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Thomas Meyer: Die Ausdifferenzierung der Privatheit

 
       
     
       
     
       
   

Thomas Meyer in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • MEYER, Thomas (1993): Der Monopolverlust der Familie.
    Vom Teilsystem Familie zum Teilsystem privater Lebensformen.
    In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, S. 213-217.

  • MEYER, Thomas (2002): Das "Ende der Familie": Szenarien zwischen Mythos und Wirklichkeit.
    In: Ute Volkmann& Uwe Schimank (Hg.): Soziologische Gegenwartsdiagnosen II: Vergleichende Sekundäranalysen. Opladen, S. 199-224

    MEYER, Thomas (2002): Moderne Elternschaft – neue Anforderungen, neue Belastungen.
    In: Aus Politik und Zeitgeschichte, S. 40-46

    MEYER, Thomas (2004): Die Familie im demografischen Wandel.
    In: Bernhard Frevel (Hg.): Herausforderung demografischer Wandel, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S.58-74

  • MEYER, Thomas (2009): Die Wiedergeburt der "Klassengesellschaft".
    In: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, September

  • Neu:
    MEYER, Thomas (2010): Die neue Klassengesellschaft.
    In: Vorgänge Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, S. 213-224

 
       
   

Modernisierung der Privatheit (1992).
Differenzierungs- und Individualisierungsprozesse des familiären Zusammenlebens
Opladen: Westdeutscher Verlag

 
   
     
 

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Funktionale Differenzierung als zentrale Dimension gesellschaftlicher Modernisierung

3 Struktur- und Funktionswandel der Familie

3.1 Theoretische Vorbemerkungen

3.2 Der Funktionszusammenhang des »ganzen Hauses«

3.2.1 Familiengröße
3.2.2 Soziale Beziehungen im »ganzen Haus«

3.2.2.1 Geschlechtsrollen und Arbeitsteilung
3.2.2.2 Stellung der Kinder

3.3 Die bürgerliche Familie - Vorläuferin der Moderne

3.3.1 Funktionale Spezialisierung der Familie
3.3.2 Romantische Ehe
3.3.3 Funktionale Geschlechtsrollenspezialisierung
3.3.4 Stellung der Kinder

3.4 Die Arbeiterfamilie

3.4.1 Rollenstruktur und Binnenmilieu

4 Universalisierung des bürgerlichen Familienmodells

4.1 Das Monopol der bürgerlichen Familie: ein institutionalisiertes, segmentär differenziertes und funktional spezialisiertes Teilsystem der Gesellschaft

5 Demographische Entwicklungslinien und Veränderungsprozesse im familialen Zusammenleben

5.1 Geburtenentwicklung
5.2 Eheschließungsquoten und Heiratsbereitschaft
5.3 Nichteheliche Lebensgemeinschaften
5.4 Ehescheidungen
5.5 Einelternfamilien
5.6 Alleinlebende und "Singles"
5.7 Wohngemeinschaften

6 Differenzierungsmerkmale des familialen Zusammenlebens

6.1 Vorbemerkung: Vom Teilsystem Familie zum Teilsystem privater Lebensformen

6.1.1 Partnerschaftsorientierter Privatheitstyp
6.1.2 Kindorientierter Privatheitstyp
6.1.3 Individualistischer Privatheitstyp

6.2 Ausdifferenzierung der Privatheit: das Ende des institutionellen Familienmonopols

6.3 Entdifferenzierungsaspekte familialer Lebensformen

7 Individualisierung des familialen Zusammenlebens

7.1 Vorbermerkung: Der Zusammenhang von Differenzierung und Individualisierung

7.2 "Individualisierungsprozesse": Überlegungen zum Modernisierungsschub von Gesellschaft und Familie

7.3 Differenzierung familialer und privater Biographiemuster

7.3.1 Individualisierung des Lebenslaufs
7.3.2 Differenzierung der Privatheitsbiographie
7.3.3 Strukturwandel der Jugend

7.4 Individualisierung und weiblicher Lebenszusammenhang

7.4.1 Wandel der Frauenrolle
7.4.2 Frauen-Individualisierung und familiale Entwicklung

7.5 Individualisierung und Wertdynamik

7.5.1 Enttraditionalisierung und Differenzierung des Wertsystems
7.5.2 "Neuer Individualismus"

8 Schlußbetrachtung

Zitat:

Vom Teilsystem Familie zum Teilsystem privater Lebensformen

"Den Ausgangspunkt (...) bildet (...) die Annahme, daß sich das einheitliche Teilsystem Familie in Privatheitstypen, die als unterschiedliche Subsysteme zu betrachten sind, ausdifferenziert und daß in Anbetracht fortschreitender Modernisierungsprozesse die Gesellschaft sich weiter differenziert und jeweils - die funktionale Effektivität des Privatheitssystems insgesamt steigernde - spezialisierte Subsysteme mit jeweils charakteristischen  »Eigenrationalitäten« zur Verfügung stellt. Es lassen sich nunmehr zwei neue, neben die Normalfamilie tretenden Sozial- bzw. Privatheitssysteme unterscheiden. Entsprechend sollen im folgenden drei idealtypische, in dieser Form überspitzte und in der empirischen Realität in Reinform nicht auffindbare Privatheitstypen mit jeweils divergierenden Sinnprimaten unterschieden werden. So sind für Privatheitstypen mit Kindern spezifische, eben erzieherische Handlungsthemata strukturprägend. Dagegen charakterisiert die nicht-reproduktiven Privatheitstypen der NELG und kinderlosen Ehen eine spezifisch partnerschaftliche und die Lebensform der Wohngemeinschaften und Singles eine spezifisch individualistische Handlungsthematik."
(Thomas Meyer in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 1993, S.27)

     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Das neue Tabuthema - Gewollte Kinderlosigkeit in Deutschland
 
   

Thomas Meyer im WWW

www.fb1.uni-siegen.de/soziologie/mitarbeiter/meyer/kontakt.html?lang=de

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 23. Oktober 2011