Bettina WEBER berichtet über die Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Frauen und Männer (AUF), die sich als einzige Lobbyorganisation der Schweizer Singles versteht. Außerdem beschreibt sie, wie Alleinstehende in der Schweiz benachteiligt wurden bzw. werden:

"Bis vor zwei Jahren etwa bezahlte jede alleinstehende Person bei einem Spitalaufenthalt einen Zuschlag von 10 Franken pro Tag, eine Regelung, die ausschliesslich für allein lebende Personen galt. (...). Im Oktober 2010 machte Bundesrat Didier Burkhalter mit dieser Ungleichbehandlung Schluss – jetzt bezahlen alle Erwachsenen, ungeachtet ihrer Wohnsituation, 15 Franken pro Tag.
(...).
Und während Ehepaare untereinander steuerfrei weitervererben können, wird die Erbschaft von ledigen, kinderlosen Personen am höchsten besteuert – in gewissen Kantonen mit bis zu 40 Prozent. Oder bei den Pensionskassen: Die laufenden Altersrenten werden unter anderem aus dem frei werdenden Kapital von kinderlosen Unverheirateten finanziert, wenn diese vor Erreichen des Rentenalters sterben."