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Horst W. OPASCHOWSKI
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Freizeit-Monitor
2000
Mehr Betriebsamkeit als
Einsamkeit. Ein Single bleibt selten allein
B.A.T. Freizeit-Forschungsinstitut
in Hamburg
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Horst W. Opaschowski in
seiner eigenen Schreibe
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- OPASCHOWSKI, Horst
(1999): Wohin driftet der flexible Mensch?
Die Flexibilisierung des
Arbeitslebens und ihre Folgen,
in: DeutschlandRadio
Berlin v. 06.01.
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (2000): "Mehrere Leben leben!"
Freizeitgestaltung
im nächsten Jahrtausend,
in: Trierischer
Volksfreund v. 02.01.
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (2001): Lebensplanung als Designaufgabe,
in:
Welt
v. 09.05.
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Horst W. Opaschowski im
Gespräch
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- WISKOW,
Jobst-Hinrich (1999): Wird der Ladenschluss
abgeschafft?
Freizeitforscher
Opaschowski warnt: "Wir stecken in der
Fortschrittsfalle",
in: Tagesspiegel
v. 13.10.
- SCHWISCHEI,
Gerhard (2002): Gewagte Anregungen für ein neues
Solidarsystem.
Ältere
Menschen werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt.
Gleichzeitig soll man aber länger arbeiten. Auf
der Suche nach Lösungsansätzen,
in: Salzburger Nachrichten
vom 26.03.
- Inhalt:
Interview
mit dem Freizeitpädagogen Horst W.
Opaschowski
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Die neueste
Single-Studie im WWW
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Die neueste
Single-Studie in den Medien
- HSM
(2000): Singles heizen Konsum an.
Neue
Studie von Hamburger Freizeitforscher,
in:
Hamburger
Abendblatt v.
16.11.
- Kommentar:
Nichts Neues
vom Freizeitpädagogen
OPASCHOWSKI. Alles wie 1981
("Allein in der
Freizeit") nur eben mehr vom
gleichen (Familien contra Singles
- ansonsten ein großes schwarzes
Loch, das die restlichen
Lebensformen verschluckt hat) und
mit neuerer Technik (Email und
Handy statt Telefon)...
- AHRENS,
Peter (2000): Quo vadis, Single?
Endlich
wieder Revolutionäres aus dem Hause
Opaschowski am Alsterufer: Wer allein
lebt, geht öfter in die Kneipe,
in: TAZ
Hamburg v. 18.11
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Die Single-Gesellschaft
in der Sicht von OPASCHOWSKI
- Literatur
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (1981): Allein in der
Freizeit, Schriftenreihe zur
Freizeitforschung des BAT
Freizeit-Forschungsinstituts, Bd.
2, Hamburg
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (1994): Singles: Die
Hätschelkinder der
Konsumgesellschaft, in: Grözinger,
G. (Hg.) Das Single.
Gesellschaftliche Folgen eines
Trends,
Opladen: Leske und Budrich, S.
25-39
- OPASCHOWSKI,
Horst W. (1997): Medien,
Mobilität und Massenkultur. Neue
Märkte der Erlebnisindustrie
oder verlorene Aufgabenfelder der
Pädagogik?, in: Spektrum
Freizeit,
19, 1-2, S. 26-49
- Berichte in den
Medien
- SCHLIESSELBERGER,
Helmut (2001): Zukunftstrends mal
zehn.
Freunde
statt Familie, Leistung als
Lebenssinn, Ausgrenzung durch
neue Technologien. Die Zukunft
hat laut Trendforscher
Opaschowski begonnen,
in: Salzburger
Nachrichten
v. 10.07.
- Kommentar:
Der
Freizeitpädagoge Horst
OPASCHOWSKI ist bei den
Trendforschern der
Gegenspieler von Matthias
HORX.
Sieht HORX nur die
positiven Seiten der
"Individualisierung",
so thematisiert
OPASCHOWSKI nur die
negativen Seiten dieses
angesagten Trends.
Der
Freizeitpädagoge setzt
Individualisierung mit
Vereinzelung gleich:
"Immer mehr Menschen
leben und wohnen allein.
Seit 1900 hat sich der
Anteil der
Einpersonenhaushalte von
7% auf 35% verfünffacht.
Hauptursachen: Soziale
Aufwertung des
Alleinlebens; Aufschub
der Familiengründung;
gestiegene
Mobilitätsanforderungen;
verlängerte
Ausbildungszeiten.
Für die Zukunft ist mit
einer weiteren Zunahme
dieser Lebensform zu
rechnen. Noch Mitte der
80er Jahre waren Familie
sowie Ehe und
Partnerschaft die
persönlich wichtigsten
Bereiche im Leben. Jetzt
haben erstmals die
Freunde und der
Bekanntenkreis der
Familie den Rang
abgelaufen. Singles sind
die 'Hätschelkinder der
Konsumgesellschaft, weil
sie den Konsum anheizen'.
Aber wer keine feste
private Beziehung mehr
wagt, könne in Zukunft
auch keine soziale
Geborgenheit mehr
erwarten."
Der
Fehlschluss dieser
Trendaussage beruht
darauf, dass der
statistische Begriff
"Einpersonenhaushalt"
mit dem Beziehungsbegriff
"Partnerlosigkeit"
gleich gesetzt wird und
ein Gegensatz von Familie
und Single-Dasein
konstruiert wird.
Der
Mainzer Soziologe Norbert
F. SCHNEIDER (siehe
Allgemeine Zeitung Mainz
vom 23.06.2001)
spricht dagegen von einer
"paarorientierten
Gesellschaft" und
die Forschungen zur
"multilokalen
Mehrgenerationen-Familie"
zeigen, dass
Single-Dasein
und Familie kein
Gegensatz sein muss.
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