zwischen Parties, Paraden und Protest. Zur politischen Soziologie der Techno-Szene
  • DUMKE, Oliver - Techno als säkulare Liturgie. Anmerkungen zu Form und Funktion von Gottesdienst und Technoevent
  • GEBHARDT, Winfried - "Wagalaweia, bumm, bumm, bumm". Über einige strukturelle Affinitäten zwischen den Kulturszenen der Wagnerianer und der Technoiden
  • II. Techno-Identität
  • CORSTEN, Michael - Was hält Event-Szenen in Schwung? Selbstpositionierungen auf der Bühne, im Netzwerk und in Ekstaseritualen einer gegenwartsakzentuierten Erlebnisgesellschaft
  • STAUBER, Barbara - Übergänge schaffen. Jugendkulturelle Zusammenhänge und ihre Bedeutung für das Erwachsen(?)werden am Beispiel Techno
  • HERMA, Holger - Generationelle Erfahrung und kollektive Mentalität. Techno als historischer Kommentar
  • III. Techno-Tanz-Musik
  • KLEIN, Gabriele - Urban Story Telling: Tanz und Popkultur
  • RÖSING, Helmut - Massen-Flow. Die "Rebellion der Unterhaltung" im Techno
  • JERRENTRUP, Ansgar - Das Mach-Werk. Zur Produktion, Ästhetik und Wirkung von Techno-Musik
  • IV. Techno-Drogen
  • SCHROERS, Artur - Zum Drogengebrauch im Techno-Party-Setting. Erkenntnisse der Drogentrendforschung und Ausblicke auf ein Drogeninformations- und Monitoring-Netzwerk
  • V. Techno-Videos
  • PFADENHAUER, Michaela - Was andere Augen sehen. Perspektiven der Rezeption des Techno-Videoclips "Sonic Empire"
  • REICHERTZ, Jo - The Raving Camera oder: Die Dekonstruktion eines Events. Bemerkungen zur Fernseh-Inszenierung einer Techno-Reise
  • VI. Techno-Codes
  • VOGELGESANG, Waldemar - Design-Kultur "Techno"
  • RICHARD, Birgit - "Love is war for miles" (Theo Parrish). Zur Ästhetik der Techno- und House-Szene
  • LIEBL, Franz - "Ein bißchen Spaß muß sein!" (Du-Darfst! Remix). Grundzüge einer fetisch-basierten Analyse der Techno-Kultur
  •  
         
       

    weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2009
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 13. September 2003
    Update: 09. März 2009