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single-generation.de im WWW
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Cornelsen Verlag über single-generation.de:
"Ausführliche
Darstellung von zahlreichen zeitgenössischen Autoren und
deren derzeitigen literarischen Strömungen (Generation
Golf,
Popliteratur, Generation Berlin u.a) mit weiterführenden
Links".
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Kaspar
Maase im Buch
"Generationen" über single-generation.de:
"Golf
und Ally wurden nicht nur Bestseller; die Texte waren und
sind auch Bezugspunkte einer
Generationsdiskussion
in deutschen Feuilletons.
(...).
Am lebhaftesten, so der Eindruck, verläuft die Debatte in
Internet-Feuilletons. Intellektuell aufwendige Portale wie
etwa
www.perlentaucher.de, www.single-generation.de und
www.single-dasein.de bieten ihren Besuchern einen
komplexen, historisch und sozialwissenschaftlich gerahmten
Einblick in die Generationsdebatte. Schließt man von den
Wissensbeständen, die hier vorausgesetzt werden, auf die
»impliziten User« der Beiträge, dann darf man annehmen, daß
vor allem Angehörige der gutausgebildeten jüngeren
Mittelschicht, für die die Nutzung des World Wide Web
zu den alltäglichen Kulturtechniken zählt, die
Selbstverständigung über die eigene Befindlichkeit
verfolgen."
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Brenda Strohmaier in der
Berliner Zeitung vom 10.10.2005 über single-generation.de:
"Die
Autorin Susanne Gaschke regt sich in ihrem neuen Buch
»Die Emanzipationsfalle: Erfolgreich, einsam, kinderlos«
über den Single-Lebensstil auf. Angesichts der Medien-Norm »Singletum,
Schlankheit, neue Härte« kämen Familienfrauen zu kurz.
Dass kinderlose Frauen
derzeit viel Kritik abbekommen, bemerkt auch die bewusst
kinderlos gebliebene Berliner Staatssekretärin für Arbeit
und Frauen, Susanne Ahlers, die kein Single ist: »Der
gesellschaftliche Druck auf kinderlose Frauen steigt. Das
merkt man etwa daran, dass einer Frau wie Angela Merkel ihre
Kinderlosigkeit vorgeworfen wird.«
(...).
Doch sind die vielen allein lebenden Frauen im besten
Mutteralter nun auch besonders einsam wie Gaschke behauptet,
weil sie vergeblich den perfekten Mann suchen? Der
Soziologe Bernd Kittlaus, der die Webseite
single-generation.de betreibt, widerspricht: Ledigsein
sei weder mit Partnerlosigkeit noch mit Unglücklichsein
identisch. Wer wie Gaschke ein überholtes Paarmodell
glorifiziere, vertrete veraltete Wertmaßstäbe, die modernen
Beziehungen nicht gerecht würden. Akademikerinnen, so
Kittlaus, hätten schon früher weniger Kinder bekommen -
inzwischen gäbe es einfach mehr studierte Frauen. Und seit
den 70er Jahren habe sich das Paarideal gewandelt - weg von
der lebenslangen Ehe."
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Weblink der freien
Enzyklopädie Wikipedia zum Thema Popliteratur:
"Aktuelle
deutschsprachige Popliteraten: Portraits, Werke und
Kontexte."
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Nikolaus
Stemmer im Fluter vom April 2003 über
single-generation.de:
"2002
kam zu single-dasein.de die Schwester-Site
single-generation.de dazu. Dort beschäftigt sich Kittlaus
mit den unterschiedlichen Generations-Begriffen, die die
Literatur-Newcomer der letzten Jahre geprägt haben: von der
68er über die 78er zur Generation Golf. Ein Schwerpunkt ist
die Popliteraturdebatte, das Autoren-Verzeichnis ist ein Who
is Who der jungen deutschen Literatur. Kaum ein Pro und
Contra der Debatte fehlt in dieser riesigen, ständig
aktualisierten Linksammlung.
80er: Familie kommt wieder
Es ist spannend zu verfolgen, wie Kittlaus die Trennlinien
zwischen diesen Generationen von Literaten zieht. Die
78er-Generation (beispielsweise vertreten durch Nick Hornbys
»High Fidelity« und Sven Regeners »Herr Lehmann«) war für
die 68er-Revolte zu jung und für Hausbesetzungen und »Null
Bock« zu alt, doch immerhin »die erste Generation, die in
ihrer Jugend die Wahl zwischen verschiedenen Lebensformen
hatte«. Wohnen bei den Eltern, in der Wohngemeinschaft, im
Single-Appartement, unverheiratet oder mit Trauschein.
Familienwerte wurden erst mit der Generation Golf seit Ende
der 80er-Jahre wieder ein großes Thema. Trend-Magazine wie
»Tempo« oder »Wiener« agierten als Sprachrohre der »Neuen
Lifestyle-Familie«. Das Thema der Literaten, von denen manch
einer wie Christian Kracht seine Karriere als
Trend-Journalist begann, »ist ein diffuses Verlustgefühl und
eine Sehnsucht nach der Normalfamilie der Neuen Mitte«.
Heiraten wird zu einem Statussymbol dieser Neuen Mitte. »An
und für sich kommt die Heirat heute auch als Rebellion gegen
die Rebellion in Frage«, sagt Benjamin von Stuckrad-Barre in
dem popliterarischen Manifest »Tristesse Royale« 1999."
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