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Nachwort
Das
Schlusswort gehört Andreas MERKEL und seiner Besprechung des
Romans Leichtes Licht von Hans PLESCHINSKI in der
repressiv ironischen taz vom 09.04.2005.
Er formuliert darin die typische Lesart aus der
Sicht einer paar- und familienorientierten Gesellschaft.
Dies umso mehr, da darin ein grundsätzliches Vorurteil gegen
Alleinreisende zum Ausdruck kommt.
"Nach ein
paar Urlaubstagen beginnt Perlacher seitenlange Bekenner-E-Mails
an ihre potenziellen Geliebten zu Hause zu formulieren (...),
aber nur im Geiste, denn sie weiß, dass sie diese »Strompost«
(sic!) »nimmer, in keinem Internetcafé« abschicken wird. Zu
verstörend sind Persönlichkeit und Einsamkeit, die hier
plötzlich hervorbrechen - unsere wahren Gefühle, eine
Beleidigung und Überforderung für jeden anderen.
Am Ende möchte man den Roman
dennoch am liebsten allen Alleinreisenden im Bekanntenkreis als
Urlaubslektüre ans Herz legen auf die Gefahr hin, dass sie nie
wieder mit einem sprechen würden. Keine Verarsche."
Wir kennen
natürlich den Bekanntenkreis von Andreas MERKEL nicht, aber
offenbar ist dessen Spektrum sehr beschränkt, denn
Alleinreisende sind eine sehr heterogene Gruppe, was man im
von single-generation.de nachlesen kann.
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- Allein im Restaurant
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HEINS, Gabriele (2005): "Kommt der Herr noch?".
Immer noch sorgen wir für
Verwirrung. Wir gehören einer unbekannten Art an, die im Stundenplan
der Berufsschule fürs Gastgewerbe nicht vorkommt und die man
deswegen gerne mal an den hintersten Tisch neben den Toiletten
verbannt: allein essende Frauen im Restaurant,
in: TAZ v. 26.02.
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Erfahrungsberichte
- EBERT, Michael (2004): Ich reise mit mir.
Zu zweit oder mit Freunden verreisen kann jeder. Aber was
passiert, wenn man ohne Begleitung unterwegs ist? Eine Reise nach
Tobago, auf den Spuren von Robinson Crusoe. Und zu sich selbst,
in: Neon, November
-
ERPENBECK, Jenny (2002): Ich mit
mir allein.
Was
anfangen mit drei freien Tagen? In den Wölzer Tauern Granate
sammeln, Tanzen und Jodeln,
in: Die ZEIT. Reisebeilage Nr.12 v.
14.03.
-
SCHIRMBECK, Frauke (2004): Seht, da isser!
Allein mit Kind im schicken All-inclusive-Club mit Familienglück,
in: TAZ v. 07.02.
-
SCHOMANN, Stefan (2004): Flitterwochen mit mir selbst.
Allein unter Verliebten oder Das falsche Marktsegment im
Wasserbungalow,
in: TAZ v. 07.02.
- Reisemagazin
-
KRESTA, Edith (2004): Allein & draußen.
Tourismus, sozial und
umweltverantwortlich. Das ist Thema unseres Reisemagazins. Was
geschieht im Ökotourismus und wie sieht es mit Angeboten für
Alleinreisende aus?
in: TAZ v. 31.01.
- Vorurteile gegenüber Alleinreisenden
-
BITTRICH, Dietmar (2002): Allein
reisen.
Der
garstige Gast,
in: Welt am Sonntag v. 02.06.
- KÜPPERS, Kirsten (2002):
Hiergeblieben!
Die Welt ist nicht genug: Von Menschen, die den Urlaub zu Hause
verbringen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.09.
-
MERKEL, Andreas (2005): Bekannte fürs Leben.
Ein
Buch für Menschen, denen Harald Schmidt zu prollig ist und die
lieber bei der Lektüre
der "Buddenbrocks" ablachen: Hans Pleschinski legt mit "Leichtes
Licht" eine Anti-Novelle vor,
in: TAZ v. 09.04.
- Alleinreisende als Zielgruppe (Sicht
der Reiseveranstalter)
-
ADEN, Mareke (2004): Singles im Profil.
Sie sind als Zielgruppe
schwer zu fassen: Nicht jeder Alleinlebende oder Alleinreisende ist
auch Single. Annäherung an eine Minorität,
in: TAZ v. 31.01.
-
COOK, Thomas (2004): Frauen ohne männlichen Beistand,
in: TAZ v. 07.02.
- KLEINSCHMIDT, Carola (2001):
Egotrip.
Die Touristikbranche macht mit Alleinreisenden gute Geschäfte. Vor
allem kleinere Anbieter haben sich auf Ferien für Solisten
spezialisiert,
in:
LebensmittelZeitung Spezial. Singles: Individualisten machen mobil,
Nr.3, August
- Alleinreisende und ihre Wünsche
(Verbandssicht)
- Wissenschaftliches zum Alleinreisen
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