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Maria S. Rerrich: Die ganze Welt zu Hause

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Maria S. Rerrich in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Die ganze Welt zu Hause (2006).
Cosmobile Putzfrauen in privaten Haushalten
Hamburg: Hamburger Edition

 
   
 
 

Klappentext

"Heute putzen Frauen aus aller Welt Wohnungen in Deutschland. Sie verlassen ihre Heimat und ihre Familien, um hier Geld zu verdienen. Maria S. Rerrich führte in Hamburg und München Interviews mit cosmobilen Putzfrauen und sprach auch mit Arbeitgeberinnen und einschlägig arbeitenden Experten aus der Verwaltung, Politik und Sozialen Arbeit. Sie ermöglicht so einen Einblick in die Lebensführung der zum Teil illegal in Deutschland lebenden Frauen, fragt, wie ihre sozialen Netzwerke funktionieren, wie sie wohnen und ihre Freizeit verbringen, was sie tun, wenn sie krank sind."

 
 
       
     
   
  • Rezensionen

    • THADDEN, Elisabeth von (2006): Vom Kabeln und Putzen.
      Was hat die digitalisierte Welt des Thomas L. Friedman mit der putzfrauenbedürftigen Welt von Maria Rerrich zu tun? Sie ist ein und dieselbe. Über Glanz und Elend der Globalisierung,
      in: Literaturbeilage der Zeit, Nr.40 v. 28.09.
    • DIEHL, Sarah (2006): Sauber bleiben,
      in:
      konkret literatur Nr.31, Oktober
    • DRIBBUSCH, Barbara (2006): Den Blick auf die zweite Welt öffnen.
      Die Soziologin Maria Rerrich beschreibt einfühlsam die Subkultur der ausländischen Putzfrauen in Deutschland,
      in: Literaturbeilage der taz v. 04.10.
    • SCHLOEMANN, Johan (2006): Wer sind die unsichtbaren Geister?
      Die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern ist gescheitert: Maria S. Rerrich stellt die Dienstbotenfrage des 21. Jahrhunderts,
      in: Literaturbeilage der SZ v. 04.10.
    • Neu:
      ENGELS, Bettina (2006): Und wenn Sie bitte nachher auch noch dort ein wenig wischen könnten?
      Putzen für die Reichen und beten für die Armen - beides bleibt Frauensache: Maria Rerrich folgt den Kolonnen cosmobiler Putzfrauen in die privaten Haushalte,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.10.
      • Inhalt:
        "Ungefähr ein Jahr lang hielten wir es mit den fast täglichen Streitereien über eine gerechte Verteilung der Haushaltsaufgaben aus, dann taten wir das bis dahin Undenkbare und engagierten eine Putzfrau - aus Polen", schreibt ENGELS über  ihre eigenen Erfahrungen Ende der 90er Jahre.

                  
         ENGELS ist da kein Einzelfall gewesen. Wir erinnern uns, das war genau zu jener Zeit, über die Florian ILLIES in "Generation Golf" schrieb:
                  
         "Dankbar war man (...), als Kracht und Stuckrad-Barre als erste Generationsgenossen zugaben, eine Putzfrau zu haben. Da ging ein Ruck durchs junge Deutschland. Ich wollte ja immer, hatte mich nur nie getraut, weil ich dachte, das macht man nicht" .
                  
         In einer Rezension des Buches "Die heimliche Rückkehr der Dienstmädchen" von ODIERNA hat single-dasein.de diese Problematik bereits im Jahr 2000 beschrieben.  Im Buch "Die Single-Lüge" wird dieses Thema im Kapitel über die Ökonomisierung des Sozialen noch weiter gedacht.
 
   

Weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 09. Oktober 2006
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