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der Single-Forscher/innen ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]
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Rüdiger Peuckert
in seiner eigenen
Schreibe
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- PEUCKERT, Rüdiger (1989): Der soziale Wandel
der Familienformen in der Bundesrepublik Deutschland seit der
Nachkriegszeit. In: Gegenwartskunde, S.153-165
- PEUCKERT, Rüdiger
(1989): Die Commuter-Ehe als "alternativer" Lebensstil. Zur
Ausbreitung einer neuen Form ehelichen und familialen "Zusammenlebens"
in der individualisierten Gesellschaft, in: Zeitschrift für
Bevölkerungswissenschaft, 15, 2, S. 175-187
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Inhaltsverzeichnis
Einführung
1 Pluralisierung und
Individualisierung der Lebensformen in der Bundesrepublik
Deutschland: ein einführender Überblick
1.1 Die moderne Kleinfamilie
als familialer Normaltypus der Moderne
1.2 Der demographische Wandel in der Bundesrepublik
1.3 Pluralisierung und Individualisierung der
Haushaltsstrukturen
1.4 Zur Deinstitutionalisierung des bürgerlichen Familienmusters
1.5 Vorläufiges Fazit
2 Moderne Alternativen zur
Eheschließung
2.1 Die rückläufige
Heiratsneigung und ihre Ursachen
2.2 Alleinleben: eine "neue" Lebensform?
2.2.1 Begriffliche Abgrenzung
und Typologie
2.2.2 Verbreitung des Alleinlebens
2.2.3 Soziale Charakterisierung der Alleinlebenden
2.2.4 Lebensstil und Probleme Alleinlebender
2.2.5 Ursachen für die Ausbreitung des Alleinlebens
2.3 Nichteheliche
Lebensgemeinschaften: Jugendliche Experimentierphase, "Ehe auf
Probe" oder "Alternative zur Ehe"?
2.4 "Getrenntes Zusammenleben": ein Lebensstil zwischen
Alleinleben und dem unverheirateten Zusammenleben als Paar
3 Veränderungen im Prozeß der
Familienbildung
3.1 Geburtenrückgang und
Polarisierung der Familiengrößen
3.2 Die kinderlose Ehe: eine neue Lebensform im Zuge des
allgemeinen Modernisierungsprozesses?
4 Die Instabilität der
modernen Kleinfamilie und ihre Folgen
4.1 Ursachen für den Anstieg
der Scheidungen
4.2 Die Veränderungen kindlicher Lebensformen und
Lebensverhältnisse
4.3 Ein-Eltern-Familien: soziale Randgruppe oder "neues"
familiales Selbstverständnis?
4.4 Binukleare Familien: vom alleinigen zum gemeinsamen
Sorgerecht?
4.5 Fortsetzungsehen: vom Muster der permanenten Monogamie zur
Monogamie auf Raten?
4.6 Die Stieffamilie: eine Familie wie jede andere auch?
5 Die Entkopplung von
biologischer und sozialer Elternschaft
5.1 Adoptivfamilien
5.2 Die "neuen" Reproduktionstechnologien und ihre Folgen für
familiale Lebensformen
6 Abweichungen vom
bürgerlichen Modell geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung
6.1 Der soziale Wandel der
Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern
6.2 Die Zweikarrieren-Ehe/Familie: eine besonders
konfliktbehaftete Lebensform?
6.3 Commuter-Ehen/Familien: ein neuer Lebensstil zur Lösung der
strukturellen Anspannungen am Arbeitsmarkt?
6.4 "Hausmänner" und "Väter mit Doppelrolle" oder: der Mythos
von den "neuen" Männern und Vätern
7 Der Bedeutungsrückgang des
Prinzips der exklusiven Monogamie
7.1 "Sexuell offene Ehen" und
andere sexuell nichtexklusive Beziehungsformen
7.2 Gleichgeschlechtliche Paargemeinschaften
8 Haushaltsformen mit drei
und mehr Erwachsenen
8.1 Wohngemeinschaften:
"alternative" Lebensform oder Form gemeinsamen Wohnens und
Wirtschaftens?
8.2 Der Bedeutungsrückgang der Mehrgenerationenhaushalte
9 Theoretische
Erklärungsansätze für den sozialen Wandel der Lebensformen
10 Die Zukunft der Familie in
der Bundesrepublik Deutschland
Zitat:
Forschungsdefizit
"Obwohl 1989 in der
Bundesrepublik fast 10 Millionen Menschen in
Einpersonenhaushalten lebten, gibt es keine repräsentative
empirische Untersuchung über diese Personengruppe. Man ist auf
mehrere kleiner, meist explorativ angelegte Studien angewiesen".
(S.41)
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Berücksichtigte Studien zum Alleinleben (Kapitel 2.2)
- BUGARI, Andrea/DUPUIS, Monique (1989):
Singlefrauen - eine neue Form von Gemeinschaft, in:
Höpflinger, F./Erni-Schneuwly,
D. (Hg.) Weichenstellungen: Lebensformen im Wandel und Lebenslage
junger Frauen, Bern/Stuttgart: Haupt, S. 201-228
-
CARGAN, Leonard (1986): Stereotypes of singles: A cross-cultural
comparison, in: International Journal of Comparative Sociology,
27, 3, S. 200-208
- DIEWALD, Martin (1989): Haushalts-
und Familienformen im sozialen Wandel. Entsolidarisierung oder neue
Formen der Solidarisierung? In: Gerd Wagner u.a. (HG.)
Familienbildung und Erwerbstätigkeit im demographischen Wandel,
Berlin u.a., S.177-195
-
HÖPFLINGER, François
(1989): Wandlungen im Lebenslauf junger Frauen. Eine stille
Revolution? In: François Höpflinger & Denise Erni-Schneuwly (HG.)
Weichenstellungen - Lebensformen im Wandel und Lebenslage junger
Frauen, Bern: Haupt
-
KRÜGER, Dorothea (1990):
Alleinleben in einer paarorientierten Gesellschaft. Eine
qualitative Studie über die Lebenssituation und das
Selbstverständnis 30- bis 45-jähriger Lediger, alleinlebender Frauen
und Männer, Pfaffenweiler: Centaurus
- MACKENSEN, Rainer u.a. (1988): Neue
Typen der privaten Haushalte in Berlin. Kurzfassung.
Abgeordnetenhaus von Berlin, 11. Wahlperiode, Drucksache 11/30,
Berlin
- MACKLIN, E. D. (1987): Nontraditional
Family Forms. In: M. B. Sussmann & S. Steinmetz (Hg.) Handbook of
Marriage and the Family, New York/London, S. 317-353
-
MEYER,
Sibylle/SCHULZE, Eva (1989): Balancen des Glücks: neue
Lebensformen: Paare ohne Trauschein, Alleinerziehende und Singles,
München: Beck
- MICHAEL, Robert T./FUCHS, Victor R./SCOTT,
Sharon R. (1980): Changes in the Propensity to Live Alone: 1950 -
1976, in: Demography, 17, 1, S. 39-56
- PAMPEL, Fred C. (1983): Changes in the
Propensity to Live Alone: Evidence from Consecutive Cross-Sectional
Surveys 1960 - 1976, in: Demography, 20, 4, S. 433-447
- PÖSCHL, Hannelore (1990): "Singles" -
Versuch einer Beschreibung, in: Wirtschaft und Statistik,
H. 10, S. 703-708
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (1981): Allein in der Freizeit, Schriftenreihe zur
Freizeitforschung des BAT Freizeit-Forschungsinstituts, Bd. 2,
Hamburg
- ROUSSEL, L. (1988): Die soziologische
Bedeutung der demographischen Erschütterung in den Industrieländern
der letzten zwanzig Jahre. In:
Kurt Lüscher u.a. (Hg.)
Die "postmoderne" Familie, Konstanz, S.39-54
-
SCHREIBER,
Hermann (1980): Singles. Allein leben - besser als zu zweit?
Frankfurt a/M: Ullstein
-
SCHWARZ, Karl (1983): Die Alleinlebenden,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft,
Heft 2, S. 241-257
-
SPIEGEL, Erika (1986):
Neue Haushaltstypen. Entstehungsbedingungen, Lebenssituation,
Wohn- und Standortverhältnisse, Frankfurt/New York: Campus
- STEIN,
Peter J. (1983): Singlehood, in: Macklin, E. D. /Rubin, R.
H. (Hg) Contemporary Families and Alternative Lifestyles,
Beverly Hills (California) u.a.: Sage, S. 27-47
-
WEBER, Sybille & Claus
GAEDEMANN (1980): Singles. Report über die Alleinlebenden,
München: Goldmann
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Inhaltsverzeichnis
Einführung
1
Rechtliche und politische Rahmenbedingungen für die
Entwicklung von Ehe und Familie in der Bundesrepublik
Deutschland und in der ehemaligen DDR
2 Ehe und
Familie im Umbruch: ein einführender Überblick
2.1 Die
Entstehung der modernen Kleinfamilie als familialer
Normaltypus der Moderne
2.2 Der demographische Wandel seit der Nachkriegszeit
2.3 Pluralisierung und Individualisierung der Haushalts- und
Familienformen
2.4 Deinstitutionalisierung des bürgerlichen Familienmusters
2.5 Vorläufiges Fazit
3 Moderne
Alternativen zur Eheschließung
3.1
Sinkende Attraktivität und Bedeutungswandel der Institution
Ehe
3.2 Alleinleben: eine
"neue" Lebensform?
3.3 Nichteheliche Lebensgemeinschaften: Jugendliche
Experimentierphase, "Ehe auf Probe" oder "Alternative zur
Ehe"?
3.4 "Getrenntes Zusammenleben": ein Lebensstil zwischen
Alleinleben und dem unverheirateten Zusammenleben als Paar
3.5 Wohngemeinschaften: alternative Lebensform oder Form
gemeinsamen Wohnens und Wirtschaftens?
4 Der
soziale Strukturwandel der Familie
4.1
Geburtenrückgang und Veränderungen der Familiengröße
4.2 Veränderungen im Prozess der Familienbildung
4.3 Die kinderlose Ehe: eine neue Lebensform im Zuge des
allgemeinen Modernisierungsprozesses?
5
Modernisierungstendenzen im Alltag von Kindern und
Jugendlichen
5.1
Wandel kindlicher Freizeitgestaltung
5.2 Neue Anforderungen und Konflikte in der Kindererziehung
6 Die
Instabilität der modernen Ehe und Kleinfamilie und ihre Folgen
6.1 Das
Scheidungs- und Trennungsrisiko moderner Ehen und
Paarbeziehungen
6.2 Ursachen der zunehmenden Instabilität von
Zweierbeziehungen
6.3 Wandel der Kindschaftsverhältnisse
6.4 Ein-Eltern-Familien: soziale Randgruppe, oder "neues" familiales Selbstverständnis?
6.5 Fortsetzungsehen: Vom Muster der
permanenten Monogamie zur Monogamie auf Raten?
7
Entkoppelung von biologischer und sozialer Elternschaft
7.1
Stieffamilien
7.2 Adoptivfamilien
7.3 Inseminationsfamilien
8 Der
soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf
8.1
Familienalltag zwischen Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung
und Haushaltsführung
8.2 Veränderungen der innerfamilialen Arbeitsteilung zwischen den
Geschlechtern
8.3 Zwei-Karrieren-Ehen/Familien: eine besonders konfliktbehaftete
Lebensform?
8.4 Commuter-Ehen/Familien: ein neuer Lebensstil zur
Lösung der strukturellen Anspannungen am Arbeitsmarkt?
8.5 "Hausmänner" und "Väter mit Doppelrolle" oder: der
Mythos von den "neuen" Männern und Vätern
9
Partnerschaft und Sexualität
9.1
Sexuell nichtexklusive Partnerschaften
9.2 Gleichgeschlechtliche Paargemeinschaften
10 Rückgang
der Mehrgenerationenhaushalte: Zeichen für eine abnehmende
Solidarität zwischen den Generationen?
11
Theoretische Erklärungsansätze für den sozialen Wandel von
Ehe, Familie und Partnerschaft
11.1 Die
Individualisierungsthese von Ulrich Beck
11.2 Empirische Untersuchungen zur Individualisierungsthese
11.3 Die Theorie der sozialen Differenzierung
12 Die
Zukunft von Ehe und Familie in den alten und in den neuen
Bundesländern
12.1 Ehe
und Familie im Modernisierungsprozess: die Entwicklung in
Westdeutschland
12.2 Ehe und Familie im sozialen Transformationsprozess: die
Entwicklung in Ostdeutschland
13 Die
strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen
Verhältnisse gegenüber Familien
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neu
berücksichtigte Studien (ältere Studien siehe
1991) zum Alleinleben (Kapitel 2.2)
-
BACHMANN, Ronald (1992): Singles. Zum Selbstverständnis von 30-
bis 40jährigen partnerlos alleinlebenden Männern und Frauen,
(Diss.), Frankfurt a/M u.a.: Lang
- BARABAS, Friedrich K./ERLER, Michael
(1994): Die Familie: Einführung in Soziologie und Recht,
Weinheim/München: Juventa
-
BORSCHEID, Peter
(1994): Von Jungfern, Hagestolzen und Singles. Die historische
Entwicklung des Alleinlebens, in: Gräbe, S. (Hg.) Lebensform
Einpersonenhaushalt. Herausforderungen an Wirtschaft, Gesellschaft
und Politik, Frankfurt/New York: Campus, S. 23-54
-
BURKART, Günter (1992): Auf dem Weg zur vollmobilen
Single-Gesellschaft? Kommentar zum Artikel von
Schofer/Bender/Utz (ZfBW 4/1991),
in: Zeitschrift für
Bevölkerungswissenschaft, 18, 3, S. 355-360
- GRUNDMANN, Michael u.a. (1994): Familie
und Bildung. In: P. Büchner u.a. (Hg.) Kindliche Lebenswelten.
Bildung und innerfamiliale Beziehungen, Weinheim/München, S. 41-104
-
HULLEN, G. &
R. SCHULZ (1993): Bericht 1993 zur demographischen Lage in
Deutschland,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 19, 1993/94, S.3-70
- HRADIL,
Stefan (1995): Die "Single-Gesellschaft". Perspektiven und
Orientierung, Schriftenreihe des Bundeskanzleramtes Bd. 17, München:
Beck
-
KRÜGER, Dorothea (1993): Alleinleben: Angleichung der
Geschlechter oder Fortschreibung der Geschlechterdifferenz?
Ergebnisse einer qualitativen Studie über die Berufs- und
Beziehungsbiographien Alleinlebender. In: Berliner Journal für
Soziologie, H.1, S.85-88
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (1994): Singles: Die Hätschelkinder der
Konsumgesellschaft. In:
Gerd Grözinger (Hg.) Das
Single. Gesellschaftliche Folgen eines Trends, Opladen:
Leske und Budrich, S. 25-39
- POHL, Katharina (1994): Singles im Alltag.
Soziodemographische Aspekte der Lebenssituation Alleinstehender, in:
Gerd Grözinger (Hg.)
Das Single. Gesellschaftliche Folgen eines Trends, Opladen:
Leske und Budrich, S. 41-64
- SPELLERBERG, A. (1995): Lebensstile
in West- und in Ostdeutschland. In: W. Glatzer & H.-H. Noll (Hg.):
Getrennt-Vereint. Lebensweisen in Deutschland seit der
Wiedervereinigung, Frankfurt a/M: Campus, S.229-261
- STEIN,
Peter J. (1981): Understanding Single Adulthood, in:
Stein P. J. (Hg.)
Single Life. Unmarried Adults in Social Context.
New York: St. Martin's Press, S. 9-21
- VASKOVICS,
Laszlo A./GARHAMMER, Manfred/SCHNEIDER,
Norbert F./JOB, Otmar K. v. (1994): Familien- und
Haushaltsstrukturen in der ehemaligen DDR und in der Bundesrepublik
Deutschland von 1980 bis 1989 - ein Vergleich, Schriftenreihe des
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Materialien zur
Bevölkerungswissenschaft, Sonderheft 24, Wiesbaden
- VOIT, Hermann (1993): Haushalte und
Familien. Ergebnisse des Mikrozensus April 1991, in: Wirtschaft
und Statistik, H. 3, S. 191-199
- WEIDACHER, Alois (1995): Einkommen in
unterschiedlichen Lebensformen. In:
Bertram, H. (Hg.) Das Individuum und
seine Familie. Lebensformen, Familienbeziehungen und
Lebensereignisse im Erwachsenenalter, DJI Familiensurvey Bd. 4,
Opladen: Leske und Budrich, S.293-328
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Inhaltsverzeichnis
Einführung
1
Rechtliche und politische Rahmenbedingungen für die
Entwicklung von Ehe und Familie in der Bundesrepublik
Deutschland und in der ehemaligen DDR
2 Ehe und
Familie im Umbruch: ein einführender Überblick
2.1 Die
Entstehung der modernen Kleinfamilie als familialer
Normaltypus der Moderne
2.2 Der demographische Wandel seit der Nachkriegszeit
2.3 Pluralisierung und Individualisierung der Haushalts- und
Familienformen
2.4 Deinstitutionalisierung des bürgerlichen Familienmusters
2.5 Vorläufiges Fazit
3 Moderne
Alternativen zur Eheschließung
3.1
Sinkende Attraktivität und Bedeutungswandel der Institution
Ehe
3.2 Alleinwohnen: eine
"neue" Lebensform?
3.2.1
Begriffliche Abgrenzung und Typologie
3.2.2 Verbreitung des Alleinwohnens
3.2.3 Soziale Charakterisierung und Lebensstil
Alleinwohnender
3.2.4 Alleinwohnen: Alternativer Lebensstil oder
biographische Phase
3.3 Nichteheliche
Lebensgemeinschaften: Jugendliche Experimentierphase, "Ehe
auf Probe" oder "Alternative zur Ehe"?
3.4 "Getrenntes Zusammenleben": ein Lebensstil zwischen
Alleinwohnen und dem unverheirateten Zusammenleben als Paar
3.5 Wohngemeinschaften: alternative Lebensform oder Form
gemeinsamen Wohnens und Wirtschaftens?
4 Der
soziale Strukturwandel der Familie
4.1
Geburtenrückgang und Veränderungen der Familiengröße
4.2 Veränderungen im Prozess der Familienbildung
4.3 Auswirkungen der (Erst-)Elternschaft auf die
Partnerschaft und Lebenssituaiton junger Familien
4.4 Die kinderlose Ehe: eine neue Lebensform im Zuge des
allgemeinen Modernisierungsprozesses?
5
Modernisierungstendenzen im Alltag von Kindern und
Jugendlichen
5.1
Wandel kindlicher Freizeitgestaltung
5.2 Neue Anforderungen und Konflikte in der Kindererziehung
6 Die
Instabilität der modernen Ehe und Kleinfamilie und ihre Folgen
6.1 Das
Scheidungs- und Trennungsrisiko moderner Ehen und
Paarbeziehungen
6.2 Ursachen der zunehmenden Instabilität von
Zweierbeziehungen
6.3 Wandel der Kindschaftsverhältnisse
6.4 Ein-Eltern-Familien: soziale Randgruppe, oder "neues" familiales Selbstverständnis?
6.5 Fortsetzungsehen: Vom Muster der
permanenten Monogamie zur Monogamie auf Raten?
7
Entkoppelung von biologischer und sozialer Elternschaft
7.1
Stieffamilien
7.2 Adoptivfamilien
7.3 Inseminationsfamilien
8 Der
soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf
8.1
Familienalltag zwischen Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung
und Haushaltsführung
8.2 Wandel der innerfamilialen Arbeitsteilung zwischen den
Geschlechtern
8.3 Zwei-Karrieren-Ehen: eine besonders konfliktbehaftete
Lebensform?
8.4 Commuter-Ehen: ein neuer Lebensstil zur
Lösung der strukturellen Anspannungen am Arbeitsmarkt?
8.5 "Hausmänner" und "Väter mit Doppelrolle" oder: der
Mythos von den "neuen" Männern und Vätern
9
Partnerschaft und Sexualität
9.1
Sexuell nichtexklusive Partnerschaften
9.2 Gleichgeschlechtliche Paargemeinschaften
10 Rückgang
der Mehrgenerationenhaushalte: Zeichen für eine abnehmende
Solidarität zwischen den Generationen?
11
Theoretische Erklärungsansätze für den sozialen Wandel von
Ehe, Familie und Partnerschaft
11.1 Die
Individualisierungsthese von Ulrich Beck
11.2 Empirische Untersuchungen zur Individualisierungsthese
11.3 Die Theorie der sozialen Differenzierung
12 Die
Zukunft von Ehe und Familie in den alten und in den neuen
Bundesländern
12.1 Ehe
und Familie im Modernisierungsprozess: die Entwicklung in
Westdeutschland
12.2 Ehe und Familie im sozialen Transformationsprozess: die
Entwicklung in Ostdeutschland
13 Die
strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen
Verhältnisse gegenüber Familien
Anhang: Die
Entwicklung von Ehe und Familie in den Ländern der
Europäischen Union
Zitat:
Begriffswandel: Alleinwohnende statt Alleinlebende
"Als
Alleinwohnende werden Personen im Erwachsenenalter bezeichnet,
die einen eigenen Haushalt führen, also allein wohnen und
wirtschaften. In Anlehnung an Schneider u.a. (1998) wird nicht
der geläufigere Begriff »Alleinlebende« gewählt, da im Falle
des Alleinwohnens nur der Haushaltskontext angesprochen wird,
unabhängig davon, ob bzw. welche sozialen Beziehungen die
betreffende Person unterhält, ob sie z.B. einen Lebenspartner
bzw. eine Lebenspartnerin hat oder nicht."(S.54f.)
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neu
berücksichtigte Studien (ältere Studien siehe
1991 und 1996) zum Alleinleben
(Kapitel 3.2)
- BAUEREISS, Renate/BAYER, Hiltrud (1995):
Alleinstehende und Alleinlebende: Die "Singles" in der amtlichen
Statistik, in: Bertram, H. (Hg.)
Das Individuum und seine Familie. Lebensformen, Familienbeziehungen
und Lebensereignisse im Erwachsenenalter, DJI Familiensurvey Bd.4,
Opladen: Leske und Budrich, S. 35-60
- BIEN,
Walter & Donald BENDER (1996): Singles - Teil der Familie oder
Alternative zur Familie?, in: Buba, H.-P./Schneider
N. F. (Hg.)
Familie. Zwischen gesellschaftlicher Prägung und individuellem
Design, Opladen: Westdeutscher Verlag,
S.183-194
- DORBRITZ,
Jürgen (1998): Trends der Geburtenhäufigkeit in
Niedrig-Fertilitäts-Ländern und Szenarien der Familienbildung in
Deutschland,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 23, S.179-210
- ENGSTLER,
Heribert (1998): Die Familie im Spiegel der amtlichen Statistik,
aktualisierte und erweiterte Auflage, Bonn
-
GRÄBE,
Sylvia (Hg.)(1994): Lebensform
Einpersonenhaushalt.
Herausforderungen an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik,
Frankfurt/New York: Campus, S. 7-19
- GRÜNHEID, E. & MAMMEY, U. (1997): Bericht
1997 über die demographische Lage in Deutschland,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 22, S.377-480
- HRADIL,
Stefan (1995): Die "Single-Gesellschaft". Perspektiven und
Orientierung, Schriftenreihe des Bundeskanzleramtes Bd. 17, München:
Beck
-
SCHLEMMER, Elisabeth (1996): Freizeitnetze von Singles, in:
Zeitschrift für Familienforschung, 8, 2, S. 59-72
-
SCHNEIDER, Norbert F.
(1994): Familie und private Lebensführung in West- und
Ostdeutschland. Eine vergleichende Analyse des Familienlebens 1970 -
1992, Stuttgart: Enke
-
SCHNEIDER, Norbert F./ROSENKRANZ,
Doris/LIMMER, Ruth (1998): Nichtkonventionelle Lebensformen.
Entstehung, Entwicklung, Konsequenzen. Opladen: Leske + Budrich
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Inhaltsverzeichnis
Einführung
1
Rechtliche und politische Rahmenbedingungen für die
Entwicklung von Ehe und Familie in der Bundesrepublik
Deutschland und in der ehemaligen DDR
2 Ehe und
Familie im Umbruch: ein einführender Überblick
2.1 Die
Entstehung der modernen Kleinfamilie als familialer
Normaltypus der Moderne
2.2 Der demographische Wandel seit der Nachkriegszeit
2.3 Pluralisierung und Individualisierung der Haushalts- und
Familienformen
2.4 Deinstitutionalisierung des bürgerlichen Familienmusters
2.5 Vorläufiges Fazit
3 Moderne
Alternativen zur Eheschließung
3.1
Sinkende Attraktivität und Bedeutungswandel der Institution
Ehe
3.2 Alleinwohnen: eine
"neue" Lebensform?
3.2.1
Begriffliche Abgrenzung und Typologie
3.2.2 Verbreitung des Alleinwohnens
3.2.3 Soziale Charakterisierung und Lebensstil
Alleinwohnender
3.2.4 Alleinwohnen: Alternativer Lebensstil oder
biographische Phase
3.3 Nichteheliche
Lebensgemeinschaften: Jugendliche Experimentierphase, "Ehe
auf Probe" oder "Alternative zur Ehe"?
3.4 "Getrenntes Zusammenleben": ein Lebensstil zwischen
Alleinwohnen und dem unverheirateten Zusammenleben als Paar
3.5 Wohngemeinschaften: alternative Lebensform oder Form
gemeinsamen Wohnens und Wirtschaftens?
4 Der
soziale Strukturwandel der Familie
4.1
Geburtenrückgang und Veränderungen der Familiengröße
4.2 Veränderungen im Prozess der Familienbildung
4.3 Auswirkungen der (Erst-)Elternschaft auf die
Partnerschaft und Lebenssituation junger Familien
4.4 Die kinderlose Ehe: eine neue Lebensform im Zuge des
allgemeinen Modernisierungsprozesses?
5
Modernisierungstendenzen im Alltag von Kindern und
Jugendlichen
5.1
Wandel kindlicher Freizeitgestaltung
5.2 Neue Anforderungen und Konflikte in der Kindererziehung
6 Die
Instabilität der modernen Ehe und Kleinfamilie und ihre Folgen
6.1 Das
Scheidungs- und Trennungsrisiko moderner Ehen und
Paarbeziehungen
6.2 Ursachen der zunehmenden Instabilität von
Zweierbeziehungen
6.3 Wandel der Kindschaftsverhältnisse
6.4 Ein-Eltern-Familien: soziale Randgruppe, oder "neues" familiales Selbstverständnis?
6.5 Fortsetzungsehen: Vom Muster der
permanenten Monogamie zur Monogamie auf Raten?
7
Entkoppelung von biologischer und sozialer Elternschaft
7.1
Stieffamilien
7.2 Adoptivfamilien
7.3 Inseminationsfamilien
8 Der
soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf
8.1
Familienalltag zwischen Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung
und Haushaltsführung
8.2 Wandel der innerfamilialen Arbeitsteilung zwischen den
Geschlechtern
8.3 Zwei-Karrieren-Ehen: eine besonders konfliktbehaftete
Lebensform?
8.4 Commuter-Ehen: ein neuer Lebensstil zur
Lösung der strukturellen Anspannungen am Arbeitsmarkt?
8.5 "Hausmänner" und "Väter mit Doppelrolle" oder: der
Mythos von den "neuen" Männern und Vätern
9
Partnerschaft und Sexualität
9.1
Sexuell nichtexklusive Partnerschaften
9.2 Gleichgeschlechtliche Paargemeinschaften
10 Rückgang
der Mehrgenerationenhaushalte: Zeichen für eine abnehmende
Solidarität zwischen den Generationen?
11
Theoretische Erklärungsansätze für den sozialen Wandel von
Ehe, Familie und Partnerschaft
11.1 Die
Individualisierungsthese von Ulrich Beck
11.2 Empirische Untersuchungen zur Individualisierungsthese
11.3 Die Theorie der sozialen Differenzierung
12 Die
Zukunft von Ehe und Familie in den alten und in den neuen
Bundesländern
12.1 Ehe
und Familie im Modernisierungsprozess: die Entwicklung in
Westdeutschland
12.2 Ehe und Familie im sozialen Transformationsprozess: die
Entwicklung in Ostdeutschland
13 Die
strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen
Verhältnisse gegenüber Familien
Anhang: Die
Entwicklung von Ehe und Familie in den Ländern der
Europäischen Union
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neu
berücksichtigte Studien (ältere Studien siehe
1991; 1996 und
1999) zum Alleinleben (Kapitel 3.2)
-
FOCUS-Coverstory
"Familienstand Single"
in: Focus Nr.13 v. 25.03.
- HRADIL,
Stefan (1998): Die Seismographen der Modernisierung. Singles in
Deutschland,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte
B 53/98, S. 9-16
-
SCHWARZ, Karl (1999): Bedeutung der Berufsbildungsabschlüsse für
Verheiratung und Kinderzahl der Frauen und Männer in den alten
Bundesländern,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 24, S.365-369
-
SCHWARZ, Karl (2001): Bericht 2000 über die demographische Lage
in Deutschland,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 26, S.3-54
-
STICH, Jutta (2002):
Alleinleben. Chance oder Defizit? Opladen: Leske + Budrich
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VASKOVICS, Laszlo A.
u.a. (2000): Älterwerden als Single, ifb-Forschungsbericht Nr.4,
Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg
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Klappentext
"Seit
Mitte der 60er Jahre sinkt die Geburtenrate. Die
Heiratsneigung geht zurück, und immer mehr Ehen
werden geschieden. All dies schlägt sich in einer
Pluralisierung der Lebensformen, einer verstärkten
Tendenz zur Individualisierung der Lebensläufe
nieder. Anhand einer Fülle empirischen Materials
zeigt das vorliegende Buch für West- und
Ostdeutschland vergleichend auf, daß der Anteil der
Bevölkerung, der nach konventionellen Mustern lebt,
stark rückläufig ist und daß im Zuge eines
allgemeinen gesellschaftlichen
Modernisierungsprozesses die Zahl derer ansteigt,
die nicht-traditionelle Lebens- und Beziehungsformen
praktizieren. Infornationen der amtlichen Statistik
werden ergänzt durch Ergebnisse empirischer
Untersuchungen, die die Selbstwahrnehmung der
Befragten in den Mittelpunkt stellen und und
differenzierte Einblicke in die komplexen
Beziehungskonstellationen erlauben."
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Inhaltsverzeichnis
Einführung
1
Rechtliche und politische Rahmenbedingungen für die
Entwicklung von Ehe und Familie in der Bundesrepublik
Deutschland und in der ehemaligen DDR
2 Ehe und
Familie im Umbruch: ein einführender Überblick
2.1 Die
Entstehung der modernen Kleinfamilie als familialer
Normaltypus der Moderne
2.2 Der demographische Wandel seit der Nachkriegszeit
2.3 Pluralisierung und Individualisierung der Haushalts- und
Familienformen
2.4 Deinstitutionalisierung des bürgerlichen Familienmusters
2.5 Vorläufiges Fazit
3 Moderne
Alternativen zur Eheschließung
3.1
Sinkende Attraktivität und Bedeutungswandel der Institution
Ehe
3.2 Alleinwohnen: eine "neue" Lebensform?
3.2.1
Begriffliche Abgrenzung und Typologie
3.2.2 Verbreitung des Alleinwohnens
3.2.3 Soziale Charakterisierung und Lebensstil
(partnerlos) Alleinwohnender im traditionalen
"Familienlebensalter"
3.2.4 Alleinwohnen: Alternativer Lebensstil oder
biographische Phase
3.3
Nichteheliche Lebensgemeinschaften: Jugendliche
Experimentierphase, "Ehe auf Probe" oder "Alternative zur
Ehe"?
3.4 "Getrenntes Zusammenleben": Beziehungsideal oder
Notlösung?
3.5 Wohngemeinschaften: alternative Lebensform oder Form
gemeinsamen Wohnens und Wirtschaftens?
3.6 Pluralisierung partnerschaftlicher Lebensformen
4 Der
soziale Strukturwandel der Familie
4.1
Geburtenrückgang und Veränderungen der Familienstruktur
4.2 Veränderungen im Prozess der Familienbildung
4.3 Auswirkungen der (Erst-)Elternschaft auf die
Partnerbeziehung und Lebenssituation junger Familien
4.4 Steigende Kinderlosigkeit als entscheidende
Steuerungsgröße der Geburtenentwicklung
5
Modernisierungstendenzen im Alltag von Kindern und
Jugendlichen
5.1
Wandel kindlicher Freizeitgestaltung
5.2 Neue Anforderungen und Konflikte in der Kindererziehung
6 Die
Instabilität der modernen Ehe und Kleinfamilie und ihre Folgen
6.1 Das
Scheidungs- und Trennungsrisiko moderner Ehen und
Paarbeziehungen
6.2 Ursachen der zunehmenden Instabilität von
Zweierbeziehungen
6.3 Wandel der Kindschaftsverhältnisse
6.4 Ein-Eltern-Familien: soziale Randgruppe, "neues"
familiales Selbstverständnis oder normale Familienform?
6.5 Fortsetzungsehen oder Folgeehen: Vom Muster der
permanenten Monogamie zur Monogamie auf Raten?
7
Entkoppelung von biologischer und sozialer Elternschaft
7.1
Stieffamilien
7.2 Adoptivfamilien
7.3 Inseminationsfamilien
8 Der
soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf
8.1
Familienalltag zwischen Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung
und Haushaltsführung
8.2 Wandel der innerfamilialen Arbeitsteilung zwischen den
Geschlechtern
8.3 Doppelkarrierepaare: eine besonders konfliktbehaftete
Lebensform?
8.4 Commuter-Ehen und -Beziehungen: ein neuer Lebensstil zur
Lösung der strukturellen Anspannungen am Arbeitsmarkt?
8.5 "Hausmänner" und "Väter mit Doppelrolle" oder: der
Mythos von den "neuen" Männern und Vätern
9
Partnerschaft und Sexualität
9.1
Sexuell nichtexklusive Partnerschaften
9.2 Gleichgeschlechtliche Paargemeinschaften
10 Rückgang
der Mehrgenerationenhaushalte und demographische Alterung der
Bevölkerung
10.1
Verbreitung von Mehrgenerationenhaushalten und -familien
10.2 Kontakt, Distanz und Nähe in Mehrgenerationenfamilien
10.3 Tauschbeziehungen: Uneigennützigkeit oder Berechnung?
10.4 Frauen zwischen Erwerbstätigkeit, Pflege und
Kinderbetreuung: der Mythos von der "Sandwich-Generation"
10.5 Die demographische Alterung der Bevölkerung und ihre
Folgen für die sozialen Sicherungssysteme
11
Theoretische Erklärungsansätze für den sozialen Wandel von
Ehe, Familie und Partnerschaft
11.1 Die
Individualisierungsthese von Ulrich Beck
11.2 Empirische Untersuchungen zur Individualisierungsthese
11.3 Die Theorie der sozialen Differenzierung
12 Die
Zukunft von Ehe und Familie in den alten und in den neuen
Bundesländern
12.1 Ehe
und Familie im Modernisierungsprozess: die Entwicklung in
Westdeutschland
12.2 Ehe und Familie im sozialen Transformationsprozess: die
Entwicklung in Ostdeutschland
13 Die
strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen
Verhältnisse gegenüber Familien
13.1
Finanzielle Förderung von Familien und das Armutsrisiko von
Kindern
13.2 Sozialpolitische Maßnahmen zur Förderung der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Anhang: Die
Entwicklung von Ehe und Familie in den Ländern der
Europäischen Union und in den ehemals sozialistischen Ländern
Mittel- und Osteuropas
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neu berücksichtigte Studien
(ältere Studien siehe 1991;
1996; 1999 und
2002) zum Alleinleben (Kapitel 3.2)
-
ENGSTLER, Heribert & Sonja
MENNING (2003): Die Familie im Spiegel der amtlichen Statistik,
Bonn
- HRADIL,
Stefan (1995): Auf dem Wege zur Single-Gesellschaft? in:
Uta Gerhardt / Stefan Hradil / Doris Lucke /
Bernhard Nauck (Hg.): Familie der Zukunft,
Opladen: Leske + Budrich, S. 189-226
- HRADIL,
Stefan (2003): Vom
Leitbild zum "Leidbild". Singles, ihre veränderte Wahrnehmung und
der "Wandel des Wertewandels". In: Zeitschrift für
Familienforschung, 15. Jg., Heft 1/2003, S. 38-54
- INGLEHART, Ronald (1989): Kultureller
Umbruch. Wertwandel in der westlichen Welt, Frankfurt a/M/New York:
Campus
-
KÜPPER, Beate (2002): Sind Singles anders? Ein Vergleich von
Singles und Paare, Göttingen: Hogrefe
- SCHMIDT,
Gunter u.a. (2003): Beziehungsformen und Beziehungsverläufe im
sozialen Wandel,
in: Zeitschrift für Sexualforschung, 16, S.195-231
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Klappentext
"Das
Buch zeigt für West- und Ostdeutschland und für die
Länder der Europäischen Union vergleichend auf, dass
der Anteil der Bevölkerung, der nach konventionellen
Mustern lebt, stark rückläufig ist und im Zuge eines
allgemeinen gesellschaftlichen
Modernisierungsprozesses die Zahl derer ansteigt,
die nicht-traditionale Lebens- und Beziehungsformen
praktizieren. Informationen der amtlichen Statistik
werden ergänzt durch Ergebnisse empirischer
Untersuchungen, die die Selbstwahrnehmung der
Befragten in den Mittelpunkt stellen und
differenzierte Einblicke in die komplexen
Beziehungskonstellationen erlauben."
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Inhaltsverzeichnis
Einführung
1
Rechtliche und politische Rahmenbedingungen für die
Entwicklung von Ehe und Familie in der Bundesrepublik
Deutschland und in der ehemaligen DDR
2 Ehe und
Familie im Umbruch: ein einführender Überblick
2.1 Die
Entstehung der modernen Kleinfamilie als familialer
Normaltypus der Moderne
2.2 Der demographische Wandel seit der Nachkriegszeit
2.3 Pluralisierung familialer und nicht-familaler
Lebensformen
2.4 Deinstitutionalisierung des bürgerlichen Familienmusters
2.5 Vorläufiges Fazit
3 Moderne
Alternativen zur Eheschließung
3.1
Die Institution
Ehe in der Krise
3.2 Alleinwohnen: eine "neue" Lebensform?
3.2.1
Begriffliche Abgrenzung und Typologie
3.2.2 Verbreitung des Alleinwohnens
3.2.3 Soziale Charakterisierung und Lebensstil
(partnerlos) Alleinwohnender im traditionalen
"Familienlebensalter"
3.2.4 Alleinwohnen: Alternativer Lebensstil oder
biographische Phase?
3.3
Nichteheliche Lebensgemeinschaften: Jugendliche
Experimentierphase, "Ehe auf Probe" oder "Alternative zur
Ehe"?
3.4 "Getrenntes Zusammenleben": Beziehungsideal oder
Notlösung?
3.5 Wohngemeinschaften: alternative Lebensform oder Form
gemeinsamen Wohnens und Wirtschaftens?
3.6 Pluralisierung partnerschaftlicher Lebensformen
4 Die Familie
im sozialen Umbruch
4.1
Geburtenrückgang und Wandel der Familienstruktur
4.2 Der Kinderwunsch im Generationenvergleich
4.3 Generatives Verhalten als Planungs- und
Entscheidungsprozess
4.4 Sinkende Geburtenzahlen aus lebenslauftheoretischer
Perspektive
4.5 Kinderlosigkeit in Deutschland
4.6 Auswirkungen der (Erst-)Elternschaft auf die
Partnerbeziehung und Lebenssituation junger Familien
5
Modernisierungstendenzen im Alltag von Kindern und
Jugendlichen
5.1
Wandel kindlicher Freizeitgestaltung
5.2 Neue Anforderungen und Konflikte in der Kindererziehung
6 Die
Instabilität der modernen Ehe und Kleinfamilie und ihre Folgen
6.1 Das
Scheidungs- und Trennungsrisiko moderner Ehen und
Paarbeziehungen
6.2 Ursachen der zunehmenden Instabilität von
Zweierbeziehungen
6.3 Wandel der Kindschaftsverhältnisse
6.4 Ein-Eltern-Familien: soziale Randgruppe, "neues"
familiales Selbstverständnis oder normale Familienform?
6.5 Fortsetzungsehen oder Folgeehen: Vom Muster der
permanenten Monogamie zur Monogamie auf Raten?
7
Entkoppelung von biologischer und sozialer Elternschaft
7.1
Stieffamilien
7.2 Adoptivfamilien
7.3 Inseminationsfamilien
8 Der
soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf
8.1
Individualisierung des weiblichen Lebenszusammenhangs
8.2 Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
8.3 Destandardisierung des weiblichen Lebenslaufs
8.4 Wandel der innerfamilialen Arbeitsteilung zwischen den
Geschlechtern
8.5 Doppelkarrierepaare: eine besonders konfliktbehaftete
Lebensform?
8.6 Commuter-Ehen/Beziehungen und andere mobile
partnerschaftliche Lebensformen
8.7 "Hausmänner" und "Väter mit Doppelrolle" oder: der
Mythos von den "neuen" Männern und Vätern
9
Partnerschaft und Sexualität
9.1
Sexuell nichtexklusive Partnerschaften
9.2 Gleichgeschlechtliche Paargemeinschaften
10 Rückgang
der Mehrgenerationenhaushalte und demographische Alterung der
Bevölkerung
10.1
Verbreitung von Mehrgenerationenhaushalten und
Mehrgenerationenfamilien
10.2 Kontakt, Distanz und Nähe in Mehrgenerationenfamilien
10.3 Tauschbeziehungen: Uneigennützigkeit oder Berechnung?
10.4 Frauen zwischen Erwerbstätigkeit, Pflege und
Kinderbetreuung: der gerontologische Mythos von der "Sandwich-Generation"
10.5 Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland
10.6 Die demographische Alterung der Bevölkerung und ihre
Folgen für die sozialen Sicherungssysteme
11
Theoretische Erklärungsansätze für den sozialen Wandel von
Ehe, Familie und Partnerschaft
11.1 Die
Individualisierungsthese von Ulrich Beck
11.2 Empirische Untersuchungen zur Individualisierungsthese
11.3 Wertewandel und Postmaterialismus
11.4 Die Theorie gesellschaftlicher Differenzierung
privater Lebensformen
12 Die
Zukunft von Ehe und Familie in den alten und in den neuen
Bundesländern
12.1 Ehe
und Familie im Modernisierungsprozess: die Entwicklung in
Westdeutschland
12.2 Ehe und Familie im sozialen Transformationsprozess: die
Entwicklung in Ostdeutschland
13 Die
strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen
Verhältnisse gegenüber Familien
13.1
Finanzielle Förderung von Familien und das Armutsrisiko von
Kindern
13.2 Maßnahmen zur Förderung der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Anhang: Die
Entwicklung von Ehe und Familie in den Ländern der
Europäischen Union und in den ehemals sozialistischen Ländern
Mittel- und Osteuropas
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neu berücksichtigte Studien
(ältere Studien siehe 1991;
1996; 1999;
2002 und 2004) zum Alleinleben (Kapitel 3.2)
- BROCKMANN, Hilke & Thomas KLEIN
(2004): Love and Death in Germany: The Marital Biography and its
Effect on Mortality. In: Journal of Marriage and Family, 66,
S.567-581
-
DORBRITZ, Jürgen (2004): Demographisches Wissen, Einstellungen
zum demographischen Wandel und Ursachen des Geburtenrückgangs. In:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 29, S.329-361
- HRADIL,
Stefan (2007): Vom Leitbild zum "Leidbild": Singles als Symbole
der Moderne. In:
Susanne Mayer & Dietmar Schulte (Hrsg.) Die Zukunft der Familie.
München: Wilhelm Fink, S.137-147
-
Hullen, Gert
(2004): Bevölkerungsentwicklung in Deutschland. Die Bevölkerung
schrumpft, altert und wird heterogener. In: Bernhard Frevel
(Hrsg.) Herausforderung demographischer Wandel. Wiesbaden:
Verlag für Sozialwissenschaften, S.15-25
- MONYK, Elisabeth (2007): Lieber
alleine oder zu zweit? Die individualistische Lebensweise von
Singles und kinderlosen Paaren, Münster: LIT
-
LAUTERBACH, Wolfgang
(2007): Partner ja, Single nein, oder umgekehrt? Wege der
sozialen Verselbständigung und die Dauer von Partnerschaften bis ins
frühe Erwachsenenalter.
In: Frank
Lettke & Andreas Lange (HG) Generationen und Familie,
Frankfurt a/M: Suhrkamp
-
SCHMIDT, Gunter/MATTHIESEN, Silja/DEKKER, Arne/STARKE, Kurt. (2006):
Spätmoderne Beziehungswelten. Report über Partnerschaft und
Sexualität in drei Generationen. Wiesbaden: Verlag für
Sozialwissenschaften
- HERTEL, Janine/SCHÜTZ, Astrid/DePAULO,
Bella M./MORRIS, Wendy L./STUCKE, Tanja S. (2007): She's Single,
so what? How are singles perceived compared with people who are
married? In: Zeitschrift für Familienforschung, 19, S.139-158
- STARKE, Kurt (2005): Endet die Liebe?
Sexualität im Generationenvergleich. In: Heide Funk &
Karl Lenz (Hrsg.) Sexualitäten.
Weinheim/München: Juventa, S.89-114
- Statistisches Bundesamt
(Hrsg.)(2005): Leben und Arbeiten in Deutschland. Ergebnisse des
Mikrozensus 2004, Wiesbaden
- Statistisches Bundesamt
(Hrsg.)(2005a): Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Fachserie 1, Reihe
3 (Haushalte und Familien). Ergebnisse des Mikrozensus 2004,
Wiesbaden
- Statistisches Bundesamt
(Hrsg.)(2006b): Leben in Deutschland. Haushalte, Familien und
Gesundheit. Ergebnisse des Mikrozensus 2005 mit Tabellenanhang,
Wiesbaden
-
STRAUS, Jillian
(2006): Unhooked Generation. The truth about why we're still
single, New York: Hyperion
-
VASKOVICS, Laszlo A. (2006): Neue familiale Lebensformen - neue
soziale Systeme? In:
Caroline
Y. Robertson-von Trotha (Hrsg.) Vernetztes Leben. Soziale und
digitale Strukturen, H.12 Problemkreise der angewandten
Kulturwissenschaft, Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft,
Karlsruhe, Heft 12, S.143-162
- WAITE, Linda & Evelyn L. LEHRER
(2003): The Benefits from Marriage and Religion in the United States:
A Comperative Analysis. In: Population and Development Review, 29,
S.255-275
- WIRTH,
Heike & Kerstin DÜMMLER (2004): Zunehmende Tendenz zu späteren
Geburten und Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen. In:
Informationsdienst Soziale Indikatoren, 32, S.1-6
- ZIMMERMANN, Anke C. & Richard A.
EASTERLIN (2006): Happily Ever After? Cohabitation, Marriage,
Divorce, and Happiness in Germany. In: Population and Development
Review, 32, S.511-528
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