Inhaltsverzeichnis
Editorial
Vorwort der
Reihenredaktion
Vorbemerkung
Einleitung
1. Fragestellung
2. Ziel der Arbeit und Forschungsbeitrag
3. Aufbau der Arbeit
Teil I: Ausgangspunkt
1. Verortung von
‘Kinderlosigkeit’ innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses
zur demographischen Entwicklung
1.1 Das demographische
Krisenszenario
1.2 Bevölkerung als deutsche Bevölkerung
1.3 Probleme mit der Statistik: Langzeitprognosen zur
Bevölkerungsentwicklung und die aktuelle statistische
Datenlage zu Personen ohne Kinder
2. Überblick über die
wissenschaftliche Forschung zu Personen ohne Kinder
3. ‘Ungewollte’ und ‘gewollte Kinderlosigkeit’
3.1 ‘Ungewollte
Kinderlosigkeit’
3.2 ‘Gewollte Kinderlosigkeit’
4. Leben ohne Kinder
4.1 Der Lebensentwurf
ohne Kinder als Normalität in der Vergangenheit – ein
historischer Abriss
4.2 Aktuelle Daten zur Geburtenentwicklung in Deutschland
5. Wissenschaftliche
Erklärungsansätze für das Phänomen ‘Kinderlosigkeit’
5.1 Herkunftsfamilie und
emotional-affektive Gründe
5.2 Partnerschaften und individuelle Entwicklung
5.3 Ökonomische Motive
5.4 Kultureller Wandel bezüglich Familie und Kindern
5.5 Wandel des Geschlechterverhältnisses:
Mutterschaftsvorstellungen, weibliche Karriereorientierung und
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
6. Zusammenfassung und
Präzisierung der Fragestellung
Teil II:
Wissenssoziologischer Zugang und methodisches Vorgehen bei der
Rekonstruktion der gesellschaftlichen und subjektiven
Wissensvorräte
1. Wissenssoziologische
Forschungsansätze
1.1 Gesellschaftliche
Wissensvorräte und deren geschlechtsspezifische Ausprägungen
1.1.1 Institutionell
verfestigte geschlechtliche Wissensvorräte
1.1.2 Mythos der Zweigeschlechtlichkeit und westdeutscher
Muttermythos
1.1.3 Wissenschaftliches Wissen
1.1.4 Interdiskurse mit ihren popularisierten Wissensvorräten
1.2 Subjektiver
Wissensvorrat
2. Anrufung als
Erklärungsansatz der sozialen Ableitung von Wissen
3. Rekonstruktion der gesellschaftlichen und subjektiven
Wissensvorräte
3.1 Rekonstruktion der
subjektiven Wissensvorräte
3.1.1 Erhebung und
Sample
3.1.2 Auswertungsmethode: Rekonstruktives, sequenzanalytisches
Verfahren
3.1.3 Darstellung der Fallrekonstruktionen
3.2 Rekonstruktion der
gesellschaftspolitischen Wissensvorräte
3.2.1 Korpus
3.2.2 Diskursanalytische Auswertung der
gesellschaftspolitischen Wissensvorräte
3.2.3 Darstellung der gesellschaftspolitischen Wissensvorräte
3.3 Methodologische
Verschränkung der subjektiven und der gesellschaftlichen
Wissensbestände
Teil III:
Gesellschaftliches Wissen zum Lebensentwurf ohne Kinder:
Rekonstruktion der Genese von familienpolitischen und
institutionellen Wissensvorräten
1. Der
familienpolitische Diskurs: Wandel im Kleinen – Stabilität im
Großen
1.1 Die „behagliche"
Kleinfamilie als Norm – Familienpolitik 1949 bis 1968
1.1.1 Die 1950er Jahre:
„Kinder kriegen die Leute immer"
1.1.2 Die 1960er Jahre: Demographische Entwicklung als Problem
des Arbeitskräftemangels
1.1.3 Familienpolitische Maßnahmen: Abweichungen von der
‘Hausfrauenehe’ werden sanktioniert
1.1.4 Nationalsozialistische und sozialistische Gegendiskurse
und das ‘goldene Zeitalter’ der traditionellen Kleinfamilie
1.1.5 Zusammenfassung der Familienpolitik der 1950er/60er
Jahre
1.2 Widersprüchliche
Tendenzen in der Familienpolitik 1969 bis 1982 –
„Mitbestimmung" der Frauen in der Gesellschaft und Verharren
in der traditionellen Kleinfamilie0
1.2.1 Familienpolitische
Maßnahmen: Zwischen Wandel und Erstarrung
1.2.2 Sozialistische und emanzipatorische Gegendiskurse
1.2.3 Zusammenfassung der Familienpolitik der 1970er Jahre
1.3 Die Familie als das
„menschliche Gesicht" – Familienpolitik 1982 bis 1998
1.3.1 Die 1980er Jahre:
Versuch der Rückbesinnung auf traditionelle Werte und Normen
1.3.2 Die 1990er Jahre: Keine Wende in der Familienpolitik
durch die deutsche Vereinigung
1.3.3 Familienpolitische Maßnahmen vor und nach der
Wiedervereinigung
1.3.4 Sozialistische und emanzipatorische Gegendiskurse der
1980er und 90er Jahre
1.3.5 Zusammenfassung der Familienpolitik in den 1980er und
1990er Jahren
1.4 Ökonomisierung der
Familie – Familienpolitik 1998 bis 2005 140
1.4.1 Familienpolitische
Maßnahmen: Widersprüchliche Tendenzen der De- und
Re-Familiarisierung
1.4.2 Europäischer Gegendiskurs und historische Verortung
1.4.3 Zusammenfassung der Familienpolitik von 1998 bis 2005
1.5 Zusammenfassung der
familienpolitischen Wissensvorräte von 1949 bis 2004
2. Institutionelle
Wissensvorräte: Die öffentliche Verwaltung der westdeutschen
Großstadt N. und die dort vorherrschende weibliche
Normalitätsfolie
2.1 Die öffentliche
Verwaltung als wichtiger Arbeitgeber in Deutschland
2.1.1 Die öffentliche Verwaltung als weibliches Erwerbsfeld
2.1.2 Geschlechterstrukturen im öffentlichen Dienst
2.1.3 Frauen- und Geschlechterpolitik im öffentlichen Dienst
2.2 Die untersuchte
Verwaltung der westdeutschen Großstadt N.
2.2.1
Geschlechterstrukturen in der kommunalen Verwaltung der Stadt
N.
2.2.2 Geschlechterpolitik in der kommunalen Verwaltung der
Stadt N.
2.2.3 Die typisch weibliche Subjektposition in der Verwaltung
der Stadt N.
2.3 Zusammenfassung: Die
öffentliche Verwaltung und ihre geschlechterspezifischen
Wissensbestände
Teil IV: Biographische
Konstruktionen von Frauen ohne Kinder in der öffentlichen
Verwaltung
1. Falldarstellung I –
Frau A.: Gesellschaftliche Sorge als Legitimierung eines
enttraditionalisierten weiblichen Lebensentwurfs
1.1 Kurzportrait
1.2 Lebensentwurf ohne Kinder: „Es ruft nichts nach mir"
1.3 „Zurechtgelegte" Antworten auf Anrufungen zur Mutterschaft
in der Verwaltung der Stadt N.
1.4 Ausweichen als Umgang mit den Anrufungen aus dem nahen
Umfeld
1.4.1 Partnerschaft als
‘Familie in anderem Sinne’
1.4.2 Rufe nach Mutterschaft aus dem Freundeskreis:
Nicht-Mutter sein ist „unmoralisch"
1.4.3 Ambivalente Geschlechterkonstruktionen im politischen
Ehrenamt: Frauen ohne Kinder und Männer in Versorgerehen
1.5 In der
Herkunftsfamilie: Alle anderen leben „klassisch"
1.5.1 Anrufungen der
Herkunftsfamilie: „Gibt’s nichts Neues?"
1.5.2 Exkurs: Interpretation der Eingangsfrage „Was war oder
ist Ihre Mutter für eine Frau?"
1.5.3 Frau A.s Mutter: Ich hätte „schon gerne ganz
grundsätzlich ne ganz andere Mutter gehabt"
1.5.4 Geschlechtsspezifische Erziehung: Bildung, um eine gute
‘Partie’ zu machen
1.5.5 Der Vater: „wär auch gut ohne Kinder ausgekommen"
1.5.6 Die Geschwister leben „klassisch"
1.6 Reflexion und
Umdeutung der gesellschaftspolitischen Anrufungen zur
Mutterschaft: Gesellschaftliche Sorge als Konzept der
Gleichbehandlung aller Lebensentwürfe
1.7 Zusammenfassung Frau A.
2. Falldarstellung II –
Frau B.: ‘Berufliche Sorge um Kinder’
2.1 Kurzportrait
2.2 Lebensentwurf ohne eigene Kinder: „Der Leidensdruck war
nie so groß"
2.3 Reaktion auf Anrufungen in der Verwaltung: Keine
„typische" Verwaltungsangestellte
2.4 Kaum Anrufungen im nahen Umfeld
2.4.1 Partnerschaften
2.4.2 Freundeskreis als Familie
2.5 Anrufungen gegen
Mutterschaft in der Herkunftsfamilie
2.5.1 Sozialisatorische
Anrufung der Mutter: „wenn’s geht keine Kinder"
2.5.2 Der Freizeitvater
2.5.3 Anrufungen der Eltern
2.5.4 Geschwister
2.6
Gesellschaftspolitische Anrufungen: Reflexion der
geschlechtlichen Wissensvorräte
2.7 Zusammenfassung Frau
B.
3. Falldarstellung III –
Frau C.: Das Entweder – Oder: Selbstbestimmtes Leben ohne
Kinder oder traditionelles Familienarrangement
3.1 Kurzportrait
3.2 Leben ohne Kinder: „Eventuell Kinder, wenn das passt"
3.3 In der Verwaltung der Stadt N.: Enge Verwobenheit von
Arbeit und Privatleben
3.4 Temporalisierung der eigenen Lebensform und
Aufrechterhaltung der traditionellen Vorstellungen
3.4.1 Partnerschaft:
„kleines Familienleben" mit Partner und Tochter des Partners
3.4.2 Freundschaften: „ein Familienersatz"
3.5 Geschlechtliche
Wissensvorräte und Anrufungen in der Herkunftsfamilie:
„geordnete Bahnen"
3.5.1 Mutter: „mit Leib
und Seele Ehefrau"
3.5.2 Vater: Bewunderung für den abwesenden Vater
3.6
Gesellschaftspolitische Anrufungen: Reflexion von
geschlechtlichen Wissensvorräten
3.7 Zusammenfassung Frau C.
4. Falldarstellung IV –
Frau D.: Die Unbestimmbarkeit von sozialer Mutterschaft
4.1 Kurzportrait
4.2 Leben ohne Kinder: Ohne ‘Kinderwunsch’ zur sozialen
Mutterschaft
4.3 Anrufungen aus der Verwaltung: Sollerfüllung und
Abgrenzung vom ‘Rest des Lebens’
4.4 Im nahen Umfeld: Leerstelle soziale Mutterschaft
4.4.1 Partnerschaft:
„Vater von ganzem Herzen"
4.4.2 Freundschaften: Familie geht vor Freundschaften
4.5 In der
Herkunftsfamilie: Akzeptanz von sozialer Mutterschaft
4.5.1 Mutter:
Aufopfernde, chaotische Mutter
4.5.2 Vater: In der Kindheit oft abwesend und kein „guter
Vater"
4.6 Auf der Suche nach
einer anerkannten, „normalen" Familienform jenseits der
gesellschaftlichen Norm der traditionellen Kleinfamilie
4.7 Zusammenfassung Frau D.
5. Fazit
Teil V: Der
Lebensentwurf ohne Kinder – Zusammenhänge biographischer und
gesellschaftlicher Wissensvorräte
1. Generative Lagerung:
Anwesende Mütter – abwesende Väter
2. Subjektive Deutungen als Ableitungen des diskursiven Wissen
2.1 Reproduktionen und
Variationen des Muttermythos
2.1.1 Soziale
Mutterschaft
2.1.2 Berufliche Sorge für Kinder
2.1.3 Gesellschaftliche Sorge
2.2 Rationalisierung der
Lebensführung
2.3 Vorstellungen und Ansprüche an Partnerschaft
2.4 Tabellarische Zusammenfassung des individuellen Umgangs
mit hegemonialem Diskurswissen
3. Anerkennung und
Sagbarkeit des Lebensentwurfes ohne leibliche Kinder
4. Zusammenfassung
Teil VI: Schluss
1. Zusammenfassung der
Ergebnisse
2. ‘Frau = Mutter’