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Gerhard Schulze: Die Sünde

 
       
   

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Gerhard Schulze in seiner eigenen Schreibe

 
   
SCHULZE, Gerhard (2006): Lob der Treue.
Nicht die Erotik des Seitensprungs verdient Aufmerksamkeit, sondern das Glück alltäglicher Zweisamkeit,
in: Welt v. 13.01.

SCHULZE, Gerhard (2006): Lob der Alten.
Unaufhaltsame Demographie,
in: Welt v. 06.02.

"Lange ist es noch nicht her, daß »die Bevölkerungsexplosion« wie eine Gewitterwolke am Horizont stand; Bücher trugen den Titel »Zeitbombe Mensch«. Nun haben die Demographen die Schreckensvision aktualisiert; der Blick wanderte von außen nach innen; statt der Explosion ängstigt uns nun die Implosion. Nur emotional blieb alles beim alten: Wir befürchten Schlimmes.
Am Faktum der alternden Gesellschaft ist nicht zu zweifeln, an seiner Bewertung schon",
wirft Gerhard SCHULZE ein.

 
       
   

Die Sünde (2006).
Das schöne Leben und seine Feinde
München: Hanser

 
   
     
 

Klappentext

"Das Konzept der Sünde gilt in unserer heutigen Gesellschaft als überholt. Die sieben Ursünden Völlerei, Unkeuschheit, Habsucht, Trägheit, Zorn, Hoffart und Neid vertragen sich schlecht mit unserem Lebensstil, in dem raffiniertes Essen, ein ausgefülltes Sexualleben, Schnäppchen im Internet und Shopping als Garanten eines erfüllten Lebens gelten. Gerhard Schulze zeigt in diesem Buch, wie sich unsere Gesellschaft vom Konzept der Sünde distanziert hat, und wird damit kontroverse Diskussionen auslösen."

     
 
       
   

Rezensionen

BRAUER, Angelika (2006): Haben und Sein.
Gerhard Schulz entdeckt die sieben Todsünden als Kontrastmittel zum Wohlstandsleben,
in: Tagesspiegel v. 12.03.

"Wäre er doch ein Zyniker. Aber Schulze meint es mit uns gut und ernst. Wir jedoch hoffen auf kluge Köpfe, denen der Mut zum Negativen nicht fehlt; denn die werden gebraucht – solange es nicht um das Vertrauen auf den gesunden Menschenverstand, sondern um die Diagnose der kranken Gesellschaft geht", kritisiert BRAUER das Buch.

SEIBT, Gustav (2006): Kann denn Leben Sünde sein?
Vielfalt oder Orgie, Swingerclub oder Paradies mit 77 Jungfrauen: Gerhard Schulze verteidigt das massenhafte Glück der Konsumgesellschaft, wo Fleisch und Geist sich versöhnen können,
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 15.03.

Gustav SEIBT hat das Buch Die Sünde von Gerhard SCHULZE einzig unter dem Aspekt des Kulturkampfes zwischen Islam und Christentum gelesen:

"Gegen beide Gegner - den Fundamentalismus von außen, aber auch die religiösen Rückkehrsehnsüchte bei uns selbst - hat Schulze sein Buch geschrieben, eine warmherzigen, in vielen Passagen wunderbar konkrete und daher auch illusionslose Verteidigung aufgeklärter, diesseitiger Glückssuche."

KAUBE, Jürgen (2006): Kann denn Sünde Sünde sein?
Gerhard Schulzes Soziologie des schönen Lebens,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 15.03.

Jürgen KAUBE widmet sich ausgiebig dem Verhältnis von christlichem Mittelalter zur Moderne. Dabei kommt das Buch Die Sünde von Gerhard SCHULZE schlecht weg. Gustav SEIBT hatte über diese Mängel milde hinweg geschaut.

SPEICHER, Stephan (2006): Das schöne Leben lebe, wer da mag.
Gerhard Schulze hält viel vom Genuss und wenig von dessen Feinden: "Die Sünde",
in: Berliner Zeitung v. 17.03.

Stephan SPEICHER hält sich bei seiner Kritik des Buches Die Sünde von Gerhard SCHULZE an die Vorgaben von Jürgen KAUBE.

Neu:
WENZEL, Uwe Justus (2006): Der Moderne auf die Schultern klopfen und den Rücken stärken.
Gerhard Schulzes Soziologie des "schönen Lebens",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.07.

 
   

Essay zum Thema

Das Ende der Spassgesellschaft - Kulturkämpfe in der Popmoderne
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 28. August 2002
Update: 24. April 2015