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Das Gutachten in Debatte
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NIEJAHR, Elisabeth (2008): Die Legende von der Kinderlosigkeit.
Wenn der Staat will, dass die Zahl der Geburten zunimmt, sollte
er die Großfamilien besser fördern,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 28.02.
- WEHNER, Markus (2008): Drei, vier,
viele Kinder,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.05.
- Inhalt:
WEHNER berichtet über ein Gutachten von Hans
BERTRAM über das Verschwinden der Mehrkinderfamilie:
"Anders
als die öffentliche Debatte es nahelegt, ist nicht der Gebärstreik
der Akademikerinnen ursächlich für die geringe Kinderzahl
(...). Damit die Bevölkerungszahl nicht sinkt, braucht es 210
Kinder auf 100 Frauen. In Deutschland fehlen dafür 70 Kinder:
zwanzig wegen der gestiegenen Kinderlosigkeit; die anderen 50 sind
diejenigen, die früher als dritte, vierte oder weitere Kinder
aufwuchsen."
Für
WEHNER ist es einzig die traditionelle Familie, die die
bevölkerungspolitische Bestandserhaltung
garantiert:
"Eltern,
die zwölf Jahre als Ehepartner zusammenleben, haben demographisch
traumhafte 2,2 Kinder, wenn die Mutter zu Hause ist; bei
Teilzeitarbeit der Mutter sind es noch 1,8. Die Ehe ist
entscheidend, damit es (viele) Kinder gibt. Umstände, die sie
fördern, wie das politisch heftig bekämpfte Ehegattensplitting,
kommen in großem Maß Eltern mit Kindern zugute."
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