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Thomas Klein in seiner eigenen Schreibe
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- KLEIN, Thomas (1993): "Marriage squeeze"
und Heiratsverhalten. Eine empirische Untersuchung zum Einfluß
struktureller Faktoren auf den individuellen Lebensverlauf, in:
Diekmann, A. & Weick S. (Hg.) Der Familienzyklus als sozialer
Prozeß. Bevölkerungssoziologische Untersuchungen mit den Methoden
der Ereignisanalyse. Berlin: Duncker & Humblodt, S.234-258
- KLEIN, Thomas (1995): Heiratsmarkt und "Marriage
Squeeze".
Analysen zur Veränderung von Heiratsgelegenheiten in der
Bundesrepublik, in: B. Nauck & C. Onnen-Isemann (Hg.) Familie im
Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung. Rosemarie Nave-Herz zum
60. Geburtstag gewidmet. Neuwied: Luchterhand, S.357-367
- KLEIN, Thomas (1999):
Pluralisierung versus Umstrukturierung am
Beispiel Partnerschaftlicher Lebensformen
(KÖLNER ZEITSCHRIFT FÜR SOZIOLOGIE UND
SOZIALPSYCHOLOGIE H.3/99, S.469-490)
- KLEIN, Thomas (2000): Der Trugschluss
von der Liebe.
Die Wahl des Partners ist nur vermeintlich eine höchst private
Entscheidung, bei der Zuneigung und Zufall die wichtigsten Rollen
spielen. Thomas Klein vom Institut für Soziologie entmystifiziert
die Partnerwahl. Er schildert die Entscheidung für einen
Lebenspartner als komplexes Geflecht unterschiedlichster Faktoren,
das entscheidend von der Arithmetik des Heiratsmarkts regiert wird,
in: Ruperto Carola Nr.1
- Neu:
LENGERER, Andrea & Thomas KLEIN (2007): Der langfristige Wandel
partnerschaftlicher Lebensformen im Spiegel des Mikrozensus,
in: Wirtschaft und
Statistik, Heft 4, April
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Thomas Klein im Gespräch
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- BÖCK, Ingrid (2000):
"Gelegenheit macht Liebe".
Der Soziologe
Thomas Klein erläutert, welchen Regeln die Partnerwahl folgt und
warum Männer künftig das Nachsehen haben,
in: Focus Nr.45 v. 06.11.
- Inhalt:
Der
Heidelberger Soziologe geht auf die Bedingungen des Partner- bzw.
Heiratsmarkts ein und rückt den Single-Mythos zurecht, indem er
darauf hinweist, dass "die Hälfte aller Menschen in so genannten
Single-Haushalten über 65 Jahre alt sind"
- Kommentar:
Natürlich
darf seine These nicht fehlen, dass künftig Männer das Nachsehen
haben, weil es einen Heiratsengpass gibt, der diesmal nicht die
Frauen, sondern die Männer treffen soll (siehe dazu meinen
Kommentar vom 05.10.)
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Klappentext
"Die
Beschreibung und Analyse sozialer Strukturen
betrifft letztlich alle Teilbereiche der
Gesellschaft. Erfasst werden insbesondere die
demographische Entwicklung, Haushalts- und
Familienstrukturen und die soziale Ungleichheit,
speziell in Bezug auf Bildung, auf Erwerbstätigkeit
und Beruf sowie auf die Einkommensverteilung und die
Wohlstandsentwicklung."
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1
Allgemeine Vorbemerkungen
2
Bevölkerung
2.1 Bevölkerungsgröße
2.2 Altersstruktur
2.3 Geburten
2.4 Lebenserwartung
2.5 Migration
3 Haushalt und Familie
3.1 Haushaltskomposition und private Lebensformen
3.2 Partnerwahl und Heirat
3.3 Scheidung und Wiederheirat
3.4 Der Auszug von Kindern aus dem Elternhaus
4
Soziale Ungleichheit und Soziale Mobilität
4.1 Bildung
4.2 Berufsstruktur und Beschäftigung
4.3 Wohlstand und Armut
4.4 Weitere Dimensionen sozialer Ungleichheit und
sozialer Mobilität
5
Informationelle Grundlagen der Sozialstrukturanalyse
(von Johannes Stauder)
5.1 Institutionelle Infrastruktur
5.2 Allgemeine Charakteristika von Sozialstatistiken
5.3 Die wichtigsten Datenquellen
5.4 Regelmäßige Publikationen
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Klappentext
"Die Wahl des Lebenspartners: Eine
vermeintlich ganz private Angelegenheit, die
allenfalls psychologisch zugänglich erscheint?
Analysen zeigen, dass die Partnerwahl nur auf den
ersten Blick höchst privat und individuell ist.
Tatsächlich folgt sie nämlich sozialen
Regelmäßigkeiten:
Weit überzufällig finden Partner zusammen, die beide
gebildet sind, beide ungebildet, ein ähnliches Alter
haben, ähnlich attraktiv sind, beide rauchen, am
selben Ort wohnen, dieselbe ethnische Herkunft haben
usw.
Warum ist das so? Viele Beiträge des vorliegenden
Buches kommen zu dem Ergebnis, dass der Heiratsmarkt
eine ganz wesentliche Rolle spielt: Der Ausgleich
von günstigen und ungünstigen Partnereigenschaften
auf dem Heiratsmarkt und nicht zuletzt die Größe und
die Sozialstruktur des Heiratsmarktes."
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- DOUDNA, Christine/McBRIDE, Fern
(1981): Where are the men for the women at the top?, in:
Stein, P. J. (Hg.) Single life: Unmarried adults in social
context, New York: St. Martin's Press, S. 21-34
-
JÜRGENS, Hans W./POHL, Katharina
(1985): Sexualproportionen und Heiratsmarkt, in:
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 11, 2, S.
165-178
- WESTHOFF, Charles F./GOLDMAN, Noreen
(1988): Figuring the Odds in the Marriage Market, in:
Wells, G. J. (Hg.) Current Issues in Marriage and the Family,
4. Aufl., New York: Macmillan, S. 39-45
- NOACK, Frank (2000): The Kid.
Junges Ego. Disney-Remake über zwei
Ecken: John Turtletaubs Film mit Bruce Willis,
in: Tagesspiegel
v. 05.10.
- Kommentar:
NOACK
hat sich an den NEWSWEEK-Artikel "Too late for Prince
Charming" von Eloise Salholz aus dem Jahr 1986 erinnert.
Dies ist wohl der am meisten zitierte Artikel der 80er Jahre
zum Thema Single-Frauen gewesen.
Er ist quasi unsterblich
und geistert immer wieder einmal durch die Weltpresse, z.B.
im Februar 1999 durch den Nouvel Observateur. Dort wird er
behandelt, als ob er gerade erst geschrieben worden wäre:
"Sans
parler de cette autre étude publiée dans «Newsweek»
affirmant qu'à Manhattan une femme à la fois active et
diplômée avait «autant de chances de trouver un compagnon
que de se faire abattre par un terroriste»".
Der Artikel hat
eine ganze Ära von Frauen-Literatur begründet.
Angefangen
hat das mit
Elisabeth DUNKELs 1988er Bestseller "Every Woman Loves a
Russian Poet" (deutsch: Der Fisch ohne Fahrrad).
Er hat außerdem die Ratgeberliteratur beflügelt. Susan Page hat
ein ganzes Kapitel nur dem Thema gewidmet, ihren
verzweifelten Klientinnen die Statistik zu erklären, bevor
sie zum Kern ihres Themas kommen konnte. Andere haben den
Slogan gleich als Titel für ihren Ratgeber verwendet.
Ein
beliebtes Spiel ist auch die Abwandlung. So heißt es bei
Claudia KELLER:
"Lena ist vierunddreißig und somit hart an
jener Schallgrenze, an der eine Frau, wie wir alle
schaudernd vernommen haben, eher von einem Tiger gefressen
wird, als daß sie noch die Chance hätte, einen Mann zu
finden".
Nun also
hat NOACK diesen Slogan wieder ausgekramt, um ihn auf
Single-Männer anzuwenden. Er meint, dass die
Unterhaltungsindustrie nun auch Männer unter Druck setzen
will. Hoffentlich gehen da auch wirklich Junggesellen rein
und nicht wieder nur Verheiratete.
Soziologinnen
wie Dorothea KRÜGER warten schon seit 10 Jahren darauf, dass
die Männer endlich begreifen, dass sie mit einem
Heiratsengpass zu kämpfen haben. Außer Thomas KLEIN , der
seit Mitte der 90er Jahre vergeblich mit seinen Statistiken
hausieren geht, hat das noch keiner eingesehen.
Vielleicht
glauben Männer weniger an Statistiken als an Horoskope. Man
müsste dann die Geschichtsschreibung ändern. Vielleicht
lesen sie auch nur die falschen Bücher oder gar keine.
Vielleicht müsste man aber auch einen Werbetexter wie
Viktor
PELEWIN oder
Frédéric BEIGBEDER (kennt man bei uns zwar noch nicht,
aber das ändert sich) darauf ansetzen ein männliches Pendant
zu erfinden.
NOACK macht es sich
jedenfalls zu einfach, aber ich kann wenigstens meine
Sammlung um einen weiteren Artikel erweitern.
- MARTIN, Frank O.
(2001): Marriage Squeeze in Deutschland - aktuelle
Befunde auf der Grundlage der amtlichen Statistik, in: Thomas
Klein (Hg.) Partnerwahl und Heiratsmuster. Sozialstrukturelle
Voraussetzungen der Liebe, Opladen: Leske + Budrich, S.287-313
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weiterführende
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