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Ulrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim: Fernliebe

 
       
   

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Ulrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim im Gespräch

 
   

GUTMAIR, Ulrich (2011): "Im Bett mit den Anderen".
Globalisierung: Wie Liebe und Familie die Grenzen von Sprache, Kultur und Nationalität sprengen, zeigen Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck in ihrem Buch "Fernliebe",
in: TAZ v. 12.10.

Neu:
VILLACHICA, Jeanette (2011): Wie Familien in Zeiten der Globalisierung funktionieren.
Das Soziologen-Ehepaar Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck hat ein Buch über den Wandel von Paarbeziehungen und Familienbanden in Zeiten der Globalisierung geschrieben,
in:
Badische Zeitung v. 03.11.

 
       
   

Fernliebe (2011).
Lebensformen im globalen Zeitalter
Berlin: Suhrkamp

 
   
     
 

Klappentext

"Familie und Liebe in Zeiten der Globalisierung: Die Großeltern in Thessaloniki und ihr Enkel in Cambridge sprechen jeden Abend miteinander – via Skype. Eine US-Amerikanerin und ihr schweizerischer Ehemann ärgern sich über hohe Telefonrechnungen und Reisekosten. Ein europäisches Ehepaar erfüllt sich den Kinderwunsch mit Hilfe einer indischen Leihmutter.

Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim, die Autoren des Bestsellers Das ganz normale Chaos der Liebe, untersuchen in ihrem neuen Buch alle Arten von Fernbeziehungen, von Kontinente und Kulturen verbindenden Ehen, Skype-gestützten Liebesbeziehungen, Chatroom-Tragödien, globalisierten Dienstmädchen, indischen Leihmüttern, äthiopischen Arbeitsmigranten (und von vielen mehr). Ihr Befund: Familien sind nicht mehr länger Territorial-, sondern Weltfamilien. Ob die Liebenden oder Familienmitglieder es wollen oder nicht, sie werden im Binnenraum des eigenen Lebens mit der Welt konfrontiert. So gewinnen in den Liebesbeziehungen die Gegensätze zwischen Erster und Dritter Welt reale Gestalt, sie nehmen Gesichter und Namen an. Hier treffen die Verschiedenheiten der Sprachen, der Vergangenheiten, der rechtlichen und politischen Ordnungen aufeinander.

Die Weltgesellschaft hält Einzug in »Normal«-Beziehungen und »Normal«-Familien, stiftet Unruhe, Verwirrung, Überraschung, Lust, Freude, Zusammenbrüche und Haß. Denn wir leben in einer Welt, in der der Liebste häufig entfernt und der Entfernte der Nächste ist.

Trotz aller Probleme zählen die Autoren nicht zu den Pessimisten der Fernliebe: »Kann es sein, daß das, woran die große Welt scheitert, in den neuen Familien gelegentlich dennoch gelingt: die Kunst des Zwischenraums, die Kunst, mit und über Grenzen hinweg zusammenzuleben?«"   

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

kapitel i
Wie Normalfamilien sich in Weltfamilien verwandeln

kapitel ii
Zwei Nationen, ein Paar: Geschichten vom wechselseitigen Verstehen und Mißverstehen

kapitel iii
Wieviel Ferne, wieviel Nähe verträgt die Liebe?

kapitel iv
Weltmarkt, Weltreligionen, Weltrisiken, Weltfamilien: Wie globale Schicksalsgemeinschaften entstehen

kapitel v
Heiratsmigrantinnen: Der Traum vom besseren Leben

kapitel vi
Hausarbeitsmigrantinnen: Mutterliebe aus der Ferne

kapitel vii
Schwindet die Männerherrschaft? Warum Frauen in Weltfamilien gewinnen

zwischenbetrachtung: Die Chancen der Globalisierung – Weltfamilien als transnationale Wirtschaftsunternehmen

kapitel viii
Meine Mutter war eine spanische Eizelle: Über Kinderwunschtourismus und globale Patchwork-Familien

kapitel ix
Zusammen, aber getrennt: Modell Weltfamilien

kapitel x
Wie weltoffen sind Weltfamilien?

     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Fernbeziehungen - Wie der veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt
 
   

Rezensionen

KREMLA, Andreas (2011): Wenn Liebe die ganze Welt umspannt.
Soziologie: Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim singen ein Lied für die globalisierte Liebe,
in: Falter Nr.41 Buchbeilage v. 12.10.

SCHIRACH, Ariadne von (2011): Globalisierung im Privaten,
in:
DeutschlandRadio v. 01.11.

 
   

Das Buch in der Debatte

ANDRE, Thomas (2011): Der lange Fluch über die Entfernung der Liebe.
Fernbeziehungen: Sie lebt in Hamburg, er in Berlin. Oder er wohnt in Deutschland, die Familie in den USA. Fernbeziehungen schaffen Weltfamilien, sagen Soziologen,
in: Hamburger Abendblatt v. 10.09.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 10. September 2010
Update: 04. November 2011